Marina am Greisbachsee

Die Lage am Rhein ist ein wichtiges Merkmal unserer Stadt. Der Greisbachsee könnte durch einen Kanal mit dem Fluss verbunden und mit einer kleinen Hafenanlage ausgestattet werden. Eine Machbarkeitsstudie zeigt das Potenzial dieser Idee. Die Monheimerinnen und Monheimer können sich bis zum 24. Juni an einer Konsultation zu diesem Thema beteiligen.

Der Rhein soll näher an das Stadtleben heranrücken und sein Naherholungswert noch besser genutzt werden. Der Greisbachsee in direkter Rheinnähe birgt das Potenzial, die Stadt noch stärker mit dem Fluss zu verknüpfen und sie für Gäste auch auf dem Wasserweg erreichbar zu machen. Sportboote und kleinere Yachten könnten dann künftig in Monheim am Rhein Station machen und in einem Hafen auf dem Greisbachsee anlegen.

Hierfür hat die Stadtverwaltung eine Machbarkeitsstudie durchführen lassen. Dieser zufolge könnte der See durch einen Kanal erweitert und so mit dem Rhein verbunden werden. Da der Kanal die Monheimer Straße kreuzen würde, müsste hier eine Brücke installiert werden. Eine sichere Zu- und Ausfahrt in und aus dem Kanal könnte eine Mole am Rhein schaffen. Durch eine Schleuse wäre der Zufluss zum Greisbachsee ganzjährig möglich und der Hochwasserschutz gesichert. Der Bereich rund um die Hafenanlage könnte künftig zum Flanieren, Verweilen und Erholen in maritimer Atmosphäre einladen.

Bürgerschaft kann sich einbringen

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie wurden am 28. Mai im Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt, Bauen und Verkehr öffentlich vorgestellt. Am selben Abend startete eine [extern]Online-Konsultation auf der städtischen Mitdenken-Plattform, in der die Bürgerinnen und Bürger sich mit ihren Ideen und Hinweisen zu diesem Thema einbringen können. Die Konsultation ist noch bis zum 24. Juni freigeschaltet. Eine Teilnahme ist auch analog über den Rathaus-Briefkasten möglich. Zuschriften sollten in diesem Fall gut sichtbar mit den Stichwörtern „Bürgerschaftsbeteiligung/Marina“ versehen werden.

Wenn der Rat den Planungsauftrag erteilt, wird die Stadtverwaltung auf Grundlage der Machbarkeitsstudie Abstimmungstermine mit dem Kreis Mettmann, der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sowie der Bezirksregierung Düsseldorf vereinbaren, um das weitere Planverfahren zu erörtern. Nach den Abstimmungen mit den verantwortlichen Behörden soll der Antrag für ein Planfeststellungsverfahren erarbeitet werden. Dieser wird dem Rat der Stadt Monheim am Rhein erneut zur Beschlussfassung vorgelegt. Die Ergebnisse der Konsultation fließen in die weiteren Planungen mit ein. Die Realisierung des Gesamtprojekts würde voraussichtlich einen Zeitraum von zehn bis fünfzehn Jahren in Anspruch nehmen.

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