Bepflanzung

Auf städtischen Grünflächen bemüht sich die Stadt bereits um eine abwechslungsreiche Bepflanzung. Seit vielen Jahren setzt die Stadt insektenfreundliche Stauden, Sträucher, Gehölze und Bäumen an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet ein. Auch bei städtischen Bauprojekten wird eine Begrünung von vorneherein mitgedacht.

Doch gerade in der dicht besiedelten Landschaft rund um Monheim am Rhein spielen auch private Gärten eine wichtige Rolle: Alle, die einen Garten, Vorgarten oder Balkon besitzen, können etwas für den Natur- und Artenschutz tun. Mit einer [intern]Richtlinie fördert die Stadt die Anpflanzung von Bäumen, Sträuchern und Hecken auf nicht-städtischen Grundstücken. Darüber hinaus gibt es Informationen, wie der eigene [intern]Garten naturnah gestaltet werden kann.


Förderung von Bäumen, Sträuchern und Hecken

Bäume, Sträucher und Hecken bilden einen wichtigen Lebensraum für Insekten, Vögel, Eichhörnchen oder Fledermäuse. Sie dienen außerdem der ökologischen und klimafreundlichen Gestaltung des Stadtraumes. Auf städtischen Grünflächen bemüht sich die Stadt bereits um eine abwechslungsreiche Bepflanzung. Mit einer neuen Richtlinie soll auch die Anpflanzung von Bäumen, Sträuchern und Hecken auf nicht-städtischen Grundstücken gefördert werden.

Ansprechpersonen

Pascal Kaudewitz

Raum 211

Neubau und Unterhaltung der Grünanlagen, Sondernutzung Bürgerwiese

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Ulrike Sell
Ulrike Sell

Raum 211

Neubau und Unterhaltung der Grünanlagen

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Naturnahe Gärten

Gerade in der dicht besiedelten Landschaft rund um Monheim am Rhein spielen Gärten eine wichtige Rolle: Alle, die einen Garten, Vorgarten oder Balkon besitzen, können etwas für den Natur- und Artenschutz tun.

Ein steinerner Vorgarten, der überwiegend gepflastert oder geschottert ist, mag pflegeleicht sein, stellt jedoch eine „ökologische Wüste“ dar, in der weder Insekten noch Vögel Nahrung und Unterschlupf finden. Langfristig macht auch ein Schotterbeet Mühe, denn nach wenigen Jahren führen Erde und Laub dazu, dass sich Wurzelwildkräuter ansiedeln. Dazu kommt der „Wohlfühlfaktor“: Steine heizen sich stärker auf als ein Garten voller Pflanzen, wodurch auch die Temperatur innerhalb des Hauses steigt. Eine naturfreundliche Begrünung schafft so besonders während der warmen Sommermonate einen Kühlungseffekt. So macht ein naturfreundlicher Garten nicht unbedingt mehr Mühe, schenkt aber Tieren einen Lebensraum.

Miriam El Omari

Raum 219

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Bepflanzung städtischer Flächen

Seit vielen Jahren setzt die Stadt insektenfreundliche Stauden, Sträucher, Gehölze und Bäumen an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet ein. Dabei arbeitet die Verwaltung auch mit der Biologischen Station Haus Bürgel zusammen.

Im Frühjahr 2019 haben die städtischen Gärtnermeister zahlreiche [extern]neue bienenfreundliche Pflanzen eingesetzt. Mehr als 45 neue Bäume, 1200 Sträucher und 14.700 Stauden sind so auf die öffentlichen Grünflächen im Stadtgebiet gezogen – unter anderem im Landschaftspark Rheinbogen und an der Fußgängerunterführung an der Heinestraße. Auch auf dem Monheimer Waldfriedhof blüht jetzt eine bunte Wiese mit [extern]zahlreichen bienenfreundlichen Blumen. Die sogenannte Bienenweide wurde auf einem nicht mehr genutzten, rund 500 Quadratmeter großen Grabfeld angelegt. Die mehrjährige Saatgutmischung soll heimische Insekten anlocken.

Auch bei städtischen Bauprojekten wird eine Begrünung von vorneherein mitgedacht: Auf dem neuen Gesundheitscampus erhalten die Häuser grüne Flachdächer, beim Umbau des Monheimer Tors sind bepflanzte Elemente geplant. 40 Bäume werden im Rahmen der Baumaßnahmen an der Sandstraße, der Doppelkita an der Monheimer Bürgerwiese und am Waldbeerenberg in Baumberg eingesetzt. Am Baumberger Kleingartenverein „Knipprather Busch“ soll aus einer wild gewachsenen Fläche mithilfe zahlreicher neuer Bäume, Sträucher und Stauden ein echtes Biotop werden.

Die Verwaltung prüft immer wieder, welche weiteren Bereiche umgestaltet werden können, um der heimischen Tierwelt zu helfen. Bei der Auswahl der Flächen ist jedoch zu beachten, dass die Bepflanzung standortgerecht sein muss. So können beispielsweise an Verkehrswegen keine wuchernden Stauden und Gräser gepflanzt werden, da die Verkehrssicherheit sonst beeinträchtigt wäre. Pflanzen, die auf die Bedürfnisse heimischer Insekten abgestimmt sind, bedeuten zudem entgegen häufiger Annahmen oft keine bunten Blumenwiesen, sondern umfassen auch Disteln, Brennnesseln und Wildkräuter.

Zu diesem Thema gab es auch schon eine Bürgerschaftsdiskussion auf der städtischen [extern]Mitteilen-Plattform. Dabei wurden einige interessante Anregungen genannt, die die Stadtverwaltung aufgegriffen hat. So wurden zum Beispiel [extern]Bürgerinnen und Bürger zu einer Pflanzaktion eingeladen. Auch an der VHS [extern]wurde das Thema behandelt. Zum Diskussionsverlauf auf der Mitteilen-Plattform geht es [extern]hier.

Gärtnermeister pflegen grüne Klimaanlagen

An den städtischen Wegen, Straßen und in Parks stehen rund 10.500 Bäume – und Jan-Philipp Blume kennt fast alle davon. Als Teil des Teams der städtischen Grünflächen-Pfleger kümmert er sich um Bäume, Sträucher und Grünflächen. Wie seine Arbeit funktioniert, welche Herausforderungen er dabei meistert und wie sich die Grünpflege durch den Klimawandel verändert, zeigt ein kleines Video.

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