Bibliothek

Die Bibliothek Monheim am Rhein ist eine städtische Kultureinrichtung. Über das klassische Medium Buch hinaus gibt es eine Vielzahl anderer Informationsträger, die die Brücke zwischen gedrucktem Wort und multimedialer Vielfalt schlagen. Seit der Einführung des MonheimPasses entfallen die Jahresgebühr und die Gebühren für Filme und Konsolenspiele.

In der Bibliothek gibt es rund 45.000 Medien auf 1000 Quadratmetern. Sie sind Anziehungspunkt für Bürgerinnen und Bürger jeden Alters. Durch digitale Angebote werden auch außerhalb der klassischen Öffnungszeiten immerzu neue Nutzerschichten erschlossen. Zu den auszuleihenden Medien gehören Belletristik, Sachbücher, Musik-CDs, Hörbücher, Zeitschriften, DVDs und Blu-Rays, Tonieboxen und Tonies, TipToi-Stifte und die dazu passenden Bücher. Auch eBook-Reader und GPS-Geräte sind im Ausleihbestand der Bibliothek zu finden.

In der Bibliothek stehen kostenfreie Internetplätze zum Surfen und Recherchieren zur Verfügung. Wem das nicht reicht, der kann mit dem eigenen Laptop oder Tablet das städtische W-LAN kostenfrei nutzen. Auch die Schülerhilfen zu allen Fächern sind vor Ort. Mit diesen Möglichkeiten ist das Schülercenter, das im Untergeschoss an Tischgruppen Lernen in Kleingruppen ermöglicht, bestens nutzbar.

Bequem von zu Hause aus lässt sich das zusätzliche Angebot der [extern]Bibnet-Onleihe nutzen. Ein Kontingent von mehr als 22.000 E-Books und Hörbüchern steht rund um die Uhr zur Verfügung. Über BibnetPress können Zeitungen und Magazine zu verschiedensten Themen aus der ganzen Welt gelesen werden. Lokale Tageszeitungen aber auch Zeitungsriesen wie die „Washington Post“ sind verfügbar.

Wer gerne auch zu Hause recherchiert, findet in der Brockhaus Online Enzyklopädie ein breit aufgestelltes Lexikon mit vielen Bildern und Soundfiles. Darüber hinaus können über die Bibliothek gegen eine geringe Gebühr Bücher und Aufsätze an Bibliotheks-Universitäten bestellt werden, sodass wissenschaftliches Arbeiten auch fernab von der Universität möglich ist. Die Online-Angebote sind mit der Benutzernummer der Bibliothek und einem zunächst vorgenerierten Passwort, das aber jederzeit selber geändert werden kann, erreichbar.


Sonntags in der Bibliothek

Im Rahmen des Förderprogramms „Sonntags in der Bibliothek“ des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft und in Zusammenarbeit mit dem Verein WiM – Wir in Monheim öffnen sich die Türen ab dem 16. August jeden Sonntag, vorerst bis Mitte Dezember, von 11 bis 15 Uhr. Geöffnet ist jeden Sonntag, außer an Allerheiligen, 1. November, und am Volkstrauertag, 15. November. Die Ausleihe ist nur am sogenannten Selbstverbucher möglich, alle anderen Bibliotheksleistungen müssen zu den regulären Öffnungszeiten in Anspruch genommen werden.

Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung unter Telefon 02173 951-4130 oder per E-Mail an [E-Mail]bibliothekdo not copy and be happy@monheimdot or no dot.de erforderlich. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei.


Pro Literatur e.V.

Falls doch einmal etwas fehlt oder es um außergewöhnliche Anregungen geht, hilft neben dem Personal der Förderverein der Bibliothek, Pro Literatur. Er nimmt sich all der Dinge an, die im normalen Betrieb nicht geleistet werden können und bildet damit eine wesentliche Bereicherung des Bibliotheksalltags. Es werden zum Beispiel Ausstellungen als Forum für einheimische Künstlerinnen und Künstler organisiert.


Von der Stadtbücherei zur Bibliothek Monheim am Rhein

1901 wurde unter dem damaligen Bürgermeister Philipp Krischer eine Volksbücherei gegründet. Damit ist die Bibliothek die älteste Monheimer Kultureinrichtung.

1939 wurden dann auch in Baumberg und Hitdorf (damals noch zu Monheim gehörig) Volksbibliotheken gegründet. In den Kriegsjahren wurden die Büchereien nur behelfsmäßig verwaltet und waren eher unbedeutend. Erst am 1. April 1949 konnten in den drei Gemeinden des damaligen Amtes Monheim wieder regelmäßig Bücher ausgeliehen werden.

Die Bibliothek hatte inzwischen in der Schule an der Lottenstraße ein neues Domizil gefunden. Aus alten Statistiken ist erkennbar, dass zumindest in Monheim jeder dritte Einwohner Benutzer der Bücherei war. Das Jahr 1958 bedeutete einen neuen Abschnitt in der Büchereigeschichte. Die Einrichtung siedelte ins Jugendheim an der Krischerstraße um und stellte die Ausleihe auf den kundenfreundlichen Freihandbetrieb um.

1970 wurde wegen der immer größer werdenden Aufgaben erstmals eine hauptamtliche Leitung eingesetzt. Elisabeth Schumacher bekleidete dieses Amt bis 1997, ihr folgte Martin Führer als Bibliotheksleiter.

In den 70er Jahren stieg die Einwohnerzahl Monheims stetig an, viele junge Familien ließen sich in Monheim nieder. In der aufstrebenden Stadt entstand wiederum der Bedarf für eine größere Unterkunft. 1974 bezog die Bücherei attraktive Räumlichkeiten im Bildungs- und Kulturzentrum an der Tempelhofer Straße 13.

Im Jahr 2008 beschloss der Rat, die Bücherei nicht mehr in städtischer Regie zu führen, sondern umzuwandeln in die Bibliothek Monheim am Rhein gemeinnützige Gesellschaft mbh mit dem EKZ Bibliotheksservice als Anteilhaber. Die Geschäftsführung übernahm Martin Führer. Seit 2014 ist die Bibliothek Monheim am Rhein wieder eine städtische Einrichtung, eingegliedert in den Bereich Bildung und Kultur. Zu weiteren Einsatzbereichen wurde das Gaming und die enge Kooperation mit anderen Bildungseinrichtungen. Nachdem Martin Führer 2019 in die Rente wechselte, hat Bibliothekarin Nadja Kläsges die Leitung übernommen.

Kontakt

Bibliothek Monheim am Rhein
Tempelhofer Straße 13
40789 Monheim am Rhein

Telefon 02173 951-4130

Telefax 02173 95125-4130

[E-Mail]bibliothekdo not copy and be happy@monheimdot or no dot.de

[extern]Facebook

Förderverein

Pro Literatur – Freunde der Bibliothek Monheim am Rhein e. V.

Vorsitzende: Cornelia Gellwitzki-Müller

Telefon 02173 2950597

E-Mail: [intern]c.gemuedo not copy and be happy@gmxdot or no dot.de

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