Ruhige Bilanz eines stürmischen Rosenmontags

Die Altstadtfunken im Monheimer Rosenmontagszug. Am Veilchendienstag sorgen sie mit ihrer Sitzung im Festzelt traditionell für den prunkvollen Abschluss des Monnemer Fastelovends. Foto: Thomas Spekowius

Einen vergleichsweise sogar besonders ruhigen Verlauf nahm der Monheimer Rosenmontagszug. Am Montagvormittag hatten die Veranstalter der Gromoka und alle ins Sicherheitskonzept eingebundenen Einsatzkräfte nach gemeinsamem Abwägen beschlossen, den Zug, wenn auch leicht verkürzt, auf die Strecke zu schicken.

„Das Deutsche Rote Kreuz musste bei vier verletzten Personen Erste Hilfe leisten. Zwei Patienten wurden während des Zuges von Rettungswagen der Feuerwehr in Krankenhäuser transportiert. Sturmbedingte Einsätze waren bis 18 Uhr nicht zu verzeichnen“, hieß es in einer Bilanz der städtischen Feuerwehr, die den Zug mit zahlreichen Einsatzkräften abgesichert hatte. Im Anbetracht der großen Menschenmassen ebenso unaufgeregt verlief der Nachmittag für die städtischen Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes.

Am späteren Abend erwischte eine einzelne, starke Böe das Festzelt auf dem Schützenplatz und hebelte die Träger-Konstruktion für das Dach dabei an einigen Stellen so aus, dass das Zelt im Anschluss von Polizei und Feuerwehr sicherheitshalber geräumt wurde. Verletzt wurde, auch durch die schnelle Reaktion des Veranstalters und der Einsatzkräfte, niemand.


Das Monheimer Rathaus ist erstürmt - Es regiert Prinz Karneval!


Ausschüsse tagen erstmals im neuen Jahr

Nach der Winterpause finden nun die ersten Sitzungen im neuen Jahr statt. Am Donnerstag, 11. Februar, um 18 Uhr, treffen sich die Mitglieder des Integrationsrats zu ihrer Sitzung im Ratssaal. Im Anschluss wird der städtische Integrationspreis verliehen. Am Dienstag, 16. Februar, tagt um 18 Uhr der Ausschuss für Generationen, Kultur, Soziales und Ordnung (Gekuso).

Auf der Tagesordnung steht am Dienstag unter anderem das Projekt „Rathaus kompakt“. Um den städtischen Bürgerservice zu erweitern, soll das Rathaus entsprechend umgebaut und der Rathauseingang unter das Standesamt verlegt werden. Auch eine neue Musicalausbildung an der Musikschule, die Einführung einer Rente für ehrenamtliche Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr und ein Sachstandsbericht zum Internetcafé für Jung und Alt werden diskutiert. Das Café könnte in der Altstadt im Rheincafé angesiedelt werden. Darüber hinaus wird die mögliche Schließung des Baumberger Bürgerbüros thematisiert.

Der Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt, Bauen und Verkehr kommt am Donnerstag, 18. Februar, 18 Uhr, zu seiner 8. Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Umgestaltung des Altstadtplatzes „Alter Markt“, weitere Wohnbebauung an der Griesstraße und Gewerbeflächen am Kielsgraben.

Darüber hinaus will die Politik den Südanschluss des Berliner Viertels an die Alfred-Nobel-Straße und weitere Wohnbebauung westlich der Vereinsstraße diskutieren. Zwischen den Straßen Rathausplatz und Gartzenweg befindet sich eine unbebaute, etwa 10.000 Quadratmeter große Fläche, auf der im Sinne der Nachverdichtung familienfreundliche Wohnhäuser entstehen könnten. (bh)


Hauptstraße in Baumberg wird grüner und heller

Am 15. Februar beginnen die Arbeiten zur Umgestaltung der Hauptstraße in Baumberg. Zur Absprache letzter Details hat die Stadt Monheim am Rhein zu einem dritten Informationsabend ins Bürgerhaus eingeladen.

Dabei erläuterten Jan Siebenmorgen von der Planergruppe MWM in Aachen, Bürgermeister Daniel Zimmermann sowie mehrere Kollegen des städtischen Bauwesenbereichs die Materialauswahl und weitere Details zur künftigen Möblierung des Außenbereichs. Demnach bekommt die Hauptstraße neue Laternen und einige der schon aus dem Innenstadtbereich bekannten Leuchtstelen mit integriertem WLAN-Hotspot. Es kommen Bänke, neue Fahrradständer und mehr Pflanzen, darunter auch größere Bäume. Die Hauptstraße wird deutlich barrierefreier, die hohen Bordsteine fallen weg.

Der Baustart erfolgt in Höhe Kreuzstraße und wird von dort dann immer weiter in Richtung Süden ziehen. Für die Anwohner entstehen dabei keine Kosten. Die Großbaustelle wird bis zum voraussichtlichen Abschluss im März 2017 wechselnde Sperrungen und Umleitungen mit sich bringen. Die Busse der BSM werden hiervon ebenfalls betroffen sein. Über Details wird die Stadtverwaltung im Fortlauf der Arbeiten immer wieder berichten.

[intern]Alle Pläne gibt es hier


Monheim am Rhein senkt den Gewerbesteuerhebesatz um weitere 20 Punkte

Der Stadtrat hat Grünes Licht gegeben: Kämmerin Sabine Noll (l.), die Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderungsabteilung Estelle Dageroth und Bürgermeister Daniel Zimmermann senken den Monheimer Gewerbesteuerhebesatz auf 265 Punkte. Foto: Thomas Spekowius

Der Rat der Stadt Monheim am Rhein hat in seiner letzten Jahressitzung am Mittwoch, 16. Dezember, den Monheimer Haushalt für das Jahr 2016 beschlossen. Eine der zentralen Botschaften: Mit Wirkung zum 1. Januar 2016 wird der Gewerbesteuerhebesatz um weitere 20 Punkte von derzeit 285 auf dann nur noch 265 gesenkt.

Damit wird der ohnehin schon mit Abstand günstigste NRW-Wirtschaftsstandort in Kürze noch attraktiver und vor allem auch international zunehmend wettbewerbsfähiger. Mit dem neuen Steuersatz rückt Monheim am Rhein beispielsweise an die Steuerquoten der direkten Nachbarstaaten Niederlande und Österreich heran. Dort beträgt der Unternehmenssteuersatz 25,0 Prozent.

„Der neue Gewerbesteuersatz von 265 Punkten entspricht einer Besteuerung von 25,1 Prozent. Damit wollen wir den Anschluss an den europäischen Wettbewerb schaffen und es uns ermöglichen, in den nächsten Jahren vermehrt auch international tätige Unternehmen in Monheim am Rhein anzusiedeln“, so Bürgermeister Daniel Zimmermann im Vorfeld der Haushaltseinbringung.

Zum sechsten Mal in Folge rechnet die Stadt Monheim am Rhein trotz zahlreicher Investitionen auch für das nächste Jahr mit einem Haushaltsüberschuss zum Jahresende. Den Gesamterträgen von 330,4 Millionen Euro sollen geplante Aufwendungen in Höhe von 327,9 Millionen Euro gegenüberstehen.

Mehr zum Standort Monheim am Rhein auf [intern]MonheimPlus.


Gelebte Willkommenskultur

Von Beginn an war sie da: die Hilfsbereitschaft vieler Monheimer mit Blick auf die Flüchtlingsströme. Und das Engagement der "Einheimischen" nach wie vor beeindruckend. Gastfreundschaft lautet für viele das Gebot der Stunde.

Im Rathaus koordiniert Gabriele Oesten-Burnus die eigens dafür eingerichtete Bürger-Hotline der Stadtverwaltung. Unter Telefon (02173) 951-4444 ist wochentags zu erfahren, wo Sachspenden abgegeben werden können, wie und wo Hilfe benötigt wird. [E-Mail]fluechtlingedo not copy and be happy@monheimdot or no dot.de.

Angesichts der inzwischen kühleren Temperaturen sollte es sich bei Kleiderspenden mittlerweile um wärmere Sachen handeln. Sie werden von der DRK-Kleiderkammer an der Grabenstraße angenommen. Besonders gefragt sind derzeit außerdem Herren-Hygieneartikel wie Duschgel oder Rasierzeug. Die Abgabe ist ebenfalls beim DRK möglich. Telefon: (02173) 5 22 50.

Viele Menschen wollen Geld spenden. Die Stadt hat bewusst kein eigenes Spendenkonto eingerichtet, sondern bittet darum, die Hilfsorganisationen vor Ort zu unterstützen.

Das Deutsche Rote Kreuz (IBAN: DE04 3706 9521 0004 8120 18) sammelt neben Kleiderspenden vor allem Geld für Ausrüstung.

Der Maltester Hilfsdienst in Monheim hat für die Flüchtlinge ein eigenes Spendenkonto eingerichtet (IBAN: DE42 3706 0193 1201 2106 03). (nj)


Die fünf strategischen Ziele der Stadt Monheim am Rhein

Unter dem Titel „Monheim am Rhein 2020“ hat der Rat hat in seiner Sitzung vom 17. September 2014 einstimmig fünf strategische Ziele beschlossen.

Sie sind die konsequente Weiterentwicklung der ersten Zielformulierungen vom 6. Oktober 2010. Die fünf strategischen Ziele bilden damit die zentralen Leuchtfeuer für Monheims Weg in die Zukunft. Nach ihnen richten Politik und Verwaltung den Kompass ihres Handelns aus. Die fünf Ziele lauten wie folgt:

  • Die Stadt Monheim am Rhein versteht sich als „Stadt für alle“, in der Inklusion umfassend verwirklicht wird
  • Die Stadt Monheim am Rhein - Hauptstadt für Kinder® schafft optimale Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche
  • Die Stadt Monheim am Rhein verbessert die Wohn-, Bau- und Sozialstruktur im Berliner Viertel
  • Die Stadt Monheim am Rhein als Stadt am Fluss steigert ihre öffentliche Wahrnehmung als touristische Destination in naturräumlicher und kultureller Hinsicht
  • Die Stadt Monheim am Rhein festigt ihre Position als attraktiver Wirtschaftsstandort in der Metropolregion Köln/Düsseldorf

Weiterführende Informationen zu den strategischen Zielen gibt es [intern]hier.


Imagefilm „Wir sind Monheim am Rhein“

Monheim am Rhein in seiner ganzen Vielfalt zeigt der Imagefilm „Wir sind Monheim am Rhein“. Den rund fünfminütigen Film produzierte 2012 im Auftrag der Stadt das Büro für Farbfernsehen (Köln), an dem der Monheimer Carsten Linder beteiligt ist.

„Wir sind Monheim am Rhein“ oder auch „Ich bin…“ – dieses Bekenntnis zieht sich durch den gesamten Film. Mehr als 250 Bürgerinnen und Bürger, bekannte und weniger bekannte, aus allen Altersgruppen und verschiedenen Kulturen traten vor Kamera und Mikrofon. Als weiterer akustischer roter Faden dient das Gänseliesel-Lied.

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