Fahrradfreundliche Stadt

Fortschreibung des Radverkehrskonzeptes

Seit der Verabschiedung des ersten Radverkehrskonzeptes ist in Monheim am Rhein viel passiert, damit die Monheimerinnen und Monheimer Rad fahren: Verbindungswege wurden freigegeben, um Radfahrenden kürzere Wege zu ermöglichen, Poller und Umlaufsperren wurden abgebaut. Nachleuchtende Markierungen bringen mehr Sicherheit im Dunkeln, Tempo-30-Zonen für Autos helfen, Fahrradfahrende in den fließenden Verkehr aufzunehmen. Dazu gab es auch eine Aktion mit speziellen Markierungen auf der Fahrbahn. Im Stadtgebiet stehen 20 Fahrradboxen, auch mit Lademöglichkeit, sowie öffentliche Fahrradpumpen. Ein Fahrradverleihsystem stellt künftig sogar Lastenräder bereit. Und noch in diesem Jahr ist Baustart für den geplanten Radschnellweg.

Die städtischen Maßnahmen der Radverkehrsförderung zeigen bereits erste Wirkung. Doch der Anteil der Radfahrenden ist weiterhin zu gering: Nur 14 Prozent aller Monheimerinnen und Monheimer nutzen im Alltag das Fahrrad, um kleine bis mittlere Distanzen zurückzulegen. Etwa 24 Prozent gehen zu Fuß, 9 Prozent nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel – und tatsächlich mehr als jeder und jede Zweite steigt ins Auto, oft für nur kurze Strecken. Die klimafreundliche, gesunde und spritsparende Alternative auf zwei Rädern dagegen bleibt stehen – im Keller, in der Garage, vor dem Haus. Das soll sich ändern. Daher erstellt die Stadtverwaltung derzeit zusammen mit dem Planungsbüro AB Stadtverkehr ein neues Radverkehrskonzept für Monheim am Rhein. Dieses wird unter breiter Beteiligung der Bürgerschaft entwickelt und soll nach Möglichkeit bereits im Frühjahr 2020 vom Stadtrat verabschiedet werden.

Bei einer Konsultation zu diesem Thema im Oktober und November sind mehr als 400 Antworten von interessierten Monheimerinnen und Monheimern eingegangen – online auf der städtischen Mitdenken-Plattform, an mehreren Beteiligungsständen im Stadtgebiet sowie auch über die Beteiligungs-Box, die im Konsultationszeitraum im Bürgerbüro bereitstand. Ende November gab es zudem einen Bürgerworkshop im Rathaus. Die Beiträge aus der Bürgerschaft werden ausgewertet und zu Erkenntnissen zusammengefasst, die in das neue Radverkehrskonzept einfließen sollen. Die Erkenntnisse werden voraussichtlich Anfang 2020 veröffentlicht. Alle Antworten auf die Konsultationsfrage lassen sich schon jetzt auf der [extern]Mitdenken-Plattform nachlesen.


Fahrradboxen "Dein Radschloss"

In Monheim am Rhein stehen insgesamt 20 öffentliche Fahrradboxen von „Dein Radschloss“ bereit. Vor allem Pendlerinnen und Pendler, die den Weg zur Haltestelle regelmäßig fahren, können ihr Fahrrad hier vor Witterung und Diebstahl geschützt unterbringen. Deshalb gibt es auch Stellplätze für Dauermieter.

Aufgestellt wurden die Fahrradboxen am Busbahnhof, im Durchgang zwischen dem Monheimer Tor und dem Rathaus-Center sowie an der Bushaltestelle Baumberger Chaussee an der Opladener Straße. In sieben Boxen am Busbahnhof und vier Boxen an der Opladener Straße können Nutzerinnen und Nutzer sogar ihre E-Bikes kostenfrei laden.


Radverkehrskonzept als erster Meilenstein

Im Mai 2015 verabschiedete der Stadtrat das erste Handlungskonzept zur Förderung des Radverkehrs in Monheim am Rhein. Gemeinsam mit dem Planungsbüro VIA hatte die Stadtverwaltung das Konzept zuvor unter breiter Beteiligung der Öffentlichkeit ausgearbeitet. Ziel war, eine fahrradfreundliche Infrastruktur zu schaffen, um den Anteil des Radverkehrs zu erhöhen. Dazu wurden zahlreiche Maßnahmen festgelegt und umgesetzt.


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Stephanie Augustyniok
Stephanie Augustyniok

Raum 321

Neubau und Unterhaltung von Straßen

Radverkehrsbeauftragte

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Telefax:
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