Monheim am Rhein ist Fairtrade-Stadt

Seit 2014 trägt Monheim am Rhein den Titel Fairtrade-Stadt, der von dem Verein Fairtrade Deutschland vergeben wird. Die Stadt setzt dadurch ein wichtiges Zeichen für die gesellschaftliche Verantwortung im Einsatz gegen Ungerechtigkeit im Welthandel. Ziel ist, das Thema nachhaltig in der Gesellschaft zu verankern und dabei mit gutem Beispiel voranzugehen.

Um den Titel tragen zu dürfen, muss die Stadt einige Kriterien erfüllen, die im Abstand von zwei Jahren überprüft werden. Dazu gehört, dass bereits seit einem Stadtratsbeschluss im Dezember 2013 bei allen Ausschuss- und Stadtratssitzungen sowie im Bürgermeisterbüro nur noch fair gehandelter Kaffee und Zucker angeboten werden. Außerdem formierte sich eine lokale Steuerungsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die seither Aktivitäten rund um das Thema Fairtrade koordiniert.

Auch Einzelhandel und Gastronomie sind Teil der Bewegung: In verschiedenen Geschäften und Cafés gehören Produkte aus dem Fairen Handel zum festen Sortiment. Darüber hinaus setzen sich Aktive in Vereinen, Organisationen und Schulen für das Thema ein. Das Otto-Hahn-Gymnasium trägt dank seines Engagements sogar den Titel Fairtrade-School.


Die Fairtrade-Town-Bewegung

Die Kampagne Fairtrade-Towns ist ein bundesweites Projekt, das von Fairtrade Deutschland getragen wird. Neben Städten können sich auch Schulen, Universitäten und ganze Landkreise sowie Metropolregionen an der Bewegung beteiligen und sich für ihr Engagement auszeichnen lassen.

Fairtrade-Städte fördern gezielt den Fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich gemeinsam vor Ort für das Thema stark machen. Sie tragen so zu einem wachsenden Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsbedingungen bei.


Der Faire Handel

Der Faire Handel bezeichnet eine Handelspartnerschaft, die neben einer angemessenen Bezahlung auch soziale Rechte und ökologische Standards einschließt. Ziel ist ein gerechterer Welthandel, in dem Produzentinnen und Produzenten in Ländern des Globalen Südens gestärkt werden, um ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen dauerhaft zu verbessern.

Auch Verbraucherinnen und Verbraucher profitieren: Produkte aus Fairem Handel erfüllen hohe Qualitätsansprüche und stammen zu einem großen Teil aus biologischem Anbau. Gleichzeitig entscheiden sich Konsumentinnen und Konsumenten mit der Wahl fair gehandelter Produkte gezielt für gerechtere und nachhaltigere Handelsbedingungen weltweit.

Der Verein Fairtrade Deutschland vergibt das Fairtrade-Siegel, das Produkte aus dem Globalen Süden kennzeichnet, die unter Einhaltung der unabhängig kontrollierten internationalen Fairtrade-Standards hergestellt wurden. Gleichzeitig bieten Fair-Handels-Importeure wie die GEPA, El Puente, WeltPartner, BanaFair und Globo eine Garantie für die Einhaltung fairer Handelsbedingungen. Ihre Geschäftsstruktur ist ausschließlich auf den Fairen Handel und die enge Zusammenarbeit mit Produzentenorganisationen ausgerichtet. Gleiches gilt für alle Waren, die in anerkannten Weltläden angeboten werden.


Videobotschaften der Tatort-Kommissare zur Übergabe von fairer Kamelle

„Ihr schmeißt für über 100.000 Euro fair gehandelte Kamelle auf euren Zügen. Das ist der Wahnsinn!“ – In gleich zwei Video-Botschaften an Monheims Karnevalistinnen und Karnevalisten, eine davon sogar direkt vom Kinderschutzzentrum Preda auf den Philippinen, brachten die beiden Schauspieler und beliebten Kölner Tatort-Kommissare Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt ihre ganz persönliche Wertschätzung über die besondere Bewegung zum Ausdruck, die sich in der Fairtrade-Stadt Monheim am Rhein in den letzten Jahren entwickelt hat.

[intern]Fünf Tonnen fair gehandeltes Wurfmaterial hat die Stadt im Februar 2019 an 58 Gruppen und Vereine übergeben, die an den drei Karnevalszügen im Stadtgebiet teilnehmen. Die finanziellen Mittel, insgesamt mehr als 100.000 Euro, für 135.000 Tüten mit gelatinefreien Fliegenden Herzen, 120.000 Schokoladen-Täfelchen und über 100.000 Tüten Mango Monkeys hatte der Stadtrat mit Verabschiedung des aktuellen Haushalts bewilligt.

 

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