Straßen

Um einen reibungslosen Verkehrsfluss zu ermöglichen und die Straßen dem Verkehrsaufkommen anzupassen, werden verschiedene Straßen saniert und ausgebaut. Aktuell laufen Umbauarbeiten an der [intern]Opladener Straße und der [intern]Daimlerstraße. Zudem wird die Straße [intern]Am Sportplatz saniert. Zahlreiche Straßenbauprojekte sind bereits abgeschlossen – diese sind [intern]hier einsehbar.


Ausbau der Opladener Straße

In den Hauptverkehrszeiten kommt es auf der Opladener Straße in beide Richtungen immer wieder zu Staus. Ein Verkehrsgutachten, das sowohl den derzeitigen als auch den zukünftig zu erwartenden Verkehr berücksichtigt, bestätigt die schlechten Verkehrsverhältnisse. Basierend auf den Ergebnissen hat das mit dem Gutachten beauftragte Ingenieurbüro umfangreiche Umbaumaßnahmen entwickelt, die die Verkehrsverhältnisse nachhaltig verbessern sollen. Die Maßnahmen kosten rund 11 Millionen Euro.

Für eine bessere Verkehrsabwicklung muss die Anschlussstelle der A59 ausgebaut werden. Aus Leverkusen kommend Richtung Monheim soll die Linksabbiegespur um einen weiteren Fahrstreifen erweitert werden. Zwischen den beiden Auffahrtrampen der Anschlussstelle wird die Fahrbahn um jeweils eine Fahrspur pro Richtung auf insgesamt vier Spuren ergänzt. Im Annäherungsbereich unmittelbar vor der Anschlussstelle soll die Fahrbahn in beide Fahrtrichtungen auf insgesamt fünf Spuren erweitert werden. Die Kreuzung mit der Straße Am Kieswerk wird vierspurig ausgebaut. An der Kreuzung mit der Baumberger Chaussee ist ein vierarmiger Knotenpunkt geplant. Von der Baumberger Chaussee kommend werden zwei Linksabbiegespuren angelegt. Der östliche Knotenpunktarm Opladener Straße wird auf insgesamt fünf Fahrspuren erweitert, der westliche Arm auf vier Spuren. Das ehemalige „Menk“-Gelände wird an die Opladener Straße verkehrlich angeschlossen. Dabei wird auch der zukünftige Radschnellweg berücksichtigt, der den Kreuzungspunkt in nord-südlicher Richtung quert.

Derzeit wird der überlastete Kanal auf der gesamten Strecke saniert. Die Baumaßnahme soll Ende 2022 abgeschlossen werden.

Visualisierung der besseren Verkehrsverhältnisse


Umbau Daimlerstraße und Kreisverkehr

Die Kulturraffinerie K714 wird mit ihren Veranstaltungen zahlreiche Gäste nach Monheim am Rhein locken. Daher soll ein großes Parkhaus in der Rheinparkallee entstehen. Um hier eine schnelle An- und Abreise zu ermöglichen, wird die Daimlerstraße ausgebaut. Geplant ist auch ein Kreisverkehr an der Kreuzung von Niederstraße und Daimlerstraße.

Bei Abendveranstaltungen in der [intern]Kulturraffinerie K714 werden bis zu 4000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Daraus ergeben sich etwa 1800 Pkw, für die das neue Parkhaus errichtet wird. Da in diesem tagsüber auch die Beschäftigten der umliegenden Gewerbebetriebe parken sollen, sind insgesamt rund 2000 Stellplätze geplant.

Um den Verkehr vor und nach Veranstaltungen mit möglichst wenigen Beeinträchtigungen für die Monheimerinnen und Monheimer abzuwickeln, muss das Straßennetz rund um das Parkhaus ausgebaut werden. Die Kreuzung Daimlerstraße/Rheinparkallee wird mit einer Ampel ausgestattet, die den ein- und ausfahrenden Parkhausverkehr ohne Rückstaus regelt. Die Daimlerstraße/Hans-Georg-Schukat-Straße erhält zwischen Rheinparkallee und Am Kielsgraben einen weiteren Fahrstreifen. Dadurch können gleich zwei Fahrspuren den Verkehr in Richtung Norden ableiten. Auf diese Weise werden die Anwohnenden der Niederstraße vor allem nach Abendveranstaltungen nach 22 Uhr vor Lärm geschützt.

Im Zuge des Umbaus werden auch die vier Bushaltestellen in der Daimlerstraße barrierefrei ausgebaut und die Verkehrsfläche neu aufgeteilt. Auf der westlichen Seite der Daimlerstraße zwischen Niederstraße und Edisonstraße wird ein breiter Gehweg angelegt.

Neuer Kreisverkehr an der Niederstraße

Der Ausbau der Daimlerstraße ist Teil eines Gesamtkonzeptes, welches für das neue Parkhaus entwickelt wurde. Dazu gehört unter anderem auch, die Kreuzung Niederstraße/Daimlerstraße zu einem kleinen Kreisverkehr auszubauen. Auf Zebrastreifen sollen Fußgängerinnen und Fußgänger die Straße hier künftig leichter überqueren können. Der Knotenpunkt insgesamt soll durch den Kreisverkehr sicherer, das Tempo sowie der Verkehrslärm auf der Niederstraße gleichzeitig verringert werden.

Weitere Maßnahmen im Zusammenhang mit der Kulturraffinerie K714 sind der Ausbau der Straße Am Kielsgraben zwischen Hans-Georg-Schukat-Straße bis zur Baumberger Chaussee, sowie das Errichten einer Ampel an der Kreuzung Am Kielsgraben/Baumberger Chaussee. Diese kann künftig, anders als der derzeitige Kreisverkehr, den Verkehrsfluss auch nach Veranstaltungen gewährleisten.

Sowohl der Umbau der Daimlerstraße als auch der Kreisverkehr an der Niederstraße sollen bis Mitte 2021 fertiggestellt sein. Danach folgt dann der Ausbau der Straße Am Kielsgraben. Geplant ist, alle Bauarbeiten im Umfeld des neuen Parkhauses bis voraussichtlich Ende 2022 abzuschließen.

Simulation des Verkehrs am Abend

Simulation des Verkehrs am Tag


Sanierung der Straße Am Sportplatz

Der Kanal in der Straße Am Sportplatz ist hydraulisch überlastet. Im Anschluss an den Kanalbau wird die mehr als 40 Jahre alte und stark geschädigte Straße grundlegend erneuert. Gemäß Kommunalem Abgabegesetz (KAG) wird ein Teil der Straßenneubaukosten auf die Anliegerinnen und Anlieger übertragen. Der Straßenvollausbau wird von der Kreuzung Monheimer Straße bis Schellberg durchgeführt.

Der Bereich vor der Grundschule soll fußgänger- und radfahrerfreundlich ausgebaut und großflächiger neu gestaltet werden, um den Schülerinnen und Schülern ausreichend Platz und Sicherheit zu bieten. Die derzeitige Planung sieht vor, dass rund 60 öffentliche Parkplätze auf der Fahrbahn und im Seitenraum für Anliegerinnen und Anlieger zur Verfügung stehen. Es sind zusätzliche Baumstandorte und Grünflächen entlang der Straße geplant, die der Gestaltung, dem Stadtklima sowie der Verkehrsberuhigung dienen sollen.

Im Zuge der Maßnahme wird auch die Kreuzung von Gries- und Monheimer Straße umgestaltet. Es ist geplant, die ehemalige Ein- und Ausfahrt aus der Griesstraße wieder dauerhaft zu öffnen. Die Kosten hierfür trägt die Stadt Monheim am Rhein.


Sanierung der Sandstraße

Dieses Projekt ist bereits abgeschlossen. Die Sanierung der Sandstraße wurde im Januar 2019 und der Kreisverkehr an der Sand- und Monheimer Straße im Mai 2019 fertiggestellt.

Die Sandstraße soll zwischen Griesstraße und Monheimer Straße grundhaft erneuert werden. An der Kreuzung mit der Monheimer Straße wird außerdem ein Kreisverkehr eingerichtet.

Insgesamt soll die Fahrbahn der Sandstraße schmaler werden und genügend Platz für Radfahrer bieten: Mit Hilfe eines 1,25 Meter breiten Schutzstreifens können Radfahrer auf der Einbahnstraße künftig in beide Richtungen fahren. Am Fahrbahnrand sind 22 gepflasterte Stellplätze und neun Bäume geplant. An beiden Seiten führen mindestens 1,50 Meter breite Gehwege entlang. Zudem wird im Zuge der Bauarbeiten die Straßenentwässerung erneuert. Die Maßnahme ist nach den gesetzlichen Regelungen des Kommunalen Abgabengesetzes (KAG) für die Eigentümer der anliegenden privaten Grundstücke beitragspflichtig.

Wenn die Sanierung der Sandstraße abgeschlossen ist, wird die Kreuzung von Sand- und Monheimer Straße zu einem Kreisverkehr umgebaut. Die Bauzeit für den Kreisverkehr beträgt weitere sechs Monate. Die Kosten dafür übernimmt allein die Stadt. Die Pläne wurden erstmals im Online-Haushalt 2016 vorgestellt. Anregungen und Vorschläge der Bürgerschaft wurden aufgenommen und in die Planungen integriert. Im Februar 2017 fand ein Informationsabend statt.

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