Rheinpromenade

Monheims Rheinpromenade hat in den vergangenen Jahren ihr Gesicht verändert: Durch den [intern]Schiffsanleger, die Rheinkiesel, das Hotel, die Skulptur [intern]„Leda“ von Markus Lüpertz, den [intern]Monheimer Geysir und die Umgestaltung des [intern]Bereichs rund um die Marienkapelle ist sie schon jetzt ein besonderer Ort. Mit der [intern]Kulturraffinerie K714 und der [intern]Umgestaltung der Verkehrsflächen wird die Rheinpromenade künftig zu einem neuen kulturellen wie touristischen Highlight in Monheim am Rhein.


Umgestaltung der Straße Rheinpromenade

Die Verkehrsführung an der Rheinpromenade wird angepasst, um ein gutes Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden zu fördern. Gleichzeitig entsteht für die Monheimerinnen und Monheimer sowie Gäste der Kulturraffinerie K714 eine Flanier- und Verweilmeile am Rhein. 

Die Umgestaltung der Verkehrsflächen hat im April 2024 begonnen und soll zur Eröffnung der Kulturraffinerie K714 im September 2026 abgeschlossen sein. Bereits voraussichtlich im Juli soll die Rheinpromenade für Kraftfahrzeuge wieder durchgängig befahrbar sein. [extern]Infos zur aktuellen Verkehrsführung gibt es hier.

Für Fußgängerinnen und Fußgänger entsteht an der Rheinseite eine bis zu elf Meter breite Promenade mit Ausblicken und Sitzgelegenheiten. Sie bietet viel Platz zum Spazieren, Verweilen und für eine gemeinsame Nutzung mit Radfahrenden. Darüber hinaus erhalten Radfahrende einen separaten Zweirichtungsradweg an der uferabgewandten Seite. Die Straßenbreite für den Autoverkehr wird auf ein Mindestmaß reduziert – so, dass auch der Busverkehr die Rheinpromenade weiterhin nutzen kann.

Gleichzeitig wird die Promenade optisch der [intern]Kulturraffinerie K714 angepasst. Mit einem neuen Vorplatz für die Kulturstätte entsteht ein harmonisches Gesamtbild. [extern]Im Herbst 2025 wurden rund 9500 neue Pflanzen an der Rheinpromenade gesetzt. Zwischen den Blüten, Hölzern und Gräsern wachsen nun auch 25 sogenannte Klimabäume. Insgesamt werden 60 neue Bäume angepflanzt. Auch die Verweilmöglichkeiten sind bereits sichtbar: [extern]33 Sitz- und Liegebänke verschiedener Größen wurden bereits aufgestellt. Auf dem Vorplatz der Kulturraffinerie sollen noch 12 weitere Bänke folgen. 

Im Sinne des Hochwasserschutzes werden zudem die Ausbauhöhen der Rheinpromenade angeglichen und an die heutigen Anforderungen angepasst. Um das Bauvorhaben zügig und störungsfrei abzuwickeln, wurden Sperrungen und Umleitungen eingerichtet. Für den Rad- und Fußverkehr ist während der gesamten Bauzeit ein Rad- und Gehweg eingerichtet. Die Kosten der Umgestaltung betragen rund 9 Millionen Euro.

Uferbereich zum Spazieren und Verweilen

Im Uferbereich zwischen Kulturraffinerie K714 und Schiffsanleger sind in Zukunft noch mehrere versetzt angeordnete Freitreppen und Terrassenanlagen vorgesehen. Auch ein Uferweg aus Natursteinpflaster, der den von Norden kommenden Leinpfad ab dem Kreisverkehr Am Kielsgraben fortsetzt, sowie eine schwimmende Bühne sind angedacht. Damit entstünden weitere Aufenthaltsmöglichkeiten direkt am Wasser sowie ein besonderer Ort für Kulturerlebnisse unter freiem Himmel. Diese Ufergestaltung muss allerdings noch durch die Bezirksregierung genehmigt werden.

Mitte 2020 konnten die Monheimerinnen und Monheimer zu der Umgestaltung der Rheinpromenade [extern]ihre Ideen einbringen. Die Ergebnisse wurden den Planungsbüros übergeben. Im Dezember 2020 wurde der auch von einer Bewertungskommission favorisierte Entwurf von Strauchwerk Landschaftsarchitekten in Zusammenarbeit mit Leinfelder Ingenieure [extern]vom Rat beschlossen. Mit fortschreitendem Planungsverlauf entschied die Stadtverwaltung, die Rheinpromenade und die Ufergestaltung getrennt umzusetzen.

Strauchwerk Landschaftsarchitekten


Umgestaltung im Bereich Marienkapelle

Dieses Projekt ist bereits abgeschlossen. Die Kapellenstraße [extern]wurde am 21. April 2023 freigegeben.

In der Straße An d’r Kapell sowie auf der Kapellenstraße zwischen Düsselweg und Marienkapelle wurde einiges verbessert: Die Kanalisation wurde erneuert, ebenso die Straßenoberfläche. Rund um die Marienkapelle gibt es nun einen Aufenthaltsbereich. Auch eine barrierefreie Verbindung zwischen der Kapelle und der Rheinpromenade wurde geschaffen.

Die Arbeiten begannen auf der Kapellenstraße mit der Kanalerneuerung. Nicht nur die direkten Anlieger, sondern alle Stadtgäste und Einwohnenden können sich nun über viele optische und funktionale Verbesserungen freuen. Rund um die Marienkapelle sind attraktive Aufenthaltsbereiche entstanden. In der Straße An d’r Kapell rollt der Verkehr jetzt nur noch in eine Richtung und bei Tempo 30. Die Gehwege haben ein Natursteinpflaster wie in der Altstadt erhalten.

Auf der Kapellenstraße wurde der bisherige Landstraßencharakter aufgehoben und die gesamte Promenade aufgewertet. Die Fahrbahn wurde verengt und dafür Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Radfahrenden deutlich mehr Platz eingeräumt.

Am Schiffsanleger gibt es ab sofort vier große Parkplätze für Reisebusse, um die An- und Abreise mit dem Schiff zu vereinfachen. Daneben gibt es einen Parkplatz mit 22 Stellflächen sowie eine Radverleihstation. An der Kapellenstraße entlang bis zum Sojus 7 wurden seitlich 27 Längsparkplätze geschaffen. Der neue Kanal wird nicht zuletzt bei Starkregenfällen von großem Wert sein.


Anlegestelle

Dieses Projekt ist bereits abgeschlossen. Der Schiffsanleger wurde am 28. September 2017 eröffnet.

Bei einer Flusskreuzfahrt auf dem Rhein können Touristen nun auch in Monheim an Land gehen. In Höhe des Deusser-Hauses hat die Stadt eine Schiffsanlegestelle gebaut – nicht nur für das Piwipper Böötchen, sondern auch als Stopp für Charter- und Flusskreuzfahrtschiffe.

Der Neubau entstand bei Rheinstrom-Kilometer 713,858 am rechten Ufer. Ein 70 Meter langer Steg aus zwei Brücken, die jeweils etwa 30 Meter lang und 2,5 Meter breit sind, wurde am Ufer befestigt und ruht im Wasser auf einem Zwischen- und einem Anlegeponton. Nach einer Ausbaggerung können auch bis zu 135 Meter lange Passagierschiffe Kurs auf Monheim nehmen.

Die Anlage dient nicht nur der Fähre Piwipper Böötchen, sondern auch der Feuerwehr der Stadt Monheim am Rhein sowie der DLRG als Liegeplatz. Der Kreis Mettmann unterstützte den Neubau mit 635 000 Euro Fördermitteln. Die Gesamtkosten für das Projekt liegen bei rund 1,4 Millionen Euro. Am 28. September 2017 wurde der Schiffsanleger mit einer kleinen Ausflugsfahrt eröffnet.

Anfragen von Reedereien und anderen Organisatoren von Schiffsfahrten zum Schiffsanleger beantwortet das städtische Tourismusmanagement unter Telefon 02173 951-649 oder per E-Mail an [E-Mail]steiger@monheim.de.

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