Praxisintegrierte Ausbildung setzt den Schwerpunkt auf die Einrichtung

In einer dreijährigen Ausbildung können angehende Erzieherinnen und Erzieher durchweg eine Vergütung erhalten

Katja Dallmer-Zerbe absolviert in der Kita Im Pfingsterfeld gerade ihre Praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin. Foto: Tanja Bamme

„Man muss mit dem Herz entscheiden, was man ein Leben lang arbeiten möchte.“ Katja Dallmer-Zerbe steckt im zweiten Lehrjahr ihrer Praxisintegrierten Ausbildung (PIA) zur Erzieherin. Ursprünglich hat die 25-Jährige Gesundheitsmanagement studiert, der Wunsch nach einer Arbeit nah am Menschen schwang trotz der Studienzeit mit. „Und so habe ich mich entschieden, das recht theoretische Studium zu beenden und die Ausbildung zu beginnen“, erinnert sich die Auszubildende, die diesen Schritt nicht bereut hat.

Die PIA umfasst eine Ausbildungszeit von drei Jahren, wobei man die Zeit hälftig in der Einrichtung und in der Berufsschule verbringt. „Bei mir sieht es so aus, dass ich jede Woche zweieinhalb Tage in der Kita arbeite und dieselbe Zeit in der Berufsschule bin“, berichtet Katja Dallmer-Zerbe, die dieser Regelung viel Positives abgewinnen kann. „Ich kann durch die dreijährige Ausbildung Vertrauen bei den Kindern aufbauen und intensiver in die Arbeitsabläufe eingebunden werden.“ Zudem werden alle drei Lehrjahre vergütet, ein weiterer Pluspunkt für die junge Frau, die bereits ihren eigenen Haushalt führt und finanziellen Verpflichtungen nachkommen muss.

Alternativausbildung mit mehr Schulanteil 

Neben der PIA können angehende Erzieherinnen und Erzieher auch eine Alternativausbildung beginnen, die bisher als klassisches Modell bekannt war. Dieses sieht vor, dass die Auszubildenden zunächst drei Jahre einen rein schulischen Part absolvieren und lediglich das letzte Anerkennungsjahr in einer Einrichtung verbringen. „Jedes Ausbildungsmodell hat Vorteile und die Stadt Monheim am Rhein als Arbeitgeberin bietet sowohl die PIA als auch das Anerkennungsjahr an“, erklärt Ausbilderin Esther Schellenberg, die Interessierten beratend zur Seite steht. Für den schulischen Teil in beiden Ausbildungsgängen können Interessierte das Berufskolleg frei wählen und sich direkt dort bewerben.

Für Katja Dallmer-Zerbe steht fest, dass sie auch nach ihrer Ausbildung gerne weiter mit Kindern arbeiten möchte. „Ich habe die PIA in einer Wohngruppe begonnen, mich dann aber schnell für den Wechsel in eine Kita entschieden. Man bekommt von den Kindern wirklich viel zurück. Natürlich kann es auch manchmal laut und stressig sein, aber so sind auch andere Berufe“, ist sich die Auszubildende sicher. Abwechslungsreich ist der Job aber allemal. „Wir machen immer wieder Ausflüge, besuchen die Feuerwehr, den Baubetriebshof oder einfach umliegende Spielplätze. Langweilig wird es nie.“

Noch bis zum 30. Oktober dieses Jahres haben Interessierte die Möglichkeit, sich für die beiden Ausbildungsgänge zu bewerben, die im Sommer 2024 starten. Die Stellenangebote lassen sich auf der städtischen Website in der Kategorie [extern]Karriere finden. (tb)

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