Wohnprojekte

Wohnraum in Monheim am Rhein wird immer begehrter. Mit dem [intern]Sophie-Scholl-Quartier und [intern]Unter den Linden, am [intern]Hasholzer Grund Süd, an der [intern]Friedrichstraße und der [intern]Rabenstraße sowie an der [intern]Kirche St. Dionysius soll deshalb neuer Wohnraum entstehen – ebenso wie [intern]„Im Pfingsterfeld“ und an der [intern]Griesstraße. Neue Wohneinheiten könnte es in Zukunft auch [intern]am Greisbachsee sowie [intern]zwischen Gartzenweg und Rathausplatz geben.


Wohnen „Im Pfingsterfeld“

Im Monheimer Süden, zwischen dem Kleingartenverein Grüner Grund und dem Heinrich-Häck-Stadion, soll neuer Wohnraum entstehen. Geplant sind auch eine neue Grundschule und eine Kita.

Nördlich der Straße „Im Pfingsterfeld“, die vom Bereich Zaunswinkel zur Monheimer Bürgerwiese führt, sollen Mehrfamilienhäuser, Reihen- und Doppelhäuser sowie Wohngebäude mit Kleingewerbeeinheiten entstehen. Etwa 30 Prozent des Wohnraums sollen preisgedämpft sein. Bislang konnte die Fläche zwischen dem Heinrich-Häck-Stadion und der Straße wegen der kreuzenden Freileitung städtebaulich nicht genutzt werden. Die geplante Verlegung des Umspannwerks macht nun aber den Weg für Wohnbebauung frei.

Der [extern]Bebauungsplan 153M „Pfingsterfeld West" schafft das Planungsrecht. Vorbereitet wurde dieses durch die [extern]61. Änderung des Flächennutzungsplans „Monheim Süd“, deren Aufstellung am 6. Februar 2020 beschlossen wurde. Die ersten Pläne wurden bereits bei einem Bürgerworkshop am 18. Juni 2019 präsentiert und diskutiert. Dabei wurden auch Ideen gesammelt, die in die weitere Planung eingeflossen sind. Alle Ergebnisse wurden in einer Informationsveranstaltung am 23. Januar 2020 der Öffentlichtkeit vorgestellt.


Wohnen an der Griesstraße

Auf den Freiflächen im hinteren Bereich der Griesstraße soll Wohnraum entstehen. Dabei könnte eine Mischung aus Ein- und Mehrfamilienhäusern unterschiedliche Bewohnerinnen und Bewohner ansprechen. Geplant ist auch, die Bestandsgebäude erweitern zu können, um zusätzliche Wohneinheiten zu schaffen. Im Oktober 2020 konnten sich Bürgerinnen und Bürger über die Pläne informieren.


Wohnen am „Hasholzer Grund Süd“

Im Baumberger Osten entsteht mit dem „Hasholzer Grund Süd“ ein modernes neues Wohnquartier. Durch die gute Verkehrsanbindung und die nahegelegenen Erholungsflächen eignet sich das Gebiet besonders für junge Familien. Konzipiert wird es als zukunftsfähige Klimaschutzsiedlung – mit Aufenthaltsplätzen, reduzierten Verkehrsflächen und viel Grün.

Am Waldbeerenberg sowie Hasholzer Grund sind bereits zahlreiche Ein- und Mehrfamilienhäuser entstanden oder befinden sich gerade im Bau. Die geplante Wohnbebauung auf den Baufeldern drei und vier im Geltungsbereich des [extern]Bebauungsplans 73B „Hasholzer Grund Süd“ soll eine Brücke zu diesen Baufeldern schlagen. Vorgesehen ist neuer Wohnraum mit hoher Lebensqualität zu bezahlbaren Preisen.

Das Plangebiet wird über die Europaallee erschlossen. Geplant sind Ein- und Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser sowie differenzierte Wohnformen mit anspruchsvoller Architektur, bei denen auch die Wohnbedürfnisse älterer Menschen berücksichtigt werden. Es soll Gemeinschaftsflächen und einen Quartiersplatz geben. Ökologische Kriterien werden mitgeplant, was einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz leistet.

Die Stadt Monheim am Rhein hat federführend in Zusammenarbeit mit der Deutschen Reihenhaus eine Mehrfachbeauftragung mit drei Planungsbüros durchgeführt. Schon in der Entwurfsphase konnten sich die Bürgerinnen und Bürger am 4. März 2020 bei einem Workshop einbringen. Ein weiterer Bürgerabend musste aufgrund der Coronavirus-Pandemie entfallen. Stattdessen konnten sich die Monheimerinnen und Monheimer [extern]in einer Konsultation auf der städtischen Mitdenken-Plattform zum Thema einbringen.

Die Ergebnisse flossen in den weiteren Planungsprozess ein. Nach der Empfehlung einer Fachjury wurden zwei Entwürfe nochmals überarbeitet. Im Anschluss brachte der Rat im Dezember 2020 den favorisierten Entwurf von ASTOC (mit scape) auf den Weg. Auf diesem aufbauend wird derzeit ein Bebauungsplanentwurf ausgearbeitet.


Wohnen an der Friedrichstraße

Die Postfiliale an der Friedrichstraße ist seit 2010 geschlossen. Während im Verteilzentrum in der ersten Etage des Gebäudes noch Briefe sortiert werden, bietet sich Passanten im unteren Bereich ein eher trostloser Anblick. Bald will die Post aus dem Gebäude ausziehen. Die Stadt Monheim am Rhein möchte die Chance nutzen, die beiden Einkaufsbereiche der Innenstadt mit einem neuen Wohngebäude zu verbinden.

Die Nachfrage nach Wohnraum in Monheim am Rhein ist nach wie vor hoch. Dabei versucht die Stadt, Flächen in der Innenstadt zu verdichten und attraktiver zu gestalten. Die geplante Architektur soll nun ein deutliches Signal setzen, sich an der hohen Bebauung in der Nachbarschaft orientieren und so den Eingangsbereich in die Innenstadt markieren. „Wir möchten am Knotenpunkt zum Berliner Viertel einen Anker setzen, um die beiden Bereiche attraktiv miteinander zu verbinden“, erläutert Thomas Waters, Leiter des städtischen Bereichs Stadtplanung und Bauaufsicht.

Im Erdgeschoss des Gebäudes könnten Gewerbeflächen entstehen, darüber sind Wohnungen geplant. Die Mauer am Aufgang aus der Unterführung des Berliner Rings soll entfernt werden, so dass sich der Eingangsbereich in die Geschäftsstraße offen und ansprechend präsentiert und die zukünftigen Ladenlokale ebenerdig erreichbar sind. Das Nachbargebäude mit dem Textil-Discounter Kik wird mit in die Planung integriert. Der positive Effekt der Planungen soll sich so auf den gesamten Bereich bis zum Ernst-Reuter-Platz auswirken.

Das Objekt wurde bereits durch den Projektentwickler S.A.N Investments, ansässig im Rheinpark, erworben. Das Unternehmen investiert in Sanierungs- oder Agrarflächen kleinerer und mittelgroßer deutscher Städte, wie Euskirchen, Mettmann oder Monheim am Rhein. Ziel ist es, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen und positive Impulse im Hinblick auf die Stadtentwicklung zu setzen. Zu den Auftraggebern der Investoren zählen unter anderem die Hotelkette Radisson Blu, Google und Hewlett Packard.

Die ersten Entwürfe wurden am 21. September 2017 im Ratssaal präsentiert. Die Ideen der Bürger fließen in die weitere Plankonzeption mit ein.


Wohnen im „Sophie-Scholl-Quartier“

Im Sophie-Scholl-Quartier in Baumberg sollen in zentraler Lage etwa 200 Wohnungen mit einer Wohnfläche von gut 15.000 Quadratmeter entstehen. Realisiert wird das Projekt von der städtischen Tochtergesellschaft „Monheimer Wohnen“.

Parallel zu dem Wohnquartier „Unter den Linden“ im Berliner Viertel wird derzeit das Bauprojekt „Europaallee“ im Baumberger Osten mit 31 Wohnungen in drei Wohngebäuden sowie einer Kindertageseinrichtung umgesetzt. Die Wohnungen werden voraussichtlich im Frühjahr 2022 bezugsfertig sein. Ebenfalls im Stadtteil Baumberg soll dann bis 2024 nördlich der Holzweg-Passage das „Sophie-Scholl-Quartier“ verwirklicht werden – mit rund 200 Wohneinheiten sowie einer Kindertagesstätte.

Die 1,5- bis 5-Zimmer-Wohnungen mit Tiefgarage werden zwischen 45 und 120 Quadratmetern groß sein und mit Gärten, Balkonen oder Dachterrassen ausgestattet. Ziel ist die Entwicklung eines lebendigen Wohnquartiers mit qualifizierter Architektur. Wertiger Wohnraum, bezahlbar für alle Generationen und Einkommensklassen, ist Grundlage der Planung.

Im April 2016 wurden in einem Bürgerworkshop erste Ideen präsentiert, eine Abschlusspräsentation fand im Juni 2016 statt. Im März 2018 hat der Rat der Stadt Monheim am Rhein den Bebauungsplan als Satzung beschlossen.

 

Die Wohnungen werden durch die städtische Wohnungsbaugesellschaft vermietet. Derzeit gibt es für die Wohnungen noch keine Exposés und auch keine Warteliste. Sobald es konkretere Informationen gibt, werden sie über die städtischen Kanäle verbreitet. Pläne für das Quartier können unter [extern]www.monheimer-wohnen.de eingesehen werden.


Wohnen „Unter den Linden“

Mehr als 230 neue Mietwohnungen im Berliner Viertel, davon knapp 70 sozial gefördert für Menschen mit Wohnberechtigungsschein: Das Projekt „Unter den Linden“ der städtischen Tochter „Monheimer Wohnen“ ist auf der Zielgeraden.

Das neue Wohnquartier wird auf dem etwa 22.600 Quadratmeter großen Gelände der abgerissenen Anton-Schwarz-Hauptschule zwischen Erich-Klausener-Straße und Grunewaldstraße verwirklicht. Es entstehen elf Wohngebäude, die alle unter anderem mit Fußbodenheizung, bodengleichen Duschen und Aufzügen ausgestattet sind. Der Außenbereich soll mit viel Grün gestaltet werden. In den Erdgeschossen gibt es Mietergärten, in den oberen Stockwerken Balkone und Terrassen. Auch an genügend Spiel- und PKW-Stellplätze wurde gedacht.

Der Mix reicht von Eineinhalb-Zimmer-Wohnungen bis hin zu Fünf-Zimmer-Wohnungen. Qualitativ hochwertiger Wohnraum ist ebenso angedacht wie bezahlbare Mieten für Haushalte mit geringerem Einkommen. Ziel ist es, das Berliner Viertel von innen heraus zu stärken und das Image durch eine attraktive Architektur aufzuwerten. Am Ende soll ein lebendiges Wohnquartier mit einer neuen Grünvernetzung zum Thema „Linden“ und Freizeitnutzung entstehen. Vorhandene Strukturen werden aufgegriffen und mit den neuen Ideen verknüpft.

Die Stadt hatte im April 2016 zu einem Bürgerworkshop eingeladen, dabei traten drei Planungsbüros in einer Art Wettbewerb gegeneinander an. Die fertigen Konzepte wurden der Öffentlichkeit im Juni 2016 vorgestellt. Voraussichtlich zum 1. September 2021 können die ersten 93 Wohnungen bezogen werden, 140 weitere dann, wenn alles passt, ab dem 1. Februar 2022.

Die Wohnungen werden durch die städtische Wohnungsbaugesellschaft vermietet. [extern]Alle Informationen gibt es hier.


Wohnen und Kita an St. Dionysius

Rund um die Kirche St. Dionysus und den Kirberger Hof soll zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die historische Bedeutung des Kirchhügels. Das Plangebiet liegt im Südwesten des Ortsteils Bamberg und umfasst eine Gesamtfläche von 3,43 Hektar.

Im Rahmen eines konkurrierenden Gutachterverfahrens mit drei Planungsbüros wurde 2015 ein städtebauliches Gesamtkonzept entwickelt. Die ersten Ideen wurden bei einem Bürgerworkshop im September 2015 diskutiert, im März 2016 wurden die Ergebnisse bei einem Bürgerinformationsabend präsentiert. Die Kirchengemeinde führte 2016 einen Wettbewerb für den Neubau des „Pfarrzentrums Kirchberg“ durch. Der Siegerentwurf von Heiermann Architekten und urbanegestalt PartGmbH dient nun als Grundlage für die weitere Planung.

Der östliche Teil des Kirchengrundstücks soll umstrukturiert und langfristig nachverdichtet werden. Denkbar ist ein neuer Wohnhof, in den sich sowohl die bestehende Kindertagesstätte als auch ein Neubau integrieren lässt. Mit der geplanten Bebauung könnte eine neue Adresse an der Berghausener Straße geschaffen werden. Alle Bausteine werden über eine großzügige Wegeverbindung für den Fuß- und Radverkehr zwischen Berghausener Straße im Süden und Humboldtstraße im Norden miteinander verbunden. Die maximal zulässigen Gebäudehöhen orientieren sich an der Traufhöhe der Kirche.

Um langfristig eine angemessene Raumkante und eine Adresse zur Berghausener Straße zu schaffen, soll an der Straße ein dreigeschossiger Gebäuderiegel entstehen. Im nördlichen Bereich wird die maximale Gebäudehöhe beschränkt, um die Wirkung der geplanten Wohngebäude auf den Kirberger Hof sowie die westlich angrenzende zweigeschossige Bebauung zu minimieren.


Wohnen an der Rabenstraße

Die Fläche zwischen Rabenstraße und Baumberger Chaussee lag bislang brach. Nicht zuletzt durch die Nähe zur Innenstadt bietet sich das rund drei Hektar große Areal gut für eine Wohnbebauung an.

Es entstehen unterschiedliche Gebäudetypen und Wohnformen, die ein familiengerechtes Umfeld ermöglichen und gleichzeitig ein breites Spektrum an potenziellen Bewohnerinnen und Bewohnern ansprechen. Vorgesehen ist auch ein öffentlicher Spielplatz, der sich durch seine Gestaltung zu einem gemeinschaftlichen Platz entwickeln und ein nachbarschaftliches Miteinander fördern soll.

Das neue Quartier fügt sich durch die Anordnung und Größe seiner Gebäude in die Umgebung ein. Es entstehen überwiegend zweigeschossige Doppel-, Reihen- und Kettenhäuser. Im Nordwesten wird, als Eingang zum Quartier, ein viergeschossiges Mehrfamilienhaus errichtet. Gleiches gilt für den Eingang des Quartiers im Südwesten. Geplant ist zudem eine Lärmschutzwand zur Baumberger Chaussee hin. Die Haupterschließung des Plangebietes erfolgt über eine an die Rabenstraße anschließende Ringerschließung, den Rotkehlchenweg. Von diesem gehen vier kleine, private Stichstraßen ab. Darüber hinaus können Teile des Plangebietes über die bestehenden Straßen verkehrlich erschlossen werden.

Für die Umsetzung des Vorhabens [extern]wurde der Bebauungsplan 64M „Rabenstraße“ geändert. Eine Bürgeranhörung fand am 28. Juni 2016 statt. Im Süden des Plangebiets, südlich der Falkenstraße, ist zudem eine Schulsportanlage für die Peter-Ustinov-Gesamtschule entstanden.


Wohnen am Greisbachsee

Im Rahmen der künftigen städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme "Baumberg Süd" könnte am Westufer des Greisbachsees eine Marina entstehen. Der Bereich rund um die Hafenanlage würde zum Flanieren, Verweilen und Erholen in maritimer Atmosphäre einladen. Auch eine Wohnbebauung ist angedacht.

Der [extern]Bebauungsplan 77B "Monheimer Straße / Greisbachsee" ist ein wichtiger Teil dieser künftigen Entwicklungsmaßnahme. Ziel des Bebauungsplanverfahrens soll sein, eine Marina mit Kaimauer, ergänzenden Gebäuden und der notwendigen Erschließung planungsrechtlich zu ermöglichen. Der Bereich zwischen der Monheimer Straße und dem Greisbachsee stellt zudem eine hochwertige Lage mit freistehenden Einzelhäusern auf großen Grundstücken dar. Hier soll zukunftsfähiger neuer Wohnraum in einem nachverdichteten Wohnquartier entstehen – angepasst an die neu hinzukommende Nutzung einer Marina. Aufgrund der Eingangslage zum Stadtteil Baumberg könnten architektonische Highlights entstehen.

Das Plangebiet umfasst eine Gesamtfläche von ca. 2,5 Hektar. Es grenzt im Norden an die Wohnbebauung Am Hagelkreuz, im Osten an die Uferlinie des Greisbachsees, im Süden an die Stichstraße der Monheimer Straße sowie im Westen an die Monheimer Straße.


Wohnen zwischen Gartzenweg und Rathausplatz

Zwischen Gartzenweg und Rathausplatz sollen weitere Geschäfte, Dienstleistungen und neuer Wohnraum zu einer Aufwertung des Stadtzentrums beitragen.

[intern]Weitere Informationen zum Projekt

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