Fragen zum Unterhalt und Vaterschafts-Anerkennung

Unterhalt heißt:Leichte Sprache Bild: Ein Stapel Geldscheine

Kinder kosten Geld. 

Kinder brauchen nämlich viele Dinge im Leben.

Zum Beispiel:

  • Miete
  • Essen
  • Kleidung

Das alles nennt man auch Unterhalt.

Die Eltern von den Kindern zahlen den Unterhalt

Manchmal trennen Eltern sich.Leichte Sprache Bild: Links ein Mann, rechts eine Frau, dazwischen ein Dokument mit der Aufschrift "Scheidung"

Oft leben die Kinder dann bei einem Eltern-Teil.

Bei dem anderen Eltern-Teil wohnt das Kind nicht.

Dieser Eltern-Teil muss Unterhalt bezahlen.

Dadurch soll das Leben von den Kindern gut bleiben. 

 

Vaterschafts-Anerkennung

Vaterschaft heißt:Leichte Sprache Bild: Ein Mann mit einem Kind

Ein Mann ist der Vater von einem Kind.

 

Zum Beispiel:

Eine Frau bekommt ein Kind.

Die Frau ist nicht verheiratet.
Dann muss der Mann zum Jugend-Amt oder Standes-Amt gehen. 

Beim Amt sagt der Mann: Ich bin der Vater vom Kind.

Das nennt man: Vaterschafts-Anerkennung.
 

Danach muss die Mutter zum Amt gehen.

Beim Amt stimmt die Mutter der Vaterschafts-Anerkennung zu. 

Das heißt:

Die Mutter sagt beim Amt: Der Mann hat die Wahrheit gesagt.

Vater und Mutter können auch zusammen zum Amt gehen.

Vor der Geburt oder nach der Geburt.


Fach-Dienst Beistandschaften


Was macht der Fach-Dienst Beistandschaften?

Der Fach-Dienst Beistandschaften Leichte Sprache Bild: Drei Menschen sitzen an einem Beratungstisch, rechts eine Beraterin, die spricht und gestikuliert
bietet Beratung und Unterstützung an.

Diese Beratung und Unterstützung ist für:

  • allein erziehende Eltern-Teile
    Allein erziehende Eltern-Teile sind alleine für ihre Kinder zuständig.
  • schwangere Frauen ohne einen Partner oder eine Partnerin
  • Eltern-Teile, bei denen das Kind lebt.
    Zum Beispiel nach einer Scheidung.
  • Junge Menschen zwischen 18 und 21 Jahren.
    Das gilt nur: 
    Wenn diese Menschen Fragen zu ihrem eigenen Unterhalt haben.

 

Die Beratung und Unterstützung ist zu diesen Themen:Leichte Sprache Bild: Ein Mann mit einem Kind

  • Vaterschaft
  • Unterhalt für Kinder
  • Sorge-Recht
     

Das Sorge-Recht sagt:

Wer ist verantwortlich für ein Kind.

Und wer darf Dinge für das Kind entscheiden.

Beim Sorge-Recht gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Sind die Eltern vom Kind nicht verheiratet?
    Dann hat die Mutter alleine das Sorge-Recht.
    Die Eltern können aber zusammen zum Jugend-Amt gehen.
    Dort können die Eltern sagen: 
    Wir wollen zusammen das Sorge-Recht haben.
    Dann haben beide Eltern das Sorge-Recht.
    Das geht auch schon vor der Geburt von einem Kind.
     
  • Sind die Eltern vom Kind verheiratet?
    Dann haben beide zusammen das Sorge-Recht.
    Machen die Eltern eine Scheidung?
    Dann bekommt manchmal nur ein Eltern-Teil das Sorge-Recht.

Was ist eine Beistandschaft?

Bei vielen Problemen hilft eine Beratung schon.Leichte Sprache Bild: Eine Fraz tröstet eine andere Frau

Manche Probleme kann man aber nur schwer lösen.

Dann kann man eine Beistandschaft beantragen. 

Der Beistand ist eine Fach-Person.

Diese Fach-Person hilft bei dem Problem. 

Diese Unterstützung dauert so lange,
bis ein Problem gelöst ist.

So ein Problem ist zum Beispiel:

  • Wenn nicht klar ist: 
    Wer ist der Vater von einem Kind?
  • Wenn sich Eltern getrennt haben.
    Und ein Eltern-Teil bezahlt nicht den Unterhalt.

Wann kann man einen Antrag für eine Beistandschaft stellen?

  • nachdem ein Kind geboren wurde
  • nach einer Trennung oder einer Scheidung

Was passiert bei der Beistandschaft?

Der Beistand unterstützt in diesen Fällen:Leichte Sprache Bild: Eine Frau mit einer Sprechblase, in der Sprechblase ist ein Fragezeichen.

  • wenn man die Vaterschaft klären muss
  • wenn ein Kind keinen Unterhalt bekommt


Man kann die Beistandschaft beantragen:

  • wenn beide Eltern das Sorge-Recht für ein Kind haben.
  • wenn nur ein Eltern-Teil das Sorge-Recht hat.

 

Die Beistandschaft ist kostenlos.


Was macht der Fach-Dienst Beistandschaft noch?

Der Fach-Dienst stellt wichtige Dokumente aus.Leichte Sprache Bild: Ein Brief mit Unterschrift

Die Dokumente heißen:

  • Vaterschafts-Anerkennung
  • Zustimmungs-Erklärung von der Mutter
    Ein Vater macht eine Vaterschafts-Anerkennung.
    Damit muss die Mutter einverstanden sein.
    Das muss die Mutter beim Amt machen.
    Dafür unterschreibt die Mutter eine Zustimmungs-Erklärung.
     
  • Unterhalts-Verpflichtungen Leichte Sprache Bild: Ein Stapel Geldscheine
    Ein Beispiel:
    Ein Kind lebt nur bei einem Eltern-Teil.
    Das ist die Mutter vom Kind.
    Das Kind lebt nicht beim Vater.
    Und der Vater bezahlt keinen Unterhalt.
    Die Beistandschaft rechnet aus: 
    So viel Unterhalt muss das Kind bekommen.
    Dann meldet sich die Beistandschaft beim Vater.
    Der Vater muss den Unterhalt bezahlen.
    Dazu ist der Vater verpflichtet.
     
  • Sorge-ErklärungenLeichte Sprache Bild: Ein Elternpaar mit einem kleinen Mädchen
    Die Sorge-Erklärung können nur Eltern machen, 
    die nicht verheiratet sind.
    Bei einer Sorge-Erklärung sagen die Eltern von einem Kind:
    Wir wollen gemeinsam für ein Kind verantwortlich sein.
    Nach der Sorge-Erklärung 
    haben beide Eltern-Teile das Sorge-Recht für das Kind.

Leichte-Sprache-Bilder auf dieser Seite:
© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.

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