Marina am Greisbachsee

Ein Sporthafen am Greisbachsee mit Freizeitnutzung am und auf dem Wasser wäre ein attraktives Ausflugsziel – für Einheimische und Gäste. Verbunden mit dem Rhein, würde die Marina den Fluss stärker an das Stadtleben heranrücken und Monheim am Rhein auch auf dem Wasserweg erreichbar machen. Bis zum 14. November können sich Bürgerinnen und Bürger in einer Online-Konsultation zu den Plänen einbringen.

Im Frühjahr 2020 stellt die Stadt eine Machbarkeitsstudie vor und sammelte [extern]in einer ersten Bürgerschaftsbeteiligung Anregungen, was Bürgerinnen und Bürgern bei der Gestaltung eines solchen Sporthafens wichtig wäre. Deutlich wurde dabei vor allem der Wunsch, den See der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Dafür sprach sich auch der Rat in seiner Sitzung am 24. Juni 2020 aus. Er beauftragte die Verwaltung damit, Planungen für eine Marina im Greisbachsee, für eine Badenutzung des Sees und für einen alternativen Marina-Standort am Baumberger Rheinufer auszuarbeiten, und die Ergebnisse dem Stadtrat vorzulegen.

Die Ergebnisse wurden bei einem [extern]Bürgerschaftsabend am 19. Oktober 2021 vorgestellt. In den Baumberger Rheinauen ist eine Marina den Gutachten zufolge nicht realisierbar, da bei Hochwasser die entsprechenden Retentionsflächen gebraucht werden. Einer Badenutzung stehen unter anderem die wechselnden Wasserstände des Greisbachsees entgegen: Für die erforderlichen Nichtschwimmerbereiche und eine entsprechende Uferböschung müsste eine sehr große Fläche des Sees aufgeschüttet werden, was einen erheblichen Eingriff in den See bedeuten würden. Gleichzeitig wäre die Lärmbelastung durch einen Badesee für die umliegenden Wohngebäude zu hoch.

Ein Sporthafen wäre in zwei Varianten umsetzbar – entweder im südwestlichen Bereich des Sees oder über den südöstlichen Teil des Gewässers erstreckt. In beiden Szenarien ist der See für die Allgemeinheit zugänglich, vorgesehen ist zudem eine ergänzende, umfassende Freizeitnutzung rund um die Hafenanlage – mit Aufenthalts- und Picknickflächen am Wasser, Rad- und Spazierwegen, begehbaren Steganlagen, Spielbereichen, Gastronomie sowie Freizeitangeboten wie einem Charter- und Tretbootverleih, Kanu- und Bootstouren, Stand-Up-Paddling oder auch Rhein-Rafting. In beiden Varianten bleiben die wichtigen Lebensräume für Tiere und Pflanzen erhalten. Um den Greisbachsee mit dem Rhein zu verbinden, würde ein Kanal gegraben und die Monheimer Straße höhergelegt. Der Kanal wäre dann über eine feste Brücke passierbar. Die Marina selbst böte, je nach Größe und konkreter Ausgestaltung, rund 100 bis 150 Liegeplätze.

Online-Konsultation bis zum 14. November

Bürgerinnen und Bürger können sich nun unter [extern]www.mitdenken.monheim.de/marina erneut zum Thema einbringen. Erst im Anschluss an die Bürgerschaftsbeteiligung entscheidet der Rat, welche Nutzungsart für den Greisbachsee infrage kommt. In den folgenden Jahren müsste dann zunächst ein Planfeststellungsverfahren erfolgen, um die Genehmigung zu erlangen.

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