In Monheim am Rhein leben immer mehr Kinder und Jugendliche. Die Stadt reagiert darauf: Seit Jahren erweitert und modernisiert sie die Schulgebäude, wo es nötig ist. Oder baut gleich ganz neue Schulen, wie die Grundschule
„Bregenzer Straße“ in Baumberg und die Grundschule
„Im Pfingsterfeld“ im Monheimer Süden. Ein umfassender Ausbau ist für das
Schulzentrum am Berliner Ring vorgesehen, wo bereits
Europas erste Achtfach-Sporthalle steht. Zunächst wird dort ein Neubau für die Ulla-Hahn-Gesamtschule errichtet. Die
Armin-Maiwald-Grundschule und die
Hermann-Gmeiner-Grundschule werden erweitert, die
Grundschule am Lerchenweg ganz neu gebaut. Bereits eingeweiht wurde das neue Gebäude für die
Peter-Ustinov-Gesamtschule – allein hier hat die Stadt 52 Millionen Euro investiert.
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Mehr Schülerinnen und Schüler bedeuten auch an der Armin-Maiwald-Grundschule mehr Platzbedarf. Gleichzeitig haben sich die Anforderungen an den Lernort Schule verändert, zum Beispiel bei der Ganztagsbetreuung. Der Rat hatte daher 2019 beschlossen, die Grundschule in Baumberg auszubauen und zeitgemäß umzugestalten.
Im Herbst 2025 wurde der erste Bauabschnitt fertiggestellt.
Durch den Ausbau kann die Grundschule an der Humboldtstraße künftig auch mehr Plätze im Offenen Ganztag anbieten. Die Bedingungen für inklusives Lernen werden verbessert und die Lehrkräfte sowie alle weiteren Mitarbeitenden erhalten angemessene und zeitgemäße Arbeitsbedingungen.
Mit der Einweihung des Neubaus im September 2025 wurde bereits ein Meilenstein erreicht: Damit hat sich die Größe der Fläche, auf der die Kinder lernen, leben und sich entwickeln können, verdoppelt. Der Schulbetrieb konnte bereits auf vier Züge erweitert werden. Die Arbeiten hatten im Sommer 2022 begonnen. Nun stehen für die rund 400 Kinder, die die Armin-Maiwald-Schule besuchen, ein neues Foyer, eine Mensa mit 180 Sitzplätzen, eine Lehrküche, mehrere Klassen- und Gruppenräume sowie Team- und Inklusionsräume zur Verfügung. Auch für die Belegschaft der Schule sind neue Räume entstanden.
Die Fertigstellung des Gesamtsprojekts wird noch bis ins Jahr 2027 andauern. Nach dem Abbruch des früheren Kopfgebäudes startet auch hier bald der Neubau. Parallel werden die weiteren Gebäudeabschnitte renoviert. Die Stadt investiert in den Ausbau der Schule rund 30,5 Millionen Euro.
Auch die Grundschule am Lerchenweg wird wegen steigender Schülerzahlen ausgebaut. Sie wird künftig vierzügig sein, was einen Neubau auf dem Areal des jetzigen Sportplatzes am Sandberg nötig macht. Dort, wo die alte Schule stand, entsteht anschließend ein neues Sportgelände für die benachbarte Peter-Ustinov-Gesamtschule.
Zunächst war für die Grundschule am Lerchenweg ein Erweiterungsbau geplant, doch es zeigte sich, dass dieser nicht reichen wird, um hier bestmögliche Lernbedingungen zu schaffen.
Im Juli 2025 hat der Rat daher beschlossen, die Schule neu zu bauen und dabei alle Anforderungen an inklusives Lernen, einen modernen Ganztag und zeitgemäße Arbeitsbedingungen für die Lehrkräfte zu berücksichtigen. Künftig soll es unter anderem große Betreuungsräume sowie Clusterflächen für den Unterricht geben. Laut einer Machbarkeitsstudie ist der Neubau eines dreistöckigen Schulgebäudes am Standort des jetzigen Sportplatzes am Sandberg am sinnvollsten. Mit dieser Variante ist während der Bauzeit kein Ausweichquartier für die Grundschülerinnen und -schüler nötig.
Am 14. April 2026 hat ein Bürgerschaftsabend zu den Plänen stattgefunden.
Die Stadt investiert in die neue Grundschule 37,5 Millionen Euro. Zunächst erfolgt der Rückbau des Sportplatzes. Voraussichtlich im Herbst 2026 starten dann die rund zweijährigen Arbeiten für den Neubau. Während der Bauphase kann die Peter-Ustinov-Gesamtschule für den Außensport den Jahnsportplatz nutzen. Ist der Neubau der Grundschule fertiggestellt, soll das alte Schulgebäude abgerissen und auf der freiwerdenden Fläche ein neues Außensportgelände für die Gesamtschule errichtet werden.
Die Grundschule soll umfassend erweitert und modernisiert werden. Rund 39,9 Millionen Euro investiert die Stadt, um sie an steigende Schülerzahlen und neue pädagogische Anforderungen anzupassen.
Kern des Projekts ist der Ausbau der bislang dreizügigen Schule zu einer vierzügigen Einrichtung. Das künftige Raumkonzept setzt auf sogenannte Lerncluster und schafft damit beste Bedingungen für zeitgemäßen Unterricht und individuelle Förderung.
Dafür entsteht ein neuer dreigeschossiger Gebäudekomplex an der Grunewaldstraße, in dem alle Klassenräume untergebracht werden. Der Altbau wird saniert und funktional neu geordnet. Hier entstehen Flächen für die Offene Ganztagsschule (OGS), Fachräume sowie Bereiche für die multiprofessionellen pädagogischen Teams. Ein Aufzug macht dieses Gebäude künftig barrierefrei.
Alt- und Neubau werden architektonisch miteinander verbunden. Eine zentrale Mensa und ein multifunktionaler Innenhof sollen den Schulalltag zusätzlich bereichern. Auch die Sportinfrastruktur wird erneuert: Die bestehende Halle wird durch eine größere, teilbare 1,5-fach-Sporthalle ersetzt, die sowohl dem Schul- als auch dem Vereinssport dienen soll.
Das Bauvorhaben setzt auf Nachhaltigkeit. Der Neubau ist als Holzhybridbau vorgesehen, geplant sind auch begrünte Dächer und Photovoltaikanlagen. Der Schulbetrieb wird während der Bauzeit durch Interimsgebäude aufrechterhalten.
Der Rat hat die Erweiterungspläne am 9. Juni 2025 beschlossen. Die Fertigstellung der Schule ist für 2028 vorgesehen, die neue Sporthalle soll Ende 2029 in Betrieb gehen. Weitere Informationen zum Projekt
gibt es im Ratsinformationssystem.
Dieses Projekt ist bereits beendet. Der Erweiterungsbau der Peter-Ustinov-Gesamtschule an der Falkenstraße
wurde im Juli 2025 eingeweiht.
Auch an der PUG steigen die Schülerzahlen. Die Gesamtschule wurde deshalb so ausgebaut, dass sieben statt sechs Klassen pro Jahrgang unterrichtet werden können. Der Ausbau der Schule zu einem modernen Lernort wurde in vier Bauabschnitten realisiert.
Gebaut wurden ein komplett neues Gebäude für Mensa und Fachräume, eine Sporthalle mit Verwaltungsteil für Besprechungsräume und Büros, ein Anbau mit weiteren Klassenräumen, der an den Bestandsbau angrenzt, sowie ein Sanitärgebäude auf dem Schulhof. Dabei ist ein zentraler Zugangsbereich mit großzügigem Foyer entstanden. Mensa und Foyer trennt eine mobile Wand, sodass die Flächen flexibel als Speise- oder Veranstaltungsbereich genutzt werden können.
Insgesamt wurde eine Grundfläche von 8100 Quadratmetern zwischen Falkenstraße, Baumberger Chaussee und Sperberstraße bearbeitet. Photovoltaik, Gründächer und ein modernes Fernwärmesystem machen die Schule zusätzlich fit für die Zukunft. Bis zum Sommer 2026 wird jetzt noch der Außenbereich mitsamt den Schulhöfen gestaltet und begrünt. Zusätzlich entstehen zahlreiche Fahrradstellplätze.
Der Stadtrat hatte den Ausbau im September 2020 beschlossen. Im August 2023
wurde der Grundstein gelegt. Die Stadt hat in den Ausbau der 40 Jahre alten Schule 52 Millionen Euro investiert.
Dieses Projekt ist bereits abgeschlossen. Die Grundschule
wurde pünktlich zum Start des Schuljahrs 2024/25 an die Schulgemeinschaft übergeben.
Nach gerade einmal 18 Monaten Bauzeit konnte die neue Grundschule von den Schülerinnen und Schülern bezogen werden. Sie ist ein weiterer Meilenstein in der beinahe rundum erneuerten Schullandschaft der Stadt Monheim am Rhein.
Im Februar 2023 wurde der Grundstein für das neue Gebäude gelegt, im September 2023 Richtfest gefeiert und kein Jahr später, pünktlich zum Start des Schuljahrs 2024/25, konnte die Grundschule Bregenzer Straße im August 2024 offiziell an die Schulgemeinschaft übergeben werden.
Zentraler Blickfang des Neubaus ist die Mensa mit großzügiger Glasfront. Klassen-, Fach- und Nebenräume schließen sich an den offen gestalteten Treffpunkt an und bieten viel Platz für die Schülerinnen und Schüler. Gebaut wurde die neue Bildungsstätte von der Firma Goldbeck in Holz-Hybridbauweise. Fossile Energien verbraucht die neue Schule dank moderner Geothermie und Erdwärmepumpen nicht. Die Stadt hat rund 30 Millionen Euro in den Neubau samt Sporthalle und Außengelände investiert.
Die Grundschule
hatte ihren Betrieb zum Schuljahr 2022/2023 zunächst in einem modernen Übergangsschulgebäude an der Grazer Straße aufgenommen. Weitere Informationen zum Rahmenkonzept der Grundschule Bregenzer Straße stehen auch auf der Homepage
www.gbs.monheim.de.