Wohnprojekte

Wohnraum in Monheim am Rhein wird immer begehrter. Mit dem [intern]Sophie-Scholl-Quartier und [intern]Unter den Linden, am [intern]Hasholzer Grund Süd, an der [intern]Frohnstraße, der [intern]Lindenstraße, an der [intern]Kirche St. Dionysius, [intern]Im Pfingsterfeld, an der [intern]Griesstraße sowie der [intern]Erich-Klausener-Straße soll deshalb neuer Wohnraum entstehen. Neue Wohneinheiten könnte es in Zukunft auch [intern]am Greisbachsee sowie [intern]zwischen Gartzenweg und Rathausplatz geben.


Wohnen an der Frohnstraße

In der Innenstadt sollen weitere Flächen als Wohnraum dienen, um der hohen Nachfrage nachzukommen. Hierfür wird nun auch der vorhabenbezogene Bebauungsplan 165M „Frohnstraße“ aufgestellt. Die Lage zwischen Altstadt und Monheims neuer Mitte macht das Plangebiet zu einem attraktiven Wohnstandort.

Die rund 3.000 Quadratmeter große Fläche liegt zwischen Neustraße, Krummstraße und Frohnstraße. Der Bebauungsplan sieht vor, eine Baulücke zu schließen und die Zahl der zulässigen Vollgeschosse zu erhöhen. Die derzeitige Bebauung wird durch Neubauten ersetzt. Entstehen sollen dann zwei neue Mehrfamilienhäuser mit drei Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss, die Platz für rund 20 Wohnungen bieten.

Beide Gebäude werden an den gekrümmten Verlauf der ehemaligen Straßenbahngleise angepasst, um diese historisch wertvolle Verbindung zu würdigen und wieder sichtbar zu machen. In ihrer Architektur bilden die modernen Mehrfamilienhäuser künftig einen Übergang von der kleinteiligeren Baustruktur im westlichen Bereich zu den teils massiv wirkenden Baukörpern in Richtung Innenstadt. Die Flachdächer werden teilweise begrünt und sollen über Gemeinschaftsflächen verfügen. Der Stellplatzbedarf wird durch Tiefgaragen unter den Gebäuden gedeckt. Durch die Neustrukturierung des Plangebiets wird es zudem möglich, die Kreuzung Frohnstraße/Krummstraße/Parkstraße verkehrlich neu anzuordnen.

Der [extern]Bebauungsplan 165M „Frohnstraße“ kann im beschleunigten Verfahren aufgestellt werden. Am 4. Mai informierte die Stadtverwaltung im Rahmen eines Bürgerabends über das Bauvorhaben.


Wohnen an der Lindenstraße

Auf einer ehemaligen Gewerbefläche sollen zwei Mehrfamilienhäuser mit Gärten entstehen. Vorgesehen sind rund 20 Wohnungen.  

Das Plangebiet befindet sich auf der Lindenstraße zwischen der Kreuzung Frohnkamp und der Einmündung zum Lindenplatz. An der Lindenstraße steht heute ein eingeschossiges Wohnhaus, während der rückwärtige Teil des tiefen Grundstücks als Lagerhalle und Lagerfläche dient. Das Grundstück liegt in direkter Nähe der Innenstadt, ist von Wohnhäusern umgeben und sehr gut erschlossen. Die vorhandene Wohnbebauung kann daher sinnvoll weitergeführt werden.

Geplant sind zwei dreigeschossige Mehrfamilienhäuser in aufgelockerter Architektur mit zusätzlichem Staffelgeschoss. Auch Wohngärten sind vorgesehen – teils als Gemeinschaftsgärten für die Bewohnerinnen und Bewohner der Obergeschosse, teils den Wohnungen im Erdgeschoss zugeordnet. Stellplätze werden in einer Tiefgarage untergebracht.

Der [extern]Bebauungsplan 166M „Lindenstraße“ kann im beschleunigten Verfahren aufgestellt werden. Eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit wird es dennoch geben, in Form eines Bürgerinformationsabends.


Wohnen an der Erich-Klausener-Straße

Die Erich-Klausener-Straße liegt mitten im Berliner Viertel. Auf einer Gesamtfläche von rund 14.500 Quadratmetern soll neuer Wohnraum entstehen.

Gebaut werden sollen neue Mehrfamilienhäuser. Geplant ist zudem, bereits bestehende Flachdachbauten um zusätzliche Geschosse aufzustocken. Der bestehende Spielplatz wird neu konzipiert und mit einem zusätzlichen Spielplatz, innerhalb eines entstehenden Innenhofs, zusammengeführt. Ihre Fahrzeuge könnten die neuen Bewohnerinnen und Bewohner mehrheitlich unterirdisch in Tiefgaragen abstellen. Die Parkanlage und die Flachdächer der Wohngebäude sollen zugunsten des Mikroklimas begrünt werden.

Die Pläne zum [extern]Bebauungsplan 13M 2. Änderung "Erich-Klausener-Straße" wurden in einem Bürgerschaftsabend am 13. Oktober 2021 vorgestellt.


Wohnen „Im Pfingsterfeld“

Im Monheimer Süden, zwischen dem Kleingartenverein Grüner Grund und dem Heinrich-Häck-Stadion, soll neuer Wohnraum entstehen. Geplant sind auch eine neue Grundschule und eine Kita.

Nördlich der Straße „Im Pfingsterfeld“, die vom Bereich Zaunswinkel zur Monheimer Bürgerwiese führt, sollen Mehrfamilienhäuser, Reihen- und Doppelhäuser sowie Wohngebäude mit kleineren Geschäften entstehen. Etwa 30 Prozent des Wohnraums sollen preisgedämpft sein. Bislang konnte die Fläche zwischen dem Heinrich-Häck-Stadion und der Straße wegen der kreuzenden Freileitung städtebaulich nicht genutzt werden. Die geplante Verlegung des Umspannwerks macht nun aber den Weg für Wohnbebauung frei.

Der [extern]Bebauungsplan 153M „Pfingsterfeld West" schafft schon einmal Planungsrecht für die Grundschule sowie die Kita Im Pfingsterfeld. Vorbereitet wurde dieses durch die [extern]61. Änderung des Flächennutzungsplans „Monheim Süd“. Die ersten Pläne wurden bereits bei einem Bürgerworkshop am 18. Juni 2019 präsentiert und diskutiert. Dabei wurden auch Ideen gesammelt, die in die weitere Planung eingeflossen sind. Alle Ergebnisse wurden in einer Informationsveranstaltung am 23. Januar 2020 der Öffentlichtkeit vorgestellt. Die nächsten Bauabschnitte und insbesondere die Wohnbebauung werden zusammen mit dem Abbau der Hochspannungsleitung in den kommenden Jahren einhergehen.


Wohnen an der Griesstraße

Auf den Freiflächen im hinteren Bereich der Griesstraße soll Wohnraum entstehen. Dabei könnte eine Mischung aus Ein- und Mehrfamilienhäusern unterschiedliche Bewohnerinnen und Bewohner ansprechen. Geplant ist auch, die Bestandsgebäude erweitern zu können, um zusätzliche Wohneinheiten zu schaffen. Im Oktober 2020 konnten sich Bürgerinnen und Bürger über die Pläne informieren.


Wohnen am „Hasholzer Grund Süd“

Im Baumberger Osten entsteht mit dem „Hasholzer Grund Süd“ ein modernes neues Wohnquartier. Durch die gute Verkehrsanbindung und die nahegelegenen Erholungsflächen eignet sich das Gebiet besonders für junge Familien. Konzipiert wird es als zukunftsfähige Klimaschutzsiedlung – mit Aufenthaltsplätzen, reduzierten Verkehrsflächen und viel Grün.

Am Waldbeerenberg sowie Hasholzer Grund sind bereits zahlreiche Ein- und Mehrfamilienhäuser entstanden oder befinden sich gerade im Bau. Die geplante Wohnbebauung auf den Baufeldern drei und vier im Geltungsbereich des [extern]Bebauungsplans 73B „Hasholzer Grund Süd“ soll eine Brücke zu diesen Baufeldern schlagen. Vorgesehen ist neuer Wohnraum mit hoher Lebensqualität zu bezahlbaren Preisen.

Das Plangebiet wird über die Europaallee erschlossen. Geplant sind Ein- und Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser sowie differenzierte Wohnformen mit anspruchsvoller Architektur, bei denen auch die Wohnbedürfnisse älterer Menschen berücksichtigt werden. Es soll Gemeinschaftsflächen und einen Quartiersplatz geben. Ökologische Kriterien werden mitgeplant, was einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz leistet.

Die Stadt Monheim am Rhein hat federführend in Zusammenarbeit mit der Deutschen Reihenhaus eine Mehrfachbeauftragung mit drei Planungsbüros durchgeführt. Schon in der Entwurfsphase konnten sich die Bürgerinnen und Bürger am 4. März 2020 bei einem Workshop einbringen. Ein weiterer Bürgerabend musste aufgrund der Coronavirus-Pandemie entfallen. Stattdessen konnten sich die Monheimerinnen und Monheimer [extern]in einer Konsultation auf der städtischen Mitdenken-Plattform zum Thema einbringen.

Die Ergebnisse flossen in den weiteren Planungsprozess ein. Nach der Empfehlung einer Fachjury wurden zwei Entwürfe nochmals überarbeitet. Im Anschluss brachte der Rat im Dezember 2020 den favorisierten Entwurf von ASTOC (mit scape) auf den Weg. Auf diesem aufbauend wird derzeit ein Bebauungsplanentwurf ausgearbeitet.


Wohnen im „Sophie-Scholl-Quartier“

Im Sophie-Scholl-Quartier in Baumberg entstehen in zentraler Lage mehr als 200 Wohnungen mit einer Wohnfläche von insgesamt rund 15.000 Quadratmetern. Realisiert wird das Projekt von der städtischen Tochtergesellschaft Monheimer Wohnen.

Während sich an der Europaallee 31 Wohnungen und eine Kindertagesstätte bereits im Bau befinden, wurde im Frühjahr 2022 der Vertrag für die Errichtung von weiteren 162 Wohneinheiten und einer Kita im Baumberger „Sophie-Scholl-Quartier“ unterzeichnet.

In dem neuen Wohnquartier nördlich der Holzweg-Passage wird der Mix von 1,5- bis hin zu 5-Zimmer-Wohnungen reichen, allesamt zwischen 45 und 120 Quadratmeter groß. Damit sind vom Single- bis zum mehrköpfigen Familien-Haushalt für alle Interessierten attraktive Größenzuschnitte dabei – Balkone, Dachterrassen und kleine Gärten inklusive. Tiefgaragen wird es auch geben, der Außenbereich wird mit viel Grün gestaltet. Ziel ist die Entwicklung eines lebendigen Wohnquartiers mit qualifizierter Architektur für alle Generationen und Einkommensklassen. 30 Prozent der Wohnungen werden sozial gefördert; sie können später mit einem Wohnberechtigungsschein besonders günstig angemietet werden.

Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts mit 127 Wohneinheiten ist für Mitte 2024 geplant. Im zweiten Bauabschnitt sollen 35 Wohnungen und eine Kindertagesstätte entstehen. Dorthin zieht dann auch die AWO-Kita Geschwister-Scholl-Straße von ihrem bisherigen Areal um. Auf dem alten Kita-Gelände erfolgt dann, nach Abriss des ausgedienten Gebäudes, der dritte Bauabschnitt mit weiteren 39 Wohnungen.

Im April 2016 wurden in einem Bürgerworkshop erste Ideen zu dem Wohnprojekt präsentiert, eine Abschlusspräsentation fand im Juni 2016 statt. Im März 2018 hat der Rat der Stadt Monheim am Rhein den Bebauungsplan als Satzung beschlossen.

Die Wohnungen im Sophie-Scholl-Quartier werden durch die städtische Wohnungsbaugesellschaft vermietet. Derzeit gibt es für die Wohnungen noch keine Exposés und auch keine Warteliste. Sobald es konkretere Informationen gibt, werden sie über die städtischen Kanäle verbreitet. Pläne für das Quartier können unter [extern]www.monheimer-wohnen.de eingesehen werden.



Wohnen an St. Dionysius

Rund um die Kirche St. Dionysus und den Kirberger Hof soll zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die historische Bedeutung des Kirchhügels. Das Plangebiet liegt im Südwesten Baumbergs und umfasst eine Gesamtfläche von 3,43 Hektar.

Im Rahmen eines konkurrierenden Gutachterverfahrens mit drei Planungsbüros wurde 2015 ein städtebauliches Gesamtkonzept entwickelt. Die ersten Ideen wurden bei einem Bürgerworkshop im September 2015 diskutiert, im März 2016 wurden die Ergebnisse bei einem Bürgerinformationsabend präsentiert. Die Kirchengemeinde führte 2016 einen Wettbewerb für den Neubau des „Pfarrzentrums Kirchberg“ durch. Der Siegerentwurf von Heiermann Architekten und urbanegestalt PartGmbH dient nun als Grundlage für die weitere Planung.

Der östliche Teil des Kirchengrundstücks wird umstrukturiert und langfristig nachverdichtet. Denkbar ist ein neuer Wohnhof, in den sich sowohl die bestehende Kindertagesstätte als auch ein Neubau integrieren lässt. Mit der geplanten Bebauung wird eine neue Adresse an der Berghausener Straße geschaffen. Alle Bausteine werden über eine großzügige Wegeverbindung für den Fuß- und Radverkehr zwischen Berghausener Straße im Süden und Humboldtstraße im Norden miteinander verbunden. Die maximal zulässigen Gebäudehöhen orientieren sich an der Traufhöhe der Kirche. Um langfristig eine angemessene Raumkante und eine Adresse zur Berghausener Straße zu schaffen, entsteht an der Straße ein dreigeschossiger Gebäuderiegel.


Wohnen am Greisbachsee

Im Rahmen der künftigen städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme "Baumberg Süd" könnte am Westufer des Greisbachsees eine Marina entstehen. Der Bereich rund um die Hafenanlage würde zum Flanieren, Verweilen und Erholen in maritimer Atmosphäre einladen. Auch eine Wohnbebauung ist angedacht.

Der [extern]Bebauungsplan 77B "Monheimer Straße / Greisbachsee" ist ein wichtiger Teil dieser künftigen Entwicklungsmaßnahme. Ziel des Bebauungsplanverfahrens soll sein, eine Marina mit Kaimauer, ergänzenden Gebäuden und der notwendigen Erschließung planungsrechtlich zu ermöglichen. Der Bereich zwischen der Monheimer Straße und dem Greisbachsee stellt zudem eine hochwertige Lage mit freistehenden Einzelhäusern auf großen Grundstücken dar. Hier soll zukunftsfähiger neuer Wohnraum in einem nachverdichteten Wohnquartier entstehen – angepasst an die neu hinzukommende Nutzung einer Marina. Aufgrund der Eingangslage zum Stadtteil Baumberg könnten architektonische Highlights entstehen.

Das Plangebiet umfasst eine Gesamtfläche von ca. 2,5 Hektar. Es grenzt im Norden an die Wohnbebauung Am Hagelkreuz, im Osten an die Uferlinie des Greisbachsees, im Süden an die Stichstraße der Monheimer Straße sowie im Westen an die Monheimer Straße.


Wohnen zwischen Gartzenweg und Rathausplatz

Zwischen Gartzenweg und Rathausplatz sollen weitere Geschäfte, Dienstleistungen und neuer Wohnraum zu einer Aufwertung des Stadtzentrums beitragen.

[intern]Weitere Informationen zum Projekt


Wohnen „Unter den Linden“

Dieses Projekt ist bereits abgeschlossen. Im September 2021 wurden die ersten 93 Wohnungen bezogen. 140 weitere stehen seit Februar 2022 bereit. 

Mehr als 230 neue Mietwohnungen im Berliner Viertel, davon knapp 70 sozial gefördert für Menschen mit Wohnberechtigungsschein: Das Projekt „Unter den Linden“ der städtischen Tochter „Monheimer Wohnen“ ist auf der Zielgeraden.

Das neue Wohnquartier wird auf dem etwa 22.600 Quadratmeter großen Gelände der abgerissenen Anton-Schwarz-Hauptschule zwischen Erich-Klausener-Straße und Grunewaldstraße verwirklicht. Es entstehen elf Wohngebäude, die alle unter anderem mit Fußbodenheizung, bodengleichen Duschen und Aufzügen ausgestattet sind. Der Außenbereich soll mit viel Grün gestaltet werden. In den Erdgeschossen gibt es Mietergärten, in den oberen Stockwerken Balkone und Terrassen. Auch an genügend Spiel- und PKW-Stellplätze wurde gedacht.

Der Mix reicht von Eineinhalb-Zimmer-Wohnungen bis hin zu Fünf-Zimmer-Wohnungen. Qualitativ hochwertiger Wohnraum ist ebenso angedacht wie bezahlbare Mieten für Haushalte mit geringerem Einkommen. Ziel ist es, das Berliner Viertel von innen heraus zu stärken und das Image durch eine attraktive Architektur aufzuwerten. Am Ende soll ein lebendiges Wohnquartier mit einer neuen Grünvernetzung zum Thema „Linden“ und Freizeitnutzung entstehen. Vorhandene Strukturen werden aufgegriffen und mit den neuen Ideen verknüpft.

Die Stadt hatte im April 2016 zu einem Bürgerworkshop eingeladen, dabei traten drei Planungsbüros in einer Art Wettbewerb gegeneinander an. Die fertigen Konzepte wurden der Öffentlichkeit im Juni 2016 vorgestellt.

Die Wohnungen werden durch die städtische Wohnungsbaugesellschaft vermietet. [extern]Alle Informationen gibt es hier.

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