Umgestaltung der Rheinpromenade

Freitreppen, ein naturnaher Weg am Wasser und viele neue Sitzgelegenheiten: Eine umfassende Umgestaltung soll aus der Monheimer Rheinpromenade und ihrem Ufer einen Anziehungspunkt zum Spazieren und Verweilen machen. Auch die Verkehrsführung wird überarbeitet.

Monheims Rheinpromenade hat in den vergangenen Jahren ihr Gesicht verändert: Durch den Schiffsanleger, die Rheinkiesel, das Hotel, die Skulptur „Leda“ von Markus Lüpertz sowie den Monheimer Geysir ist sie schon jetzt ein besonderer Ort. Mit der Kulturraffinerie K714 wird die Rheinpromenade künftig zu einem neuen kulturellen wie touristischen Highlight in Monheim am Rhein.

Die Rheinpromenade und ihr Uferbereich sollen daher umgestaltet und aufgewertet werden. Ziel ist es, im Bereich zwischen Kulturraffinerie K714 und Schiffsanleger einen attraktiven Ort zum Spazieren und Verweilen zu schaffen – mit Aufenthaltsmöglichkeiten direkt am Wasser.

Mitte 2020 konnten die Monheimerinnen und Monheimer hierzu [extern]in einer Konsultation auf der städtischen Mitdenken-Plattform ihre Ideen einbringen. Die Erkenntnisse aus den Beiträgen wurden den Planungsbüros für die Ausarbeitung ihrer Entwürfe übergeben. Im Dezember 2020 hat der Rat den – auch von einer internen Bewertungskommission favorisierten – Entwurf von Strauchwerk Landschaftsarchitekten in Zusammenarbeit mit Leinfelder Ingenieure beschlossen. Dieser dient nun als Grundlage für die weiteren Planungsschritte der Umgestaltung.

Vorgesehen sind unter anderem mehrere versetzt angeordnete Freitreppen- und Terrassenanlagen, die zum Teil bis ans Wasser reichen, ein barrierefrei zugänglicher Uferweg sowie eine schwimmende Bühne vor der Kulturraffinerie K714. Die Verkehrsführung für Radfahrende, Fußgängerinnen und Fußgänger sowie den motorisierten Verkehr wird komplett überarbeitet, damit ein konfliktfreies Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden entsteht.

[f] Landschaftsarchitektur

Greenbox Landschaftsarchitekten

Scape Landschaftsarchitekten

Strauchwerk Landschaftsarchitekten


Hotel

Dieses Projekt ist bereits abgeschlossen. Das Hotel wurde im Mai 2018 eröffnet.

Am Rande des Rheinparks, zwischen der alten Fassabfüllanlage und dem einstigen Shell-Verwaltungsgebäude, ist ein Hotel mit vier Obergeschossen und Blick über den Rhein entstanden.

Im Oktober 2016 hatten sich Entwickler, Betreiber, Bauunternehmer und Vertreter der Stadt auf der Freifläche zum offiziellen Spatenstich getroffen. Geplant wurde ein u-förmiges Hotel- und Bürogebäude, das sich zur Rheinpromenade öffnet. Das neue Hotel in der Drei-Sterne-Superior-Kategorie verfügt auf 5900 Quadratmetern Brutto-Grundfläche über 178 Zimmer und trägt die Marke „Comfort“ der Gruppe Choice Hotels. Im angrenzenden Gebäudeflügel ist Platz für Büros. Auf allein 2500 Quadratmetern erweitert der Monheimer Sportpark sein Angebot – inklusive Spa- und Wellnessräumen mit Außenbereich hoch über dem Rhein. Die mit der Stadt abgestimmte Architektur setzt auf geradlinige Modernität und Funktionalität. Dabei orientiert sich die Fassade mit ihrer Ziegeloptik an den angrenzenden Shell-Gebäuden.


Anlegestelle

Dieses Projekt ist bereits abgeschlossen. Der Schiffsanleger wurde am 28. September 2017 eröffnet.

Bei einer Flusskreuzfahrt auf dem Rhein können Touristen nun auch in Monheim an Land gehen. In Höhe des Deusser-Hauses hat die Stadt eine Schiffsanlegestelle gebaut – nicht nur für das Piwipper Böötchen, sondern auch als Stopp für Charter- und Flusskreuzfahrtschiffe.

Der Neubau entstand bei Rheinstrom-Kilometer 713,858 am rechten Ufer. Ein 70 Meter langer Steg aus zwei Brücken, die jeweils etwa 30 Meter lang und 2,5 Meter breit sind, wurde am Ufer befestigt und ruht im Wasser auf einem Zwischen- und einem Anlegeponton. Nach einer Ausbaggerung können auch bis zu 135 Meter lange Passagierschiffe Kurs auf Monheim nehmen.

Die Anlage dient nicht nur der Fähre Piwipper Böötchen, sondern auch der Feuerwehr der Stadt Monheim am Rhein sowie der DLRG als Liegeplatz. Der Kreis Mettmann unterstützte den Neubau mit 635.000 Euro Fördermitteln. Die Gesamtkosten für das Projekt liegen bei rund 1,4 Millionen Euro. Am 28. September 2017 wurde der Schiffsanleger mit einer kleinen Ausflugsfahrt eröffnet.

Anfragen von Reedereien und anderen Organisatoren von Schiffsfahrten zum Schiffsanleger beantwortet das städtische Tourismusmanagement unter Telefon 02173 951-649 oder per E-Mail an [E-Mail]steiger@monheim.de.

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