In Monheim am Rhein werden die Straßen und Kanäle zukunftsfest gemacht. Aktuell laufen Arbeiten an der
Rheinpromenade, der
Rheinuferstraße und
im Gartzenweg und der Vereinsstraße. In den Sommerferien wird die
Kreuzung Garather Weg / Geschwister-Scholl-Straße sicherer gemacht. Darüber hinaus saniert die Autobahn GmbH des Bundes die
A59 zwischen Düsseldorf und Monheim. Auch die
Planungen für den Ausbau der Europaallee gehen weiter.
Das
Kirchgäßchen wurde Mitte 2026 fertiggestellt. Zuvor hat in der Altstadt bereits die
Turmstraße einen neuen Kanal und ein neues Pflaster erhalten. Einen umfangreichen Ausbau haben auch die
Daimlerstraße, die Straße
Am Kielsgraben sowie die
Opladener Straße hinter sich. Mit der Ida-Siekmann-Straße ist eine ganz neue Verbindung entstanden, die die Innenstadt entlastet und das Berliner Viertel besser an die Autobahn anbindet. Viele weitere Straßenbauprojekte sind ebenfalls bereits abgeschlossen – sie sind
hier aufgelistet.
In den Sommerferien wird der Garather Weg (K13) zwischen der Stadtgrenze zu Düsseldorf und der Einmündung Geschwister-Scholl-Straße umgebaut. Dadurch soll diese Stelle sicherer werden. Die Arbeiten beginnen voraussichtlich am 13. Juli und sollen bis Anfang September 2026 abgeschlossen sein. Während dieser Zeit wird der Bereich vollständig gesperrt.
Für Verkehrsteilnehmende
werden Umleitungen eingerichtet. Bauherr ist der Kreis Mettmann, da es sich beim Garather Weg um eine Kreisstraße handelt. Die Stadt Monheim am Rhein hatte sich dafür eingesetzt, die Arbeiten in die Ferien zu legen, um die Auswirkungen auf den Verkehr möglichst gering zu halten.
Der Umbau wird vorgenommen, um die Verkehrssicherheit an der Einmündung Garather Weg und Geschwister-Scholl-Straße zu verbessern. Dort gab es in den vergangenen Jahren mehrfach Verkehrsunfälle mit Radfahrenden. Verschiedene Maßnahmen der Unfallkommission brachten keine Verbesserung. Daher wurde beschlossen, die Verkehrsführung grundlegend zu ändern.
Künftig wird der Radverkehr nicht mehr im Zweirichtungsverkehr auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg geführt. Stattdessen fahren Radfahrende künftig jeweils in ihrer Fahrtrichtung. Dafür wird unmittelbar hinter der Monheimer Stadtgrenze eine neue Querungsstelle mit Mittelinsel geschaffen. Von dort aus wird der Radverkehr über eine Rampe auf die Fahrbahn geleitet und auf einem Schutzstreifen geführt. Im weiteren Verlauf kommen Fahrradpiktogramme auf der Fahrbahn zum Einsatz. Gleichzeitig wird der Einmündungsbereich des Garather Weges eingeengt. Dadurch verkürzen sich die Querungswege für Fußgängerinnen und Fußgänger und die Fahrgeschwindigkeiten des Autoverkehrs werden reduziert.
Während der Bauarbeiten
wird der Verkehr umgeleitet. Die Grundstücke am Garather Weg bleiben für Anliegerinnen und Anlieger während der gesamten Bauzeit erreichbar.
An dieser wichtigen Stelle sollen künftig alle Verkehrsteilnehmenden gut miteinander auskommen. Gleichzeitig entsteht für die Monheimerinnen und Monheimer sowie Gäste der Kulturraffinerie K714 eine Flaniermeile am Rhein.
Auf der Rheinseite gibt es künftig eine breite Promenade mit Ausblicken und Aufenthaltsmöglichkeiten. Sie bietet genügend Platz zum Spazieren und für eine gemeinsame Nutzung mit Radfahrenden. Darüber hinaus erhalten Radfahrende einen separaten Zweirichtungsradweg an der uferabgewandten Seite. Die Straßenbreite für den Autoverkehr wurde reduziert.
Mehr Informationen gibt es hier.
Rund um den Creative Campus werden die Straßen erneuert und ausgebaut, um das Gewerbegebiet für Unternehmen noch attraktiver zu machen. An der Rheinuferstraße laufen seit Juni 2026 Arbeiten im letzten Bauabschnitt. Beendet werden sollen sie Ende des Jahres. Der neue Kreisverkehr ist bereits komplett befahrbar.
Saniert wird zwischen dem Kreuzungsbereich Bleer Straße / Alfred-Nobel-Straße / Rheinuferstraße bis hin zur Industriestraße. Im dritten und letzten Bauabschnitt werden nun die Fahrbahn sowie der rheinseitige Geh- und Radweg der Rheinuferstraße auf dem Teilstück erneuert. Für die Arbeiten bleibt die Rheinuferstraße in diesem Bereich für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Alfred-Nobel-Straße, die Creative-Campus-Allee und die Industriestraße; sie ist entsprechend ausgeschildert. Anwohnende, Gäste des Reiterhofs sowie der Gastronomiebetriebe entlang der Rheinuferstraße bleiben während der Baumaßnahme erreichbar.
Das gesamte Infrastrukturprojekt rund um den Creative Campus nähert sich damit seinem Ende. Im ersten Bauabschnitt wurde eine großzügige Geh- und Radwegtrasse aufseiten des Creative Campus errichtet, gefolgt vom Umbau der ehemaligen Kreuzung zu einem leistungsstarken Kreisverkehr im zweiten Bauabschnitt. Verläuft alles nach Plan, wird der dritte Bauabschnitt bis Ende des Jahres fertiggestellt. Die dazugehörigen Bepflanzungen sind für den Herbst vorgesehen.
In den vergangenen Jahren wurden bereits die Bleer Straße, die Alfred-Nobel-Straße und die innere Erschließung des Campus-Geländes abgeschlossen. Die Stadt investiert in die neue Infrastruktur insgesamt rund 15 Millionen Euro.
Der Gartzenweg und die Vereinsstraße werden fit für die Zukunft: Sie erhalten einen neuen Kanal, der auch bei Starkregen viel Wasser aufnehmen kann. Der Gartzenweg wird künftig als Fahrradstraße von 23 Bäumen gesäumt. Neun wurden bereits gepflanzt, die restlichen folgen Anfang 2027.
Vor dem Hintergrund des Klimawandels passt die Stadt ihr Abwassersystem an. So wurden in den vergangenen Jahren schon die Kanäle in der Alten Schulstraße, im Berliner Ring, Bleer Straße, Griesstraße, Hauptstraße, Krischerstraße, Lottenstraße, Opladener Straße und Rheinpromenade erneuert.
Die Kanäle im Gartzenweg und in der Vereinsstraße waren in einem schlechten Zustand und hydraulisch überlastet. Um künftig unter anderem häufigerem Starkregen standzuhalten, muss die Kanalisation in beiden Straßen saniert und vergrößert werden. Nach dem Kanalbau sind die Straßen selbst dran. Die Fahrbahnen werden schmaler, sodass mehr Platz für Fußgängerinnen und Fußgänger entsteht. Insgesamt investiert die Stadt 6,5 Millionen Euro.
Nach einem Vorschlag aus dem städtischen Radverkehrskonzept bekommt der Fuß- und Radverkehr künftig Vorrang: Der Gartzenweg wird zur Fahrradstraße. Autos dürfen hier auch künftig unterwegs sein, müssen sich dem Radverkehr aber unterordnen. Zwischen dem Kreisverkehr an der Krischerstraße und dem Frohnkamp bleibt die bestehende Einbahnstraßenregelung erhalten.
Zusätzlich wird eine Einbahnstraße von der Schwalbenstraße in Richtung Vereinsstraße eingerichtet. Die gegenläufige Einbahnstraßenregelung soll verhindern, dass der Verkehr von der Opladener Straße oder der Mittelstraße über den Gartzenweg ausweicht. Radfahrende dürfen auf der Fahrradstraße weiterhin in beide Richtungen fahren.
Vor der Umgestaltung gab es am Gartzenweg und der Vereinsstraße keine einzige städtische Grünfläche, geparkt wurde an den Straßenrändern. Künftig werden rund 70 Stellplätze ausgewiesen. Dazwischen entstehen großzügige Strauch- und Baumbeete für 23 neue Bäume. Die Wurzeln sollen genug Raum erhalten, sodass sie sich ohne Schäden unter der Straße ausbreiten können.
Die umfassende Erneuerung wird voraussichtlich Ende 2026 abgeschlossen sein, anschließend folgen noch die restlichen Baumpflanzungen. Anwohnende können ihre Grundstücke während der Bauzeit jederzeit erreichen und auch der Fuß- und Radverkehr soll an den Baubereichen stets vorbeikommen.
Die Pläne für die Umgestaltung konnten Bürgerinnen und Bürgern im Januar 2023 diskutieren. Die Anregungen wurden in die Planung eingearbeitet.
Übersichtsplan: Gartzenweg und Vereinsstraße
Ausbauquerschnitte für den Umbau von Gartzenweg und Vereinsstraße
2021 wurde ein einheitliches Gestaltungskonzept für die Straßen, Wege und Plätze in der Altstadt beschlossen. Zuletzt wurde das Kirchgäßchen umgestaltet. Zuvor war schon in der Turmstraße der Kanal vergrößert und Natursteinpflaster verlegt worden. Für die Freiheit und die Poetengasse sind Erneuerungen im Jahr 2027 geplant. Geprüft wird auch, wie in der Altstadt ein geglätteter Wegstreifen hergestellt werden kann.
Die Umgestaltung des teils stark beschädigten Kirchgäßchens wurde Mitte 2026 abgeschlossen. Die Straße hat einen neuen und größeren Kanal und im Anschluss das graue Altstadtpflaster erhalten. Der mittlere Teil des Kirchgäßchens wird weiterhin ausschließlich als Fuß- und Radweg ausgewiesen; dieser Bereich wurde mit der Baumaßnahme verbreitert.
Zuvor ist im Herzen der Altstadt bereits viel passiert: Die Turmstraße wurde auf rund 110 Metern zwischen Hausnummer 20 und dem Schelmenturm grundlegend erneuert. Ab August 2024 war der Kanal vergrößert worden, alte Leitungen wurden ausgetauscht, der Straßenabschnitt barrierefrei gestaltet und die Straßenentwässerung auf den neuesten Stand gebracht. Um den Bereich an das historische Stadtbild anzupassen, wurde das typische Altstadtpflaster aus Basalt-Naturstein verlegt. Die Arbeiten
konnten im Juni 2025 abgeschlossen werden. Ein Informationsabend zu den Plänen
hatte im Oktober 2023 stattgefunden.
Die Turmstraße bleibt in diesem Bereich eine Fußgängerzone. Die Einfahrt über die Grabenstraße wird für Anliegerinnen und Anlieger über eine Polleranlage geregelt. Die
Änderung der Sondernutzungssatzung Fußgängerzone Altstadt vom 15. Juli 2026 ermöglicht ausgeweitete Lade- und Lieferzeiten in der Fußgängerzone. Auch die bisher erhobene Sondernutzungsgebühr für die Anwohnenden entfällt.
Auch für die Freiheit und die Poetengasse sind Erneuerungen geplant. Hierzu hat
am 22. Mai 2025 ein Informationsabend stattgefunden. Den Baubeschluss
traf der Stadtrat am 9. Juli 2025. Ein Jahr später, am 15. Juli 2026,
stimmte der Rat einem Antrag der Anliegerinnen und Anlieger (gemäß § 24 GO NRW) zu: Entgegen dem ursprünglichen Baubeschluss werden die Fahrbahn und die Stellplätze in der Poetengasse nun doch in klassischer Asphaltbauweise gebaut. Die Umgestaltung der Straßen Freiheit und Poetengasse ist für 2027 geplant.
Im Februar 2026
wurde die Verwaltung zudem beauftragt, zu prüfen, wie in der Altstadt ein geglätteter barrierefreier Wegstreifen auf dem Basalt-Natursteinpflaster entstehen kann. Im Herbst 2026 werden die Ergebnisse im zuständigen Fachausschuss vorgestellt.
Präsentation vom 26.10.2023
Lageplan Kirchgäßchen
Detailplan Turmstraße
Protokoll zum Bürgerschaftsabend
Protokoll zum Bürgerschaftsabend
Zukünftig sollen Radfahrerinnen und Radfahrer in beide Richtungen einen eigenen Fahrstreifen erhalten. Der Baustart wurde jedoch erst einmal auf unbestimmte Zeit verschoben – unter anderem, weil noch ein Förderbescheid der Bezirksregierung fehlt, aber auch, weil die Stadt zusätzlich zur Sperrung der A59 nicht noch eine Baustelle auf der Geschwister-Scholl-Straße einrichten wollte.
Der geplante Umbau der Geschwister-Scholl-Straße soll künftig die Infrastruktur für den Radverkehr verbessern. Er ist auf der gesamten Länge der Geschwister-Scholl-Straße und einem Teil der Berghausener Straße geplant. Der bisherige, nicht mehr regelkonforme Radweg in Zweirichtungsführung muss zurückgebaut werden, damit die Straße verbreitert werden kann und ein einzelner Radfahrstreifen je Fahrtrichtung entsteht. Dieser bietet Radfahrenden künftig mehr Sicherheit.
Ein wichtiger Teil der Umgestaltung ist auch die Berghausener Straße mit ihrer direkten Anbindung an den Radschnellweg. An der Berghausener Straße soll ein gemeinsamer Geh- und Radweg entstehen, der mit mindestens drei Meter Breite genug Platz für die gemeinsame Nutzung bietet. Die Vorplanung wurde Anfang 2023 bei einem Informationsabend im Bürgerhaus Baumberg vorgestellt.
Im Baumberger Osten sind am Waldbeerenberg und Hasholzer Grund zwei neue Wohngebiete entstanden. Zwei weitere folgen noch. Damit künftig alle vier Quartiere gut erreichbar sind, soll die Europaallee weiter ausgebaut werden.
Als zentrale Erschließungsstraße wird die Europaallee die vier Bauabschnitte des neuen Wohngebiets mit der Wiener-Neustädter-Straße und dem Holzweg verbinden. Da für die Fertigstellung noch bestimmte Grundstücke benötigt werden, führt die Stadt derzeit Gespräche mit den Eigentümerinnen und Eigentümern. Hierbei wurden in den vergangenen Monaten wesentliche Fortschritte erzielt, sodass die Planungen nun fortgesetzt werden können.
Der Rat hat daher am 15. Juli 2026 die Verwaltung damit beauftragt, die Ausbauplanung zu konkretisieren. Mitte 2027 soll der Baubeschluss gefasst werden. Ein Baubeginn wäre dann Anfang 2028 möglich.
Vorgesehen ist eine Straße mit Gehwegen, Beleuchtung und Entwässerungsanlagen sowie zwei Mini-Kreisverkehren für eine sichere Verkehrsführung. Straßenbäume und Grünflächen ergänzen den Ausbau. Außerdem soll die Buslinie 777 künftig durch das Wohngebiet fahren. Auf der gesamten Europaallee wird Tempo 30 gelten.
Die erste Anbindung an das bestehende Straßennetz soll Ende 2028 fertiggestellt sein, damit die Bewohnerinnen und Bewohner des vierten Bauabschnitts
ihr neues Quartier sicher erreichen können. Die vollständige Fertigstellung der Europaallee ist für Ende 2029 vorgesehen. Die Planungs- und Baukosten von rund 4,9 Millionen Euro übernehmen anteilig die Erschließungsträger.
Auf zwölf Kilometern wird die A59 zwischen Düsseldorf-Süd und Monheim-Süd umfassend saniert. Nach einer Vollsperrung in Fahrtrichtung Leverkusen für die Sanierung der Fahrbahn ist die Autobahn inzwischen wieder voll befahrbar. Die Arbeiten auf der Gegenrichtung soll im Herbst 2026 beginnen.
Zunächst wird die alte Betonfahrbahn inklusive Ein- und Ausfahrten durch eine lärmmindernde Asphaltdecke ersetzt. Schutzplanken und Schilder werden erneuert, Notrufsäulen barrierefrei gestaltet und Brücken instandgesetzt. Im Anschluss soll der Lärmschutz verbessert werden, unter anderem durch moderne, hochabsorbierende Lärmschutzwände.
Seit 2021 ist die Autobahn GmbH des Bundes zuständig für Planung, Bau, Erhalt und Betrieb der Autobahnen in Deutschland. Die Niederlassung Rheinland, Außenstelle Köln, hat daher von Straßen.NRW die Planung der grundhaften Instandsetzung der A59 auf dem genannten Stück übernommen. Weitere Informationen gibt es auf der Projektseite unter
https://www.autobahn.de/a59-duesseldorf-monheim. Die aktuellen Baustellenmeldungen
finden Sie hier.
Dieses Projekt wurde im Juli 2025 abgeschlossen.
Um den Verkehr bei künftigen Großveranstaltungen in der Kulturraffinerie K714 besser zu steuern, hat die Stadt die umliegenden Straßen und drei betroffene Kreuzungen ausgebaut.
Nach ihrer Eröffnung werden bei den Abendveranstaltungen in der
Kulturraffinerie K714 bis zu 4800 Gäste erwartet. Für eine reibungslose An- und Abreise mit dem Auto wurde in der Rheinparkallee ein Parkhaus mit rund 2000 Stellplätzen gebaut. Um auch die umliegende Infrastruktur auf das erhöhte Verkehrsaufkommen vorzubereiten, wurde 2021 neben anderen Maßnahmen der Ausbau der Straße Am Kielsgraben beschlossen. Die Straße wurde hierfür von einer Land- zu einer Stadtstraße umgestuft und um weitere Fahrstreifen ergänzt. Auch die angrenzende
Daimlerstraße / Hans-Georg-Schukat-Straße wurde um einen Fahrstreifen verbreitert.
Seit April 2023 wurden drei Kreuzungen der Straße Am Kielsgraben mit neuen Ampeln versehen: am Knotenpunkt Hans-Georg-Schukat-Straße, an der Baumberger Chaussee und an der Benzstraße. Die Kreuzung zur Baumberger Chaussee wurde grundhaft saniert und der Kreisverkehr zurückgebaut. Die neuen Ampeln sind individuell steuerbar und passen sich an den tatsächlichen Veranstaltungsverkehr an. So sollen sie künftig dafür sorgen, dass der Verkehr jederzeit gut fließt. Der gesamte Ausbau hat rund 4,5 Millionen Euro gekostet.
Dieses Projekt ist bereits abgeschlossen.
Die
Kulturraffinerie K714 wird mit ihren Veranstaltungen künftig zahlreiche Gäste nach Monheim am Rhein locken. Ein großes Parkhaus an der Rheinparkallee bietet genug Plätze für die Autos der Anreisenden. Um eine schnelle An- und Abreise zu ermöglichen, wurde die Daimlerstraße zweispurig ausgebaut und um einen Kreisverkehr an der Kreuzung Niederstraße ergänzt.
Das neue Parkhaus am Ende der Wasserachse bietet rund 2000 Stellplätze. Eine dynamische Verkehrssteuerung mit einer Ampel an der Kreuzung Rheinparkallee/Daimlerstraße soll sicherstellen, dass diese Autos das Gelände nach Veranstaltungen zügig verlassen können. Zu diesem Gesamtkonzept gehörte auch der Ausbau der Daimler- beziehungsweise Hans-Georg-Schukat-Straße: Hier kam zwischen Rheinparkallee und Am Kielsgraben ein weiterer Fahrstreifen hinzu. Dadurch können gleich zwei Fahrspuren den Verkehr vom Parkhaus in Richtung Norden ableiten. So werden die Anwohnenden der Niederstraße vor allem nach Abendveranstaltungen vor Lärm geschützt.
Mit dem Umbau wurden auch die vier Bushaltestellen an der Daimlerstraße barrierefrei ausgebaut sowie Kanäle erneuert. An der Kreuzung Daimlerstraße / Niederstraße ist ein kleiner Kreisverkehr entstanden. Auf Zebrastreifen können Fußgängerinnen und Fußgänger die Straße hier nun leichter überqueren. Die Kreuzung wurde durch den Kreisverkehr sicherer und das Tempo und der Verkehrslärm auf der Niederstraße wurde verringert.
Auch die – teils vierspurig – ausgebaute Straße
Am Kielsgraben sowie die neue Ampel an der Kreuzung Am Kielsgraben / Baumberger Chaussee sollen dafür sorgen, dass der Verkehr nach Veranstaltungen in der Kulturraffinerie K714 künftig schnell abgewickelt werden kann.