Raum 2116
Inklusionsbeauftragte
Barrierefreie Kommunikation
Gemäß ihrer
Strategischen Ziele versteht sich die Stadt Monheim am Rhein als „Stadt für alle“, in der Inklusion und Chancengleichheit umfassend verwirklicht werden.
Jeder Mensch ist einzigartig und kann damit etwas zu einer Gemeinschaft beitragen, die Vielfalt wertschätzt und Teilhabe für alle aktiv ermöglicht. Alle Menschen der Gemeinschaft zu achten und niemanden auszugrenzen: Das ist die Idee von Inklusion. Inklusion gelingt nur über die Schaffung von Barrierefreiheit. Barrierefreiheit beginnt bei einer Rampe, umfasst aber auch noch viele andere und sehr verschiedene Bereiche. Deshalb ist ihre Realisierung ein Gemeinschaftsprojekt. Nur gemeinsam können Barrieren abgebaut und gleichberechtigte Teilhabe für alle geschaffen werden.
Auf dieser Seite finden Sie unter anderem Informationen über die städtische
Inklusionsbeauftragte, zur
Miniprojektbörse, dem
Aktionsplan "Monheim inklusiv", zum jährlich stattfindenden
Monheimer Inklusionstag und den
mobilen Rampen.
Informationen und Unterstützungsangebote für Menschen mit Behinderungen, zum Beispiel zum Thema Schwerbehindertenausweis finden Sie bei
Hilfe für Behinderte & Pflegeberatung.
Gefördert werden neue Maßnahmen und Projekte, die einen Beitrag zur Inklusion im Sinne des Aktionsplans „Monheim inklusiv“ leisten. Sie sollen das Miteinander fördern und darauf ausgerichtet sein, Ausgrenzung abzubauen und Barrieren zu überwinden. Dabei werden besonders Projekte und Aktionen gefördert, die ein festes oder wiederkehrendes Angebot sind – und damit weitere Bausteine bilden, die beim Auf- und Ausbau der „Stadt für alle“ helfen. Für alle Projekte steht eine jährliche Gesamtsumme von 40.000 Euro zur Verfügung. Einmal im Quartal werden die eingegangenen Anträge geprüft und entsprechende Mittel vergeben. Falls Sie Ideen für Projekte oder Unterstützung bei der Antragsstellung benötigen, melden Sie sich gerne im Inklusionsbüro.
Das Inklusionsbüro, vertreten durch Nadine Langemann, bearbeitet die Anträge und ist für die Miniprojektbörse zuständig. Bei Rückfragen zur Miniprojektbörse oder Ihrem Antrag wenden Sie sich an Frau Langemann, die Kontaktinformationen finden Sie links. Ausgefüllte Anträge senden Sie gerne per E-Mail an:
inklusion@monheim.de oder geben Sie sie in der Poststelle des Rathauses ab mit Hinweis auf das Inklusionsbüro. Mit Abgabe der Anträge stimmen Sie den Richtlinien der Miniprojektbörse zu.
Abgabeschluss für Anträge von Projekten und Maßnahmen:
Anträge für das 1. Quartal: Abgabe bis 31. Dezember des Vorjahres
Anträge für das 2. Quartal: Abgabe bis 31. März
Anträge für das 3. Quartal: Abgabe bis 30. Juni
Anträge für das 4. Quartal: Abgabe bis 30. September
Die Fördermittel stehen frühestens im Folgequartal zur Verfügung. Fördermittel für ein Projekt im Juli sollten zum Beispiel bis zum 31. März beantragt werden.
Wichtig:
Seit dem 10. Februar 2026 gibt es ein neues Antragsformular und neue Richtlinien. Bitte achten Sie darauf, die Dokument mit Stand Dezember 2025 zu verwenden.
Sarah Köpke-Lierz ist die Inklusionsbeauftragte der Stadt Monheim am Rhein.
Ihre vielfältigen Aufgaben umfassen zum Beispiel:
Der neue Aktionsplan „Monheim inklusiv“ soll bis zum Jahr 2030 fortgeschrieben werden. Zu dem Zweck wurden in der Bürgerschaft und der Stadtverwaltung Ideen für neue Maßnahmen gesucht. Für den Aktionsplan geeignete Maßnahmen werden in der neuen Bürgerschaftsbeteiligung vorgestellt. Die Bürgerinnen und Bürger haben dann die Möglichkeit, die zur Wahl stehenden Maßnahmen zu gewichten. So beeinflussen sie direkt, welche Maßnahmen in den Aktionsplan aufgenommen werden sollen.
Die Beteiligung findet auf verschiedenen Kanälen statt:
Bürgerschaftsabend am 22.4.2026 von 17-20 Uhr im Ratssaal
Die Beteiligung zum Aktionsplan findet gleichzeitig auf verschiedenen Kanälen statt: Den Auftakt macht der Bürgerschaftsabend am 22.4.2026 von 17-20 Uhr im Ratssaal. Hier können Interessierte sich über mögliche neue Maßnahmen für den Aktionsplan informieren und einzelne Maßnahmen innerhalb von Themenbereichen gewichten. Eine Anmeldung zu diesem Termin ist nicht notwendig.
Für die gesamte Veranstaltung sind Gebärdensprachdolmetscher vor Ort, die Maßnahmen werden außerdem als Übersetzung in Leichter Sprache angeboten. Sollten Sie weitere Inklusionsbedarfe haben, melden Sie sich bitte bis zum 17.4.2026 unter inklusion@monheim.de oder bei der Inklusionsbeauftragten.
Online-Bürgerschaftsbeteiligung vom 22.4.2026-8.5.2026
Parallel zum Bürgerschaftsabend startet im städtischen Mitmach-Portal eine Online-Beteiligung. Vom 22.4.2026-8.5.2026 haben auch hier alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Maßnahmen für den Aktionsplan zu gewichten. Eine Übersetzung in Leichte Sprache ist dabei vorhanden. Die Beteiligung finden Sie ab dem 22.4. auf
www.befragungen.monheim.de
Beteiligungsstand auf dem Wochenmarkt
In Monheim und Baumberg wird es an je einem Vormittag einen Beteiligungsstand geben, an dem eine direkte, analoge Teilnahme möglich ist. Ein Team der Bürgerschaftsbeteiligung, das Inklusionsbüro und die Inklusionsbeauftragte sind dabei vor Ort.
Freitag, den 24.4. von 10 Uhr bis 12 Uhr auf dem Baumberger Wochenmarkt
Mittwoch, den 29.4. von 10 Uhr bis 12 Uhr auf dem Monheimer Wochenmarkt
Im Jahr 2015 hat der Rat der Stadt Monheim am Rhein einstimmig der Verabschiedung des Aktionsplans „Monheim inklusiv“ zugestimmt.
Der Aktionsplan war ein wichtiger Meilenstein in der Weiterentwicklung Monheims als „Stadt für alle“. In ihn flossen die Ergebnisse aus sieben Arbeitsgruppen ein, in denen sich neben zahlreichen Verwaltungsmitgliedern auch viele ehrenamtlich Engagierte und Monheimer Bürgerinnen und Bürger mit ihren Ideen einbrachten. Im Jahr 2026 wurde ein Ergebnisbericht zu diesem Aktionsplan veröffentlicht. Damit wurde der 1. Aktionsplan "Monheim inklusiv" abgeschlossen. Die Fortschreibung des Aktionsplans ist noch für das Jahr 2026 geplant.
Der 10. Monheimer Inklusionstag findet im Herbst 2026 statt. Den genauen Termin und das Thema erfahren Sie bald an dieser Stelle. Wenn Sie ein Thema für den Inklusionstag vorschlagen möchten, wenden Sie sich an das Inklusionsbüro.
Der Monheimer Inklusionstag findet in der Regel jährlich statt. Dabei kommen Akteurinnen und Akteure aus Stadtverwaltung, Bürgerschaft und dem Themenbereich Inklusion und Barrierefreiheit zusammen. Jeder Inklusionstag hat ein spezielles Thema. Der letzte Monheimer Inklusionstag war am 15. November 2025, Kernthema war die Fortschreibung des Aktionsplans "Monheim inklusiv".
Hier gibt es Zusammenfassungen der vergangenen Inklusionstage:
Inklusionstag 2025 mit dem Schwerpunktthema Aktionsplan "Monheim inklusiv"
Inklusionstag 2023 mit dem Schwerpunktthema Ehrenamt
Inklusionstag 2022 mit dem Schwerpunktthema Host Town Program und Inklusion
Inklusionstag 2021 mit dem Schwerpunktthema Neues Integrationskonzept
Inklusionstag 2019 mit dem Schwerpunktthema Interkulturelle Bildung
Inklusionstag 2018 mit dem Schwerpunktthema Bürgerschaftsbeteiligung
Inklusionstag 2017 mit dem Schwerpunktthema Miniprojektbörse
Inklusionstag 2016 mit dem Schwerpunktthema Projektförderung "Stadt für alle"
Interessierte Mieterinnen und Mieter, Pächterinnen und Pächter und Besitzerinnen und Besitzer von Lokalen, Geschäften und sonstigen öffentlich zugänglichen Einrichtungen können kostenlos Rampen dauerhaft ausleihen. Die Nutzungsbedingungen der Rampen sind einfach: Das Inklusionsbüro stellt den interessierten Personen kostenlos und dauerhaft eine zusammenklappbare Aluminiumrampe mit Inklusionslogo zur Verfügung. Die Nutzenden verpflichten sich, diese Rampe bei Bedarf einzusetzen, einen Aufkleber mit Hinweis auf die Rampe gut sichtbar in ihren Schaufenstern zu platzieren und die Rampe bei einer jährlichen Kontrolle vorzuzeigen. Bei Verlust oder Beschädigung der Rampe sind die Nutzenden zur Meldung und gegebenenfalls Ersatz der Rampe verpflichtet.
Auch Privatpersonen können für bestimmte Zwecke kostenlos eine der mobilen Rampen ausleihen, zum Beispiel für eine Familienfeier o.ä. Melden Sie sich dafür bei der Inklusionsbeauftragten unter inklusion@monheim.de.
Raum 2116
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Barrierefreie Kommunikation
Raum 125
Sekretariat Bereichsleitung Ordnung und Soziales
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