Der Rhein gehört zur Stadt Monheim am Rhein fest dazu.
Viele Menschen besuchen den Rhein.
Zum Beispiel zum entspannen oder spazieren.
Dabei ist wichtig: der Rhein kann gefährlich sein.
Der Rhein sieht meistens ruhig aus.
Aber das stimmt nicht.
Im Rhein gibt es starke Strömungen.
Die kann man von außen nicht sehen.
Es fahren auch viele große Schiffe auf dem Rhein.
Das kann für Schwimmer und Schwimmerinnen sehr gefährlich werden.
Es kann aber auch gefährlich sein, wenn man nur am Ufer vom Rhein im Wasser steht.
Am gefährlichsten ist die Strömung.
Die Strömung im Rhein ist sehr stark.
Auch in der Nähe vom Ufer.
Die Strömung kann man nicht sehen.
Unter Wasser gibt es verschiedene Strömungen.
Diese Strömungen sind für alle sehr gefährlich.
Sogar für Profi-Schwimmer.
Der Rhein ist eine Wasser-Straße.
Über den Rhein fahren viele verschiedene Schiffe.
Besonders große Fracht-Schiffe.
Die Fracht-Schiffe machen einen Sog beim Vorbeifahren.
Bei einem Sog wird Wasser ganz stark in eine Richtung gezogen.
Kurz danach kommt das Wasser wieder zurück.
Das macht große Wellen.
Ein Sog kann Menschen stark in den Rhein ziehen.
Wellen auch.
Große Schiffe können Menschen im Wasser oft gar nicht sehen.
Oder nur zu spät.
Das ist für Menschen im Wasser auch sehr gefährlich.
Der Boden unter dem Rhein ist das Flussbett.
Das Flussbett verändert sich immer.
Es gibt Löcher im Flussbett.
Oder Steine und Treibholz auf dem Flussbett.
An manchen Stellen kann man auf dem Flussbett laufen.
An vielen anderen Stellen ist das Flussbett sehr tief.
Das ist für Menschen auch gefährlich.
Das Wasser im Rhein ist sehr kalt.
Auch an heißen Tagen.
Der Körper von Menschen ist warm.
Wenn der Körper in kaltes Wasser kommt, kann das gefährlich sein.
Dann bekommt man Probleme mit dem Kreislauf.
Oder einen Kälte-Schock.
In kaltem Wasser kann man auch schlechter schwimmen.
Weil es für den Körper besonders anstrengend ist.
Im Wasser gibt es viele Hindernisse.
Die kann man von außen nicht sehen.
Man kann immer nur auf das Wasser schauen.
Die Hindernisse können zum Beispiel Steine oder Metall-Teile sein.
An den Hindernissen kann man sich verletzen.
Deshalb darf man nie ins Wasser springen.
An allen Stellen kann es gefährliche Hindernisse geben.
Viele Menschen denken:
Schwimmen im Rhein ist nicht besonders anstregend.
Aber der Rhein bewegt sich.
Der Rhein hat eine Strömung.
Eine Strömung macht schwimmen anstrengend.
Besonders wenn man gegen die Strömung schwimmen will.
Man wird besonders schnell müde.
Und man hat keine Kraft.
Deshalb ist schwimmen im Rhein besonders gefährlich.
Im Notfall ist schnelle Hilfe wichtig.
Dafür gibt es diese Telefon-Nummer: 112.
Die Nummer kann man vom Smartphone oder von Zuhause aus anrufen.
Über die Nummer erreicht man die Leitstelle vom Kreis Mettmann.
Bei einem Notruf ist wichtig:
Sie müssen ruhig bleiben.
Die Person von der Leit-Stelle stellt zuerst wichtige Fragen:
Dann kommen noch mehr Fragen zum Notfall.
Die Fragen sind sehr wichtig.
Nur so kann die Leitstelle schnell die richtige Hilfe schicken.
Die Person von der Leitstelle bleibt am Telefon.
Und unterstützt den Menschen, der angerufen hat.
Die Person kann zum Beispiel erklären, wie man Erste Hilfe macht.
Das kann helfen, bis die Rettungskräfte da sind.
Bei Notfällen am Rhein ist besonders wichtig:
An welchem Ort ist der Notfall passiert?
Dann sind die Rettungskräfte schneller da.
Am besten sagt man der Leitstelle den Rheinstrom-Kilometer.
Der Rheinstrom-Kilometer ist ein genauer Ort am Rhein.
An wichtigen Stellen vom Rhein-Ufer stehen Hinweis-Schilder.
Auf den Hinweis-Schildern steht:
An diesem Rheinstrom-Kilometer sind Sie jetzt.
Das sollte man sich immer gut merken.
Wissen Sie den Rheinstrom-Kilometer nicht?
Dann können andere Hinweise helfen.
Zum Beispiel Gebäude, Brücken oder andere Hinweise am Ufer.
Neue Smartphones können auch den Standort senden.
Das hilft der Leitstelle auch sehr gut.
Die Leitstelle vom Kreis Mettmann benutzt Computer.
Die Computer können Anrufe automatisch in viele Sprachen übersetzen.
So können die Personen bei der Leitstelle viele Sprachen verstehen.
Und in vielen Sprachen antworten.
Das sind mehr als 60 verschiedene Sprachen.
Der Rhein ist für Kinder besonders gefährlich.
Kinder sind kleiner und leichter als Erwachsene.
Deshalb kann eine kleine Strömung sie aus dem Gleichgewicht bringen.
Auch in sehr niedrigem Wasser.
Wenn Kinder ins Wasser fallen, kann die Strömung sie in den Rhein ziehen.
Die Kinder können von der Strömung nicht alleine weg-schwimmen.
Dann können Eltern die Kinder nicht mehr erreichen.
Deshalb dürfen Kinder nie alleine am und im Wasser spielen.
Das Ufer ist nicht sicher
Viele Menschen denken:
Der Rhein ist in der Mitte sehr tief.
Deshalb ist der Rhein nur da besonders gefährlich.
Das stimmt aber nicht.
Der Rhein ist überall gefährlich.
Auch direkt am Ufer.
Die Strömungen können Kinder umwerfen und mitreißen.
Auf dem Rhein fahren auch Schiffe.
Schiffe verursachen beim Vorbeifahren einen Sog.
Dabei geht ganz viel Wasser gleichzeitig in eine Richtung.
Das kann ein Kind stark ins Wasser ziehen.
Nach dem Sog kommen große Wellen.
Die großen Wellen erreichen auch das Ufer.
Auch so können Kinder in das Wasser gezogen werden.
Wichtig ist:
Sog und Wellen kommen manchmal etwas nach dem Schiff.
Deshalb rechnen viele Menschen nicht damit.
Kinder nie ohne Aufsicht am Wasser spielen lassen
Kinder verstehen oft nicht, wie gefährlich etwas ist.
Und Kinder können schnell Panik bekommen.
Kinder können sehr schnell ins Wasser gezogen werden.
So schnell kommen Erwachsene kaum hinterher.
Deshalb muss man Kinder immer besonders gut beobachten.
Und Kinder sollten immer Abstand zum Wasser haben.
Die Strömung hat Sie in den Rhein mitgerissen.
Bleiben Sie jetzt ruhig.
Schwimmen Sie nicht gegen die Strömung.
Das macht Sie zu schnell müde.
Und das macht die Rettung besonders schwer.
Macht lieber das:
Kehr-Strömungen entstehen oft hinter Buhnen oder anderen Bauwerken.
Buhnen sind so ähnlich wie Steinmauern, die vom Ufer in den Fluss reichen.
An diesen Stellen fließt das Wasser gegen die Haupt-Strömung.
Deshalb gibt es hier eine besondere Strömung.
Gegen diese Strömung sollte man nicht anschwimmen.
Sondern sich ruhig aus dem Bereich bewegen.
So spart man Kraft.
Eine Person hat einen Notfall im Rhein.
Dann muss man schnell etwas tun.
Wichtig ist:
Dabei darf man sich nicht selbst in Gefahr bringen.
Zuerst muss man die 112 anrufen.
Dann muss man sagen, wo genau der Notfall passiert ist.
Dafür stehen am Rhein-Ufer Hinweis-Schilder.
Ist kein Hinweis-Schild in der Nähe?
Dann kann man Brücken oder andere Bauwerke in der Nähe beschreiben.
Die 112 schickt dann Rettungskräfte.
Bis die Rettungskräfte da sind, muss man die Person im Rhein immer beobachten.
Gibt es in der Nähe Hilfs-Mittel für die Rettung?
Zum Beispiel Rettungs-Ringe oder Wurf-Leinen?
Dann kann man die der Person im Rhein zuwerfen.
Wichtig:
Springen Sie nicht selbst in den Rhein.
Es kann passieren, dass Sie auch nicht alleine rauskommen.
Dann muss man auch Sie retten.
Am Monheimer Rhein-Ufer stehen viele Hinweis-Schilder.
Auf diesen Schildern gibt es Informationen zum Standort.
Das ist eine Nummer.
Diese Nummer sollte man sich merken.
Wenn man den Notruf anruft, muss man diese Nummer sagen.
Dann wissen die Rettungskräfte schnell, wo der Notfall passiert ist.
Haben Sie kein Hinweis-Schild in der Nähe?
Dann können Sie auch Brücken oder Gebäude am Ufer beschreiben.