Kunst im öffentlichen Raum

In Monheim am Rhein wird seit 2017 der Bereich Kunst im öffentlichen Raum ausgebaut und neu entwickelt. Zielleitend für das zugrundeliegende Konzept ist dabei das Bestreben, öffentlich präsentierte Kunst als wesentliches Element der Monheimer Stadtkultur anzuerkennen sowie über die realisierten Projekte unwiederbringliche kulturelle und materielle Werte zu schaffen und nachhaltig zu sichern. Dabei soll die Ästhetik von Stadträumen, Straßen und Plätzen aufgegriffen und die Kunstauswahl so getroffen werden, dass sich Gestaltung und Orte gegenseitig ergänzen und die öffentliche Wahrnehmung der Orte so bereichert wird.


„Geysir“ von Thomas Stricker

Auf dem Kreisverkehr von Krischerstraße und Kapellenstraße soll ein Geysir installiert werden.

Die Idee stammt von Thomas Stricker, einem mehrfach ausgezeichneten Bildhauer, Installations- und Aktionskünstler aus der Schweiz, der in Düsseldorf lebt. Seine Wasserskulptur soll in noch nicht festgelegten Abständen ausbrechen und so für eine besondere Atmosphäre sorgen. In seiner Sitzung vom 16. Mai 2018 hatte sich der Rat der Stadt Monheim am Rhein mehrheitlich für den Geysir ausgesprochen. Wann das Kunstwerk eröffnet wird, steht noch nicht fest.


„Tanzende Häuser“ von Timm Ulrichs

Auf dem Kreisverkehr an der Kreuzung von Berliner Ring und Bleer Straße soll ein strahlend rotes Häuserpaar von Timm Ulrichs tanzen. Wann das Kunstwerk eröffnet wird, steht noch nicht fest.


„Leda“ von Markus Lüpertz

Dieses Projekt ist bereits abgeschlossen. Das Kunstwerk wurde am 21. September 2019 eingeweiht.

An der Rheinpromenade, in Höhe des Landschaftsbalkons, steht die „Leda“ – Monheims neue Gänseliesel-Skulptur. Ein echtes Statement. Ein altes Wahrzeichen in gänzlich neuer Form. Monumental. Unübersehbar.

Den Skulpturen des Malers, Bildhauers und langjährigen Rektors der Düsseldorfer Kunstakademie Markus Lüpertz begegnet man auf zahlreichen öffentlichen Plätzen, und sie sind in den wichtigsten Kunstsammlungen der Welt vertreten. Die neue Skulptur hat ihren Namen in Anlehnung an eine der bedeutenden Frauengestalten der griechischen Mythologie erhalten. Im Mai 2019 hatte Lüpertz erstmalig sein [intern]Gipsmodell präsentiert. Auf einer 7,50 Meter hohen Säule ist die in Bronze gegossene Figur mit ihrer Gans aus dem Stadtwappen nun weithin sichtbar. Die Skulptur selbst hat eine Höhe von 3,50 Metern und wurde in der Düsseldorfer Kunstgießerei Schmäke gegossen. Mit ihrer Gesamtgröße von elf Metern prägt sie nun als neu geschaffene Landmarke den Blick vom Rhein auf Monheim. 700.000 Euro hatte der Rat der Stadt im August 2018 für Anschaffung dieses Kunstwerks mehrheitlich beschlossen.

[intern]Umjubelte Enthüllung am Rheinufer


„Haste Töne“ von Inges Idee

Dieses Projekt ist bereits abgeschlossen. Das Kunstwerk wurde am 24. August 2019 eingeweiht.

Im neuen Kreisverkehr Berliner Ring und Bleer Straße wurde das Kunstwerk "Haste Töne" von Inges Idee installiert – ein riesengroßer Plattenspieler.

Inges Idee besteht aus Hans Hemmert, Axel Lieber, Thomas Schmidt und Georg Zey. Sie haben sich 1992 als Gruppe zusammengeschlossen. Seitdem hat das kreative Quartett weltweit bereits zahlreiche Kunstwerke realisiert – immer ganz gezielt auf die jeweilige örtliche Situation zugeschnitten. Als überdimensionierter großer Plattenspieler inszeniert lassen sich sowohl das Erscheinungsbild als auch die Geräuschkulisse des Kreisverkehrs neu erleben. [intern]Das Kunstwerk wurde am 24. August 2019 eingeweiht.


„Schrei nach Freiheit“ von Saman Hidayat

Dieses Projekt ist bereits abgeschlossen. Das Kunstwerk wurde am 13. Januar 2018 eingeweiht.

In der begrünten Mitte des Kreisverkehrs Baumberger Chaussee/Knipprather Straße steht die Skulptur „Schrei nach Freiheit“ des Künstlers Saman Hidayat.

Der aus dem Irak stammende kurdische Bildhauer kam auf der Suche nach Sicherheit gemeinsam mit seiner Frau 2015 nach Deutschland. In seiner Heimat leitete er ein Kunstinstitut in Erbil. Seit Dezember 2015 lebt er nun in Monheim am Rhein, wo er sich zu Hause fühlt. Aus Dankbarkeit schenkte er den Einwohnerinnen und Einwohnern das Kunstwerk. [intern]Es wurde am 13. Januar 2018 eingeweiht.

Kontakt

Katharina Braun
Katharina Braun Leiterin der Kontaktstelle Kulturelle Bildung und der städtischen Kunstschule
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