Belebung der Innenstadt

Um die Innenstadt wiederzubeleben und zu stärken, laufen derzeit verschiedene Projekte. Der [intern]Masterplan Innenstadt legt die Ziele für die Weiterentwicklung des Stadtzentrums fest. Dieses bekommt ein ganz neues Gesicht: Das Rathauscenter, die [intern]Heinestraße und der Eierplatz werden zu [intern]Monheims neuer Mitte umgestaltet. Das [intern]Monheimer Tor wird ausgebaut, gleichzeitig werden die Innenstadt und das Berliner Viertel besser miteinander verbunden. Zwischen [intern]Gartzenweg und Rathausplatz sollen neuer Wohnraum und Handel entstehen. An der Heinestraße 6 wurde das [intern]Mo.Ki-Zentrum errichtet.


Monheims neue Mitte

Im Herzen Monheims entsteht ein neues Einkaufsviertel, das zum Shoppen, Verweilen und Genießen einlädt. Ein breiter Boulevard verbindet künftig den Busbahnhof mit der Heinestraße. Der sonnige Eierplatz wird zum pulsierenden neuen Stadtplatz mit vielfältiger Außengastronomie, für den Wochenmarkt sowie Open-Air-Events jeglicher Art.

Der [extern]Bebauungsplan 154M „Rathauscenter Heinestraße“ sieht vor, die Monheimer Innenstadt samt ihrer Verkehrsflächen neu zu ordnen. Es entsteht ein modernes, offenes Quartier, das Einkaufen, Freizeit, Wohnen und Arbeiten ideal miteinander kombiniert. Geplant ist ein Angebotsmix aus Filialisten und individuellem Einzelhandel mit vielfältigen Gastronomiekonzepten und Plätzen, die zum Verweilen einladen.

Das Rathauscenter wird so umgebaut, dass sich die Geschäfte künftig mit großen Schaufenstern nach außen richten. Nach Abriss des Flachbaus und dem Anbau von Erweiterungsflächen entsteht eine knapp 13 Meter breite Passage vom Busbahnhof zur Heinestraße. Das künftig fünfgeschossige Gebäude passt sich optisch an das ebenfalls [intern]neugestaltete Monheimer Tor an.

So wird in Monheim am Rhein eine zusammenhängende Innenstadt mit einheitlicher Struktur und hoher Aufenthaltsqualität geschaffen. Im Planungsprozess wurden die Bürgerinnen und Bürger eng eingebunden: Zur Umgestaltung und Aufwertung von Heinestraße und Eierplatz fanden 2017 eine Bürgerwerkstatt und ein Bürgerforum statt. Zum Umbau des Rathauscenters führte die Stadtverwaltung 2019 eine [extern]Konsultation der Bürgerschaft und eine weitere Bürgeranhörung zu den Bebauungsplänen durch.

Kunst und neue Straßennamen

Um die Bedeutung der Monheimer Ehrenbürgermeisterin Ingeborg Friebe an dieser wichtigen innerstädtischen Stelle erkennbar zu machen, wurde der Platz rund um den Busbahnhof [intern]in Ingeborg-Friebe-Platz benannt. Die [intern]Lommer-jonn-Chaussee zu Ehren der in Monheim am Rhein aufgewachsenen Schriftstellerin Ulla Hahn verbindet nun das Rathaus und den Eierplatz und führt direkt auf das Ulla-Hahn-Haus zu. Prägen werden das Gesicht der neuen Innenstadt zudem gleich [intern]drei künstlerische Projekte, für die drei renommierte Künstler gewonnen werden konnten.

Die Umbauarbeiten in der Innenstadt sollen bis voraussichtlich Ende 2022 beendet sein. Weiterführende Informationen zu den Monheimer Einkaufszentren gibt es [intern]hier. Über die Umgestaltung des Rathauscenters und die geplante Entwicklung der Innenstadt informiert zudem die Internetseite [extern]www.monheimmitte.de.


Monheimer Tor und Verflechtungsband

Das Monheimer Tor wird zum prägnanten Stadtbaustein ausgebaut – mit drei Stadthäusern und einem neuen Eingang zum Berliner Viertel hin. Auch die Verkehrsflächen werden umgestaltet.

Das vom Stadtrat beschlossene Architekturkonzept für den Umbau sieht vor, das Monheimer Tor auf fünf Geschosse aufzustocken und durch prägnante Baukörper zu erweitern. Dadurch entstehen drei individuelle Stadthäuser, die mit dem [intern]ebenfalls neugestalteten Rathauscenter eine harmonische Einheit in Monheims neuer Mitte bilden. Als optisch trennendes Element zwischen den Gebäuden dient jeweils eine vertikale Begrünung.

Das Stadthaus „Haus am Platz“ am Busbahnhof ergänzt künftig den Anbau Süd des ebenfalls umgebauten Rathauscenters. Im Erd- und ersten Obergeschoss werden die Einzelhandelsflächen neu geordnet und die bestehenden Nutzungen durch neue Angebote erweitert. Mit einem Textilhaus konnte bereits ein zentraler neuer Ankermieter gewonnen werden. In der zweiten und dritten Etage sind Freizeitnutzungen vorgesehen, die die Innenstadt auch in den Abendstunden beleben. Die Fassade des Stadthauses prägen hohe, einsehbare Schaufenster, der Eingang ist begrünt.

Hotel und ein neuer Malleingang

Das zweite Stadthaus „Tor zur Stadt“ wird ein Hotel beherbergen und an dem neuen Kreisverkehr entstehen, der am ehemaligen Platz der Lokomotive geplant ist. Das Gebäude bildet künftig einen markanten Eingang zur Innenstadt. Das dritte Stadthaus entsteht als „Park-Haus“ am Berliner Ring. Die Parkebene wird aufgestockt und die Handelsfläche zu einem neuen, großzügigen Malleingang erweitert – so öffnet sich das Gebäude künftig auch zum Berliner Viertel hin. Gleichzeitig entsteht ein direkter Durchgang zum Busbahnhof und zur neugestalteten Innenstadt. Zusätzlich werden entlang des Berliner Rings, am sogenannten Verflechtungsband, die Verkehrsflächen neu geordnet: Die Straße wird verlegt und in Höhe des Monheimer Tors durch eine breite Mittelinsel unterteilt, die Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Radfahrenden ein komfortables Queren ermöglicht.

Die Kfz-Erschließung der Innenstadt erfolgt künftig über eine gemeinsame Parkzufahrt zwischen Rathauscenter und Monheimer Tor. Von hier aus lassen sich die zusammengeschlossenen Tiefgaragen des ehemaligen Rathauscenters, das Parkdeck sowie das Parkhaus auf dem Monheimer Tor erreichen. Das Parkdeck wird bepflanzt und die Dachflächen des Monheimer Tors, des Rathauscenters und der Parkzufahrt ebenfalls begrünt. Auf dem Dach des neuen Parkhauses ist zudem eine Photovoltaikanlage vorgesehen.

Starten soll der Umbau des Monheimer Tors im Herbst 2022, die Fertigstellung ist 2024 geplant. Die Neuordnung der Verkehrsflächen soll bis Mitte 2023 abgeschlossen sein. Sowohl zum Verflechtungsband als auch zum Umbau des Monheimer Tors hat es, zusätzlich zu den Bürgeranhörungen, [extern]Konsultationen auf der städtischen Mitdenken-Plattform gegeben. Mehr Informationen zur Umgestaltung der Innenstadt gibt es auf der Internetseite [extern]www.monheimmitte.de.

Präsentationen zum Gutachterverfahren


Heinestraße

Die Heinestraße soll sich in eine Mischverkehrsfläche verwandeln, auf der auch Autos im Einbahnstraßenverkehr vom Berliner Ring in Richtung Frohnstraße in Schrittgeschwindigkeit unterwegs sein dürfen. Der ansässige Handel wird so für alle bequem und unkompliziert erreichbar. Insgesamt werden in die Umgestaltung 1,4 Millionen Euro investiert.

Burak Feinkost, City Küchen and More, Fußpflege Wünscher, Hebbel Apotheke, Hy Unverpackt, Kim Änderungsschneiderei, Lotto-Post-Filiale Mahr-Sahler, M. Rhein Grill und Pizzeria, Mo.Ki-Zentrum, Servicebüro der Bahnen der Stadt Monheim und Tipico heißen auch während der Bauarbeiten Kundinnen und Kunden willkommen.

Die Pflasterflächen an der Heinestraße erhalten den gleichen Stil wie am Rathausplatz und an der Krischerstraße. Die Fahrbahn wird, wie an der Alten Schulstraße, in Teilen asphaltiert. An der umgestalteten Heinestraße entstehen acht Kurzzeitparkplätze, davon zwei Behindertenstellplätze. An sieben Standorten werden Bäume mit einem unterirdischen Wurzelkammersystem eingesetzt. Abends sollen Lichtstrahler Akzente in Abstimmung mit den Gebäudefassaden setzen. Das neue Gestaltungskonzept bezieht nicht nur die Heinestraße ein, sondern umfasst auch die Außenanlagen der Neuapostolischen Kirchengemeinde. Die Tiefbauarbeiten für den südlichen, 1. Bauabschnitt an der Heinestraße enden voraussichtlich im August 2021.

Als zentrale Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und Familien dient das neue Mo.Ki-Zentrum an der Heinestraße 6. Neben den bisher dezentral aufgestellten Angeboten der Präventionskette werden hier Beratungs-, Informations- und Kursangebote ausgebaut und Raum für Austausch und Begegnung geboten. Daneben können hier Fortbildungen für Fachkräfte veranstaltet werden.

Zu den neuen Nutzenden des Gebäudes gehören die Angebote Mo.Ki unter drei und das Mo.Ki Café (Bezirksverband AWO Niederrhein e.V. und Stadt Monheim am Rhein), die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche (Zweckverband Langenfeld und Monheim am Rhein), die Familienhilfe (Trägerverbund), die Jugendberatung (Stadt Monheim am Rhein), die Lebenshilfe (Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V. Kreisvereinigung Mettmann) und die Mo.Ki-Koordination und Fachstelle für Präventiven Kinderschutz. Die Maßnahme wird gefördert über das Bundesprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“.


Wohnraum und Handel zwischen Gartzenweg und Rathausplatz

Zwischen Gartzenweg und Rathausplatz sollen weitere Geschäfte, Dienstleistungen und neuer Wohnraum zur Aufwertung des Stadtzentrums beitragen.

Das Gebiet zwischen Gartzenweg, Opladener Straße und Rathausplatz ist insgesamt rund 4,2 Hektar groß. Entlang des Rathausplatzes soll die Bebauung neu geordnet werden, um weitere Geschäfte und Dienstleistungen im zentralen Bereich des Stadtkerns anzusiedeln. Dadurch würde ein zusammenhängender Versorgungsbereich entstehen, der sich vom Monheimer Tor über den Busbahnhof und das Rathauscenter bis in die Krischerstraße zieht.

Die Obergeschosse der neuen Ladenzeile würden weiterhin innenstadtnahes Wohnen ermöglichen. Im rückwärtigen Bereich wäre Platz für barrierearme, reine Wohngebäude. Auch die Bebauung entlang des Gartzenwegs wird in der Planung neu gedacht.

Im Oktober 2017 stellten die drei Gutachterbüros Stottrop Stadtplanung aus Köln, OD205 aus Rotterdam sowie Ortner & Ortner aus Köln ihre ersten Ideen in einem Bürgerworkshop vor. Die aus der Diskussion mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern entwickelten Konzepte wurden im Januar 2018 präsentiert. Der darauf aufbauende Bebauungsplan erlangte im Dezember 2019 Rechtskraft.


Masterplan Innenstadt und Altstadtrahmenplanung

Der Masterplan Innenstadt legt die Ziele für die Weiterentwicklung des Stadtzentrums fest. Erste Leitideen wurden 2009 im integrierten Handlungskonzept festgehalten und in den vergangenen Jahren im Rahmen des Förderprogramms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ umgesetzt.

Die positive gewerbliche Entwicklung, das Arbeitswachstum und die gestiegene Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt machen nun weitere Investitionen möglich. Der Masterplan greift alle Erkenntnisse auf, passt sie auf die positive demografische Entwicklung an und leitet daraus langfristige, realisierbare Empfehlungen ab.

Um die Bedeutung der Altstadt im Gefüge der gesamten Stadt genau zu definieren, hat die Abteilung Stadtplanung außerdem einen Rahmenplan in Auftrag gegeben. Er berücksichtigt bereits umgesetzte und geplante Maßnahmen und untersucht weitere Entwicklungsmöglichkeiten.

Bei einer Bürgeranhörung zum Masterplan Innenstadt und zum Altstadtrahmenplan wurden am 13. Juni 2017 verschiedene Ideen diskutiert.

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