Monheimer Klimawald

Klimaschutz endet nicht an der Stadtgrenze, sondern ist eine weltweite Aufgabe. Monheim am Rhein will bis 2035 klimaneutral werden und dabei als ausgezeichnete Fairtrade-Stadt auch Verantwortung auf internationaler Ebene übernehmen. Der Monheimer Klimawald verbindet diese Ziele: Die Stadt sammelt Spenden für ein Aufforstungsprojekt in Kolumbien und belohnt die Spenden mit Baumpflanzungen im Stadtgebiet. Die Kosten für die Pflanzungen trägt die Stadt.

Monheimerinnen und Monheimern können mit ihrer Spende ein konkretes Projekt im tropischen Regenwald zu unterstützen, Einblicke in die ökologische Arbeit in Kolumbien zu erhalten, die Fortschritte verfolgen und die Gesichter hinter dem Projekt kennenlernen.

Fundación Neotrópicos in Kolumbien

Das Ökosystem Kolumbiens besteht zum größten Teil aus tropischem Regenwald. In der Tiefebene des Flusses Río Magdalena liegt das Naturschutzgebiet El Garcero, das 1991 durch ein Aufforstungsprojekt der gemeinnützigen Organisation Fundación Neotrópicos entstand: Eine Gruppe von Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern, Umweltschützerinnen und Umweltschützern kaufte Weideland und Waldreste, um ein Stück Regenwald wiederherzustellen, das neotropische Ökosystem zu erhalten, die nachhaltige Nutzung voranzutreiben und ökologisches Wissen zu verbreiten und zu fördern. In den vergangenen 30 Jahren wurde das Projekt immer wieder durch verschiedene Förderungen unterstützt. Mittlerweile ist das aufgeforstete Gebiet auf rund 800 Hektar gewachsen, viele Tierarten sind bereits zurückgekehrt. Auch eine Grundschule wurde zwischenzeitlich betrieben, in der die Kinder der angrenzenden Dörfer neben der üblichen Grundschulerziehung in zusätzlichen Seminaren und Praktika über die Umwelt und die soziokulturelle Geschichte der Umgebung des Naturschutzgebietes unterrichtet wurden. Der Betrieb musste jedoch wegen mangelnder Ressourcen eingestellt werden. Auch die Baumschule und weitere Aufforstungsprojekte liegen deshalb derzeit still.

Kooperation mit der Stadt Monheim am Rhein

Mit dem Klimawald-Projekt unterstützt die Stadt Monheim am Rhein die Aufforstung von weiteren 250 Hektar, die aktuell noch Weideflächen sind. So werden Verbindungen zu anderen Ökosystemen hergestellt, damit Tiere in das Gebiet zurückkehren und sich sicher zwischen ihren Jagdrevieren bewegen können. Zunächst wird dazu die Baumschule wieder in Betrieb genommen. In einem weiteren Schritt kann die Verbindung zur lokalen Bevölkerung neu aufgebaut werden. Die Fundación Neotrópicos legt besonderen werden darauf, die Menschen vor Ort mit einzubeziehen, um den nachhaltigen Schutz von El Garcero zu gewährleisten. Umwelterziehungsprojekte in Form von Workshops und auch die Wiederaufnahme des Schulbetriebs sind perspektivisch möglich.

Spenden Sie Ihren Klimabaum!

Alle Monheimerinnen und Monheimer können sich an der Aufforstung und Wiederherstellung des Regenwaldes in Kolumbien direkt beteiligen: Die Stadt sammelt Spenden für die Fundación Neotrópicos und pflanzt pro 500 Euro einen Baum im Stadtgebiet. Die Kosten für Beschaffung, Pflanzung und Pflege des Baumes trägt die Stadt Monheim am Rhein. Die Spenden gehen komplett an die Fundación Neotrópicos für die Reaktivierung des Aufforstungsprojekts.

Der Monheimer Klimawald entsteht auf verschiedenen Flächen im Stadtgebiet. Die städtischen Gärtnermeister pflanzen in den entsprechenden Pflanzzeiten zum Standort passende Baumarten in Baumschulqualität. Spenderinnen und Spender können auf Wunsch bei der Pflanzung dabei sein und ihren Baum sogar selbst pflanzen.

Spendenkonto
Stadt Monheim am Rhein
Stadtsparkasse Düsseldorf
IBAN DE42 3005 0110 0087 0066 15
Verwendungszweck: Spende Klimawald

Alle Spenderinnen und Spender, die eine Spendenquittung benötigen oder zu der Pflanzaktion eingeladen werden möchten, können sich an Annika Patz unter Telefon +49 2173 951-8308 oder per E-Mail an [E-Mail]klimawald@monheim.de wenden.
Spendenquittungen werden erst bei einer Spende ab 200 Euro ausgestellt. Bei kleineren Beträgen können bei der Steuererklärung Kontoauszüge vorgelegt werden.

Kontakt

Annika Patz
Annika Patz

Raum 263

Abteilungsleiterin Interkulturalität und Städtepartnerschaften

Telefon:
+49 2173 951-8308
Telefax:
+49 2173 951-25-8308
E-Mail:
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