Marina am Greisbachsee

Die Lage am Rhein ist ein wichtiges Merkmal unserer Stadt. Der Greisbachsee könnte durch einen Kanal mit dem Fluss verbunden und mit einer kleinen Hafenanlage ausgestattet werden. Eine Machbarkeitsstudie zeigt das Potenzial dieser Idee. Die Monheimerinnen und Monheimer konnten sich bereits in einer Konsultation zu diesem Thema einbringen.

Der Rhein soll näher an das Stadtleben heranrücken und sein Naherholungswert noch besser genutzt werden. Der Greisbachsee in direkter Rheinnähe birgt das Potenzial, die Stadt noch stärker mit dem Fluss zu verknüpfen und sie für Gäste auch auf dem Wasserweg erreichbar zu machen. Sportboote und kleinere Yachten könnten dann künftig in Monheim am Rhein Station machen und in einem Hafen auf dem Greisbachsee anlegen.

Hierfür hat die Stadtverwaltung eine Machbarkeitsstudie durchführen lassen. Dieser zufolge könnte der See durch einen Kanal erweitert und so mit dem Rhein verbunden werden. Da der Kanal die Monheimer Straße kreuzen würde, müsste hier eine Brücke installiert werden. Eine sichere Zu- und Ausfahrt in und aus dem Kanal könnte eine Mole am Rhein schaffen. Durch eine Schleuse wäre der Zufluss zum Greisbachsee ganzjährig möglich und der Hochwasserschutz gesichert. Der Bereich rund um die Hafenanlage könnte künftig zum Flanieren, Verweilen und Erholen in maritimer Atmosphäre einladen.

Bürgerschaft intensiv eingebunden

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie wurden am 28. Mai im Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt, Bauen und Verkehr öffentlich vorgestellt. Am selben Abend startete eine [extern]Online-Konsultation auf der städtischen Mitdenken-Plattform, in der die Bürgerinnen und Bürger sich mit ihren Ideen und Hinweisen zu diesem Thema einbringen konnten.

Deutlich wurde in der Beteiligung vor allem der Wunsch, den Greisbachsee der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Dafür hat sich am 24. Juni auch der Rat ausgesprochen. Die zahlreichen Anregungen aus der Bürgerschaft sollen nun Teil der weiteren Planungen werden. Der Rat beauftragte die Stadtverwaltung damit, alle grundsätzlich denkbaren Varianten weiter zu untersuchen: eine Marina ergänzt durch verschiedene Freizeitangebote, die Öffnung des Greisbachsees für Sport und Freizeit ohne Rheinanbindung, sowie die alternative Einrichtung eines Hafens direkt am Rhein, in dem Bereich „Auf’m Steinacker“.

Ebenfalls ausführlich geprüft und abgestimmt werden in den kommenden Monaten Fragen zum Natur- und Umweltschutz, zur Lärmentwicklung sowie zu möglichen Verkehrsbeeinträchtigungen durch den Kanal. Es werden Gespräche mit den zuständigen Behörden aufgenommen und erste Kostenschätzungen erstellt. Sobald Pläne dazu vorliegen, sollen die Bürgerinnen und Bürger erneut über verschiedene Beteiligungen – online wie offline – einbezogen werden. Die Realisierung des Gesamtprojekts würde voraussichtlich zehn bis fünfzehn Jahre dauern.

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