Gewerbe

Am Kielsgraben

Das Gewerbegebiet „Am Kielsgraben“ im Süden des Auskiesungsgebietes Kielsgraben soll auch in Zukunft gewerbliche Flächen für Dienstleistung und Produktion bieten. Derzeit sind bereits einige Betriebe dort angesiedelt – künftig sollen weitere Gewerbe hinzukommen.

Durch die Nähe zum bestehenden Bahnanschluss sowie durch die Lage an der angrenzenden Landesstraße eignet sich das Gebiet optimal für die gewerbliche Nutzung. Damit reagiert die Stadt Monheim am Rhein auf die hohe Nachfrage nach Flächen für produzierendes Gewerbe und Dienstleistungen, die sich aus der positiven Gesamtentwicklung ergibt. Erschlossen wird das Gebiet über die Benzstraße, es grenzt im Norden an die Straße Am Kielsgraben und östlich an die Baumberger Chaussee. Südlich des angrenzenden Industriegleises liegen weitere Gewerbe- und Industrieflächen.


Am Kielsgraben-West

Die Entwicklung des Gewerbegebiets „Rheinpark“ entlang der Rheinpromenade prägte in den vergangenen Jahren maßgeblich die Anziehungskraft Monheims als attraktiver Wirtschaftsstandort. Die Wasserfront am Rhein ist zum Aushängeschild und Gesicht der Stadt geworden. Nun soll auch auf den Flächen im Gebiet „Am Kielsgraben-West“ eine zukunftsfähige und nachhaltige Entwicklung nach dem Vorbild des südlich angrenzenden „Rheinparks“ ermöglicht werden.

Dazu dient der [extern]Bebauungsplan 99M(a) 1. Änderung „Am Kielsgraben-West“. Die qualitativ hochwertige Lage am Rhein und die zukünftig neu gestaltete Rheinpromenade machen den Standort besonders attraktiv und bilden gute Voraussetzungen für ein modernes Arbeitsplatzangebot. Im östlichen Teil des Plangebietes bietet sich die Gelegenheit, neue Hallen für produzierendes Gewerbe vorzusehen und so eine Mischung aus Büros und produzierendem Gewerbe zu schaffen. Durch die städtebauliche Aufwertung der Flächen gewinnen zudem auch der Rheinpark und die Rheinpromenade an Qualität hinzu.

Der „Rheinpark“ wird mit dem Umbau der ehemaligen Fassabfüllhalle zur Kulturraffinerie K714, dem Landmarken-Gebäude und dem zur Daimlerstraße orientierten geplanten Parkhaus komplettiert. Die Bebauung weist hier eine hohe architektonische Qualität auf. Zuletzt wurde mit einem Höhenkonzept die Entwicklung einer Stadtsilhouette am Rheinufer ermöglicht. Diese Planung soll nun auch auf das angrenzende Gewerbegebiet des Bebauungsplans 99M(a) angewendet werden. Die Öffentlichkeit wird zu dem Vorhaben in Form eines Bürgerschaftsabends [extern]frühzeitig beteiligt.


Creative Campus

Die Stadt Monheim am Rhein hat gemeinsam mit dem Unternehmen UCB ein Konzept für den Creative Campus an der Alfred-Nobel-Straße entwickelt.

Der Campus liegt verkehrstechnisch geradezu ideal zwischen den Ballungszentren Köln und Düsseldorf. Über den direkten Autobahnanschluss sind im Radius von 35 Kilometern gleich zwei internationale Flughäfen sowie zwei ICE-Hauptbahnhöfe erreichbar. Zahlreiche Pharma- und Biotechunternehmen, von Start-ups über Medienagenturen und Beratungsunternehmen bis hin zu Marketing- und Vertriebsservices, haben sich daher in der Vergangenheit bereits vom Campus-Konzept überzeugen lassen. Gearbeitet wird in einem stetigen kreativen Austausch und zum gegenseitigen Nutzen, aber natürlich auch bei vollem Respekt des Wettbewerbsschutzes und der jeweiligen unternehmerischen Privatsphäre.

Die vorhandene Infrastruktur mit Büros, Laboren und Lagerräumen wird von umfangreichen Service-Leistungen wie dem Campus-Bistro und -Café, einem Kindergarten, einer Hundetagesstätte sowie der Übernahme von Reinigungsleistungen und ausreichend Parkplätzen unterstützt. Die ansiedlungsfreundliche Politik der Stadt und die günstige Gewerbesteuer tragen ihr Übriges zum Erfolg bei.

Da die Bestandsflächen mittlerweile fast restlos belegt sind, steht nun die Erschließung neuer Flächen an. Auch hier sollen sich vor allem Firmen mit Schwerpunkten in der innovativen Gesundheitswirtschaft ansiedeln. Durch die Aufstellung eines Bebauungsplans hat die Stadt bereits die rechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung des Campus geschaffen. Als nächste Schritte folgen nun die weitere Erschließung und darauf aufbauend die Vermarktung des Gebiets. Die ersten Pläne wurden in einer Bürgerschaftsbeteiligung im November 2017 vorgestellt.


Heerweg

Monheim am Rhein bietet als attraktiver Wirtschaftsstandort strukturierte und vielfältige Gewerbeflächen. Nun soll auch das Gewerbegebiet am Heerweg ausgebaut werden.  

Anknüpfend an die Planungen zum Creative Campus, sollen auch die angrenzenden Gewerbeeinheiten erschlossen und weitere Entwicklungspotenziale geschaffen werden ([extern]Bebauungsplan 152M "Heerweg"). Die bestehenden Betriebe erhalten die Möglichkeit, sich zu erweitern. So stellt die Stadt einen zukunftsweisenden Standort für Gewerbetreibende zur Verfügung, bindet die bestehenden Arbeitsplätze und schafft die Voraussetzungen, um neue Arbeitsplätze zu etablieren.

Sobald die ehemalige Güterbahnstrecke entlang des Heerweges entwidmet ist, können die Flächen erschlossen werden. Die Planung sieht vor, die bisherigen Flächen der Bahnanlage und der parallel verlaufenden Wege und Straßen zusammenzufassen und als Straßenverkehrsfläche auszuweisen. In dieser sollen neben einer Industriestraße für den Schwerlastverkehr, die die bisher genutzten Straßen entlastet, auch der Rad- und Fußverkehr eingebunden sowie Parkflächen errichtet werden. So werden die an den Heerweg angrenzenden Gewerbe verkehrsgünstig über die Alfred-Nobel-Straße an die überörtlichen Straßen und die Autobahn angebunden.

Für den Radverkehr ist diese Verbindung zwischen Hitdorf und dem Monheimer Stadtzentrum ebenfalls sehr wichtig. Durch den Ausbau des Heerweges soll daher auch für den Radverkehr eine komfortable Trasse mit sicherer Verkehrsführung entstehen.


62. Änderung des Flächennutzungsplans „Heerweg“

Die Ziele, die im Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans 152M "Heerweg" formuliert sind, lassen sich derzeit nicht aus dem rechtswirksamen Flächennutzungsplan entwickeln.

Daher wird im Parallelverfahren die [extern]62. Änderung des Flächennutzungsplans "Heerweg" aufgestellt. Dadurch werden der Bereich entlang des bisherigen Heerweges und die ehemalige Bahnanlage bis zur Industriestraße sowie der Bereich der Industriestraße als örtliche Hauptverkehrsstraße sowie Grünfläche dargestellt. Der restliche Heerweg bis zur Stadtgrenze wird als gewerbliche Baufläche und Grünfläche dargestellt. Zur Gliederung der Gewerbeflächen sollen die bestehenden Grünflächen erhalten und gestärkt werden.

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