Kontakt

Georg Kruhl

Rathaus, Raum 264

Telefon:
02173 951-616
Telefax:
02173 95125-616
E-Mail:
[E-Mail] gkruhldo not copy and be happy@monheimdot or no dot.de

Links

[intern]Spartipps gegen Energiefresser – Informationen des städtischen Gebäudemanagements

Ein möglichst sparsamer Energieverbrauch senkt Kosten und dient dem Klimaschutz. Information und Beratung gibt es bei der [extern]MEGA.

Das Bundesumweltministerium hat eine [extern]Klimaschutzinitiative gestartet.

„Klimaschutz made in NRW“ ist die Leitlinie der [extern]EnergieAgentur.NRW, die im Auftrag der Landesregierung tätig ist.

Der [extern]KlimaScout bietet praktische Ratschläge zum Schutz vor den Auswirkungen des Klimawandels.

Das [extern]Klima-Bündnis ist ein europäisches Netzwerk von Kommunen, die sich verpflichtet haben, das Weltklima zu schützen.

Das deutschlandweite [extern]Klimafolgen-Portal soll Nutzern vom Forstwirt bis zum Baudezernenten verwertbare Informationen an die Hand geben. 

 

 

Earth Hour 2017: Aktionen auf dem Rathausvorplatz

Auch in diesem Jahr unterstützt die Stadt Monheim am Rhein wieder den unter dem Titel Earth Hour seit dem Jahr 2007 jährlich Ende März stattfindenden internationalen Aktionstag zum Schutz des Klimas. Am Samstag, 25. März, gibt es von 20.30 bis 21.30 Uhr in Kooperation mit dem örtlichen Naturschutzbund Deutschland (NABU) wieder ein buntes Programm auf dem Rathausvorplatz.

So wird ein Lagerfeuer in einer Feuerschale entzündet, um den Platz zu beleuchten. Von der Stadtverwaltung und vom NABU werden Informationen zum Thema Klimaschutz und zu Aktivitäten der Stadt in dem Bereich angeboten und warme Getränke verteilt. Monheimerinnen und Monheimer können kostenlos Glühbirnen gegen LED’s tauschen. Die Arbeitsgruppe „Welt retten“ des Otto-Hahn-Gymnasiums wird die Ergebnisse von Projektarbeiten zum Thema Klimaschutz präsentieren. Außerdem trägt der Leseklub „Leselöwe“ des Ulla-Hahn-Hauses selbstverfasste Gedichte zum Thema bedrohte Tiere vor.

Die zunächst in Australien gestartete Aktion findet mittlerweile weltweit statt und beinhaltet im Kern das symbolische Lichtausschalten insbesondere an markanten Gebäuden. Das Licht wird um 20.30 Uhr Ortszeit für (mindestens) eine Stunde abgeschaltet. In Monheim sollen die Beleuchtung des Schelmenturms, des Rathauses inklusive Vorplatz, der ehemaligen Shell-Abfüllhalle und der Marienkapelle abgeschaltet werden. Zusätzlich werden die Einzelhändler im Innenstadtbereich gebeten, ihre Außenbeleuchtung abzuschalten. Alle Monheimerinnen und Monheimer sind aufgerufen, bei der Aktion ebenfalls mitzumachen.

Ansprechpartner von Seiten der Stadtverwaltung ist Klimaschutzmanager Georg Kruhl, Telefon: 02173 951-616, E-Mail: [E-Mail]gkruhl@monheim.de. Beim NABU ist es Dag Sterzinger, Telefon 02173 63362, E-Mail: [E-Mail]dag@sterzinger.info. (nj)


Klimaschutzmanagement

In seiner Sitzung vom 20. Februar 2014 hat der Rat der Stadt Monheim am Rhein zusätzlich zur Verabschiedung des Klimaschutzkonzeptes die Einstellung eines Klimaschutzmanagers beschlossen.

Im Rahmen des Förderprogramms „Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen“  wird die Stelle vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) mit 65 Prozent für drei Jahre gefördert. Der Klimaschutzmanager, Georg Kruhl,  hat seine Arbeit am 1. April 2015 bei der Stadt Monheim am Rhein aufgenommen.
Aufgabe des Klimaschutzmanagers ist:

  • die Koordinierung, Initiierung und hauptverantwortliche Umsetzung der Maßnahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Monheim am Rhein
  • Controlling der Klimaschutzmaßnahmen
  • Aufbau und Pflege von Akteursnetzwerken
  • Fortschreibung der CO2-Bilanz
  • Erfassung und Aufbereitung klimaschutzrelevanter Daten
  • Planung und Durchführung von themenbezogenen Aktionstagen, Wettbewerben oder Schulungen

Ansprechperson:
Georg Kruhl
Klimaschutzmanager
Rathaus, Raum 264
Telefon 02173 951-616
Telefax 02173 95125-6676
[E-Mail]gkruhldo not copy and be happy@monheimdot or no dot.de


Das integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Monheim am Rhein

In der Ratssitzung  vom 20. Juli 2011 wurde beschlossen, dass die Stadt Monheim am Rhein unter Hinzuziehung eines externen Fachbüros ein integriertes Klimaschutzkonzept entwickeln lässt. In Kooperation mit dem Büro infas enermetic sowie verschiedener Akteure im Stadtgebiet sowie interessierter Bürger und Bürgerinnen wurden Ideen gesammelt und zu einem Gesamtkonzept gebündelt. Dieses sogenannte integrierte Klimaschutzkonzept wurde am 20. Februar 2014 vom Rat der Stadt Monheim am Rhein verabschiedet und ist seitdem der Fahrplan in Sachen Klimaschutz.

Das integrierte Klimaschutzkonzept bilanziert die Energieverbräuche und den CO2-Ausstoß für die Sektoren Wirtschaft, Private Haushalte, Verkehr und Kommune. Es beinhaltet knapp 40 Maßnahmen, die den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid bis zum Jahr 2030 um 20 Prozent mindern sollen. Die Einzelprojekte zielen insbesondere darauf ab, den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen, den Strom- und Wärmebedarf zu reduzieren, klimafreundliche Verkehrsmittel zu fördern und mit einer begleitenden Öffentlichkeitsarbeit die Menschen zu informieren und zu motivieren. Die Maßnahmen wurden folgenden vier Handlungsfeldern zugeordnet:

- Sanieren im Bestand z.B.: Durchführung einer „Haus zu Haus Beratung“, Erstellung einer Übersicht über bestehende Beratungsangebote in Monheim am Rhein

- Energieeffizienz und Erneuerbare Energien z.B.: Bewerbung des Solarpotentialkatasters, Optimierung des Gebäudemanagements für öffentliche Gebäude

- Verkehr und Mobilität z.B.: Stärkung des ÖPNV, Entwicklung eines Konzeptes zur Förderung des Rad – und Fußverkehrs

- Öffentlichkeitsarbeit z. B.: Ausbau des Internetauftritts, regelmäßige Berichterstattung über die Projekte der einzelnen Handlungsfelder.

Aus den in den Workshops entwickelten Projektideen wurden 37 TOP-Projekte ausgewählt. Diese Projekte haben besonders hohe Effekte im Hinblick auf die Zielsetzungen des Klimaschutzkonzeptes, d.h. sie haben entweder selbst direkte Energie – und CO2-Einspareffekte oder sie schaffen die Voraussetzungen für die weitere Initiierung von Energieeinspar- und Effizienzmaßnahmen sowie zum Ausbau der erneuerbaren Energien und sie sind in einem kurz- bis mittelfristigen Zeitrahmen umsetzbar. Die TOP-Projekte (eine ausführliche Darstellung findet sich im Klimaschutzkonzept) wurden hinsichtlich der Kriterien Kosten / Nutzen, Umsetzbarkeit und Klimaschutzwirkung bewertet. Im Nachgang und in Abhängigkeit zu diesen bewerteten Kriterien wurde bezüglich der Umsetzungspriorität eine Gesamtbewertung erstellt.

Mit seinem integrierten Ansatz geht das Konzept über den Einflussbereich der Verwaltung hinaus und bezieht verschiedenste Akteure im Stadtgebiet mit ein. Die Umsetzung der Maßnahmen wird von der Stadtverwaltung koordiniert und überprüft. Hierfür wurde eigens eine neue Personalstelle für einen Klimaschutzmanager geschaffen, die zum 1. April 2015 besetzt wurde. Erste Maßnahmen wie die Förderung des Radverkehrs, Aktionstage zum Klimaschutz und Modernisierung der Straßenbeleuchtung wurden bereits vorher begonnen bzw. durchgeführt.

Die Endfassung des integrierten Klimaschutzkonzeptes kann [intern]hier heruntergeladen werden. 

Weiterführende Informationen zur Klimaschutzinitiative gibt es hier:
 [extern]www.klimaschutz.de
 [intern]www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen
 [extern]www.klimaschutz.de/de/artikel/klimaschutz-braucht-initiative


Themenwoche "Innovative Heiztechnik" vom 23. bis 27. Januar 2017

Unter dem Titel „Woche der Innovativen Heiztechnik“ bietet die Stadtverwaltung Monheim am Rhein in Kooperation mit der Innung Sanitär- und Heizungstechnik der Kreishandwerkerschaft  und Anlagenherstellern, der MEGA und der Energieagentur NRW eine Themenwoche rund um die moderne Heiztechnik an. Es geht vor allem um Solarthermie, Heizen mit Holz, Wärmepumpen und Mini-BHKW. Vom 23. bis 27. Januar 2017 gibt es täglich Informations- und Beratungsangebote, die sich insbesondere an Gebäudeeigentümer richten.

Die Palette reicht von der Erstberatung über aktuelle Fördermöglichkeiten bis hin zu Praxistipps für Eigentümer / Betreiber von Heizungsanlagen. Ein wesentlicher Bestandteil des Klimaschutzes auf lokaler Ebene ist die Nutzung effizienter und emissionsarmer Heizungstechniken. „Mit der Aktionswoche wollen wir den Monheimer Bürgerinnen und Bürgern Vorteile und Möglichkeiten moderner Heizungstechnik aufzeigen und Hemmnisse abbauen“, erläutert der städtische Klimaschutzmanager Georg Kruhl.

Zentraler Bestandteil der Aktionswoche ist das für diesen Zeitraum eingerichtete Büro im Rathaus-Center rechts neben dem Eingang gegenüber dem Busbahnhof, das während der Themenwoche täglich von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr – Freitag 10 bis 12 Uhr – zahlreiche Exponate und Informationen zu Klimaschutz und moderner Heizungstechnik für die Besucher bereithält. Während der Öffnungszeiten stehen außerdem Experten zum Thema moderne Heizungstechnik Rede und Antwort.

Am Mittwoch um 17.30 Uhr führt eine Exkursion zur Heizungsanlage der neuen Musikschule. Hier kommt eine Gasabsorptionswärmepumpe zum Einsatz. Treffpunkt ist um 17.30 Uhr am Haupteingang der Musikschule am Berliner Ring 9.

Am Donnerstag besteht die Möglichkeit zur Besichtigung einer BHKW-Anlage in einem Mehrfamilienhaus. Treffpunkt ist um 17.30 Uhr am Eingang der Astrid-Lindgren-Schule an der Krischerstraße 33.

Über technische Grundlagen des Einsatzes von Wärmepumpen, Mini-BHKW, Heizen mit Holz und gesetzliche Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten referieren am Dienstagabend ab 17.30 Uhr im Bergischen Saal des Rathauses Fachleute der Energieagentur NRW.

Um eine Anmeldung unter Telefon 02173 951-616 oder per E-Mail [E-Mail]klimado not copy and be happy@monheimdot or no dot.de für die Veranstaltung und die beiden Exkursionen wird gebeten.

Alle Veranstaltungsteilnehmer und Besucher des Büros können an einer Verlosung teilnehmen, deren Gewinner am Freitag um 12 Uhr zum Abschluss der Themenwoche im Büro im Rathaus-Center gezogen werden. (nj)

Das komplette Programm der Themenwoche finden Sie [intern]hier.


Kostenlose Beratung zu Feuchte und Schimmel

Seit langem ist bekannt, dass es erheblichen Beratungs- und Handlungsbedarf zum Problemfeld Feuchte und Schimmel auch in Monheim am Rhein gibt. Die Bürgerinnen und Bürger sollten unbedingt Beratungsangebote nutzen. So gibt es eine monatliche kostenlose stationäre Beratung im Stadtteilbüro Berliner Viertel, außerdem eine kostenpflichtige Vor-Ort-Beratung der Verbraucherzentrale NRW.

Es hat sich gezeigt, dass oft eine fundierte Abklärung der Ursachen des Schimmelbefalls nur mittels eines Vor-Ort-Termins möglich ist (Begutachtung der Befallsstellen, Durchführung von Feuchte– und Temperaturmessungen). Zwar gibt es dieses Angebot bei der Verbraucherzentrale NRW. Aber für viele Betroffene ist die finanzielle Hürde für die Inanspruchnahme dieses Angebotes zu hoch. Deshalb soll für einen begrenzten Zeitraum (1. Oktober 2016 bis 31. März 2017) diese Beratungsleistung  für Transferleistungsempfänger kostenlos angeboten werden.

Eine Anmeldung ist möglich über den Klimaschutzmanager der Stadt Monheim am Rhein: Rathausplatz 2, Raum 264, Telefon: 02173 951-616, Mail: gkruhl@monheim.de. Dieser prüft die Voraussetzungen und den Beratungsbedarf.

Nächster Beratungstermin im Stadtteilbüro Berliner Viertel, Ernst-Reuter-Platz 20 ist am Dienstag, 25. Oktober, von 16 bis 18 Uhr. Um vorherige Anmeldung wird ebenfalls beim Klimaschutzmanager gebeten oder bei Stadtteilmanager Georg Scheyer, Ernst-Reuter-Platz 20, Telefon 02173 951-5190. (nj)


Interesse an der Solarenergienutzung ist groß

Auf reges Interesse stieß eine Informationsveranstaltung zum Thema Solarenergienutzung im Bürgerhaus Baumberg. Sie stand unter dem Motto: „Solarenergie ist wirtschaftlich“. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung der Stadtverwaltung zu diesem Informationsabend gefolgt.

Gezielt waren alle Gebäudeeigentümer aus dem Stadtgebiet Baumberg-Ost, deren Gebäude gut geeignet sind für die Nutzung der Solarenergie, eingeladen worden. Grundlage für die Bewertung der Solareignung eines Gebäudes waren die Ergebnisse des online bereitgestellten Solarpotentialkatasters des Kreises Mettmann.

Die Vorführung und Erläuterung des Katasters durch einen Vertreter des Umweltamtes des Kreises Mettmann war auch eines der Themen an diesem Abend. Mit diesem kostenlos zur Verfügung stehenden Instrument kann jeder Gebäudeeigentümer zu einer ersten unabhängigen und groben Einschätzung der Solareignung der eigenen Immobilie kommen.

Ein weiterer Beitrag des Abends befasste sich mit dem Thema Solarenergienutzung aus der Sicht eines Bauherrn, der auf seinem Hausdach sowohl eine Photovoltaikanlage (Solaranlage zur Stromerzeugung) als auch eine Solarthermieanlage (Solaranlage zur Wärmebereitstellung) hatte errichten lassen. Dieser Beitrag stieß bei den Bürgern auf besonders großes Interesse, weil hier jemand aus der Praxis berichtete und die beim Bau entstandenen Probleme durchaus nicht verschwiegen wurden. Optimistisch stimmte jedoch, dass beide Anlagen inzwischen zur Zufriedenheit des Eigentümers arbeiten.

Der letzte Beitrag des Abends näherte sich dem Thema aus der Sicht eines Dachdeckers. Hier standen im Vordergrund Fragen wie zum Beispiel nach der statischen Eignung des Daches, der Wahl der richtigen Befestigung, der Leitungsführung, des Brandschutzes und ähnliches. Anhand von Fotos ausgeführter Projekte wurden die möglichen Mängel und Fehlerquellen anschaulich dargestellt.
Die vielen und sehr gezielten Nachfragen zeigten, dass diese Form der Veranstaltung gut die Interessen der anwesenden Eigentümer/-innen traf.

Weitere Veranstaltungen dieser Art sind geplant - die nächste für den 9. November 2016 um 18 Uhr im Bergischen Saal des Rathauses, Rathausplatz 2. Wer daran teilnehmen will oder Fragen zum Thema Solarenergienutzung hat, kann sich an den Klimaschutzmanager der Stadt Monheim am Rhein, Rathausplatz 2, Zimmer 264, wenden. Telefon: 02173 951-616. Mail: gkruhl@monheim.de.  


Die neue Musik- und Kunstschule: Effiziente Energieversorgung mit modernster Gebäudetechnik

Auch beim Bau der neuen Kunst – und Musikschule wurden Klimaschutzgesichtspunkte berücksichtigt. Bei der Wärmeversorgung des Gebäudes kommt eine Gasabsorptionswärmepumpe zum Einsatz. Gegenüber der konventionellen Versorgung mittels eines Gaskessels ergeben sich CO2-Einsparungen von 25 Prozent.

Wie die mit Strom betriebenen Wärmepumpen nutzt eine Gasabsorptionswärmepumpe die Umgebungswärme aus der Außenluft, dem Erdreich oder Grundwasser zu Heizzwecken. Als Antriebsenergie wird jedoch statt Strom Erdgas benutzt. Der Einsatz von Erdgas ist weniger klimaschädlich als Strom, weil bei der Verbrennung einer kWh Erdgas wesentlich weniger CO2 entsteht als bei der Erzeugung einer kWh Strom im Kraftwerk.  Außerdem ist die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes vorgesehen.


Erhellend! – Moderne LED-Technik hilft beim Sparen

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt (BMU) beteiligt sich die Stadt Monheim am Rhein weiterhin an dem Einsatz stromsparender Klimaschutztechnologien. 2015 gab es bereits einen Förderbetrag von rund 10.000 Euro aus Berlin. Nun folgten weitere 12.000 Euro für 2016.

Insgesamt wurden von der Stadt Monheim am Rhein 2016 mehr als 150 alte Kugelleuchten gegen moderne LED-Leuchten ausgetauscht. Auf zehn Jahre hochgerechnet ergibt das eine Kohlendioxid-Einsparung von nicht weniger als 315 Tonnen. Die Gesamtkosten für den Austausch durch moderne Technik lagen bei 60.000 Euro - die besagte Förderung des Bundesministeriums bezuschusst das Projekt mit 20 Prozent.

Bereits 2015 war die Stadt äußerst aktiv: Es wurden 107 alte Kugelleuchten (70 Watt) gegen neue LED-Technik (18 bis maximal 34 Watt) ausgetauscht. Im Vergleich zu Natriumdampflampen (Warmlicht), die zurzeit noch einen Großteil der Straßenlaternen in Monheim ausmachen, zeichnen sich die LED-Leuchtdioden neben den erheblichen Einsparungen beim Stromverbrauch durch eine Vielzahl von Vorteilen aus. Insbesondere die Farbwiedergaben sind deutlich besser.

„Durch den geringeren Stromverbrauch und die höhere Lebenszeiterwartung, sind sie um ein vielfaches effizienter. Zudem verfügen sie über eine stärkere Lichtleistung, so dass kleinere Strommengen notwendig werden, um eine entsprechende Straßenfläche zu beleuchten“, erläutert Markus Nesseler vom zuständigen städtischen Bereich für Bauwesen.

Von besonderer Relevanz für die Nachhaltigkeit der LED-Leuchten ist die problemlose Nachrüstung und ungefährliche Entsorgung wie Recyclebarkeit, da sie aus schadstofffreien Materialien bestehen.

Durch die Umstellung allein dieser Maßnahme ergibt sich eine jährliche Stromersparnis von 19.000 Kilowattstunden pro Jahr bei der Straßenbeleuchtung. Zum Vergleich: Das entspricht in etwa dem Verbrauchswert von fünf privaten Haushalten.

Auf die komplette Lebensdauer der verbauten 107 LED-Leuchten und auf zehn Jahre hochgerechnet, sind das 224 Tonnen Kohlendioxid Ersparnis.

 


Telefon Kontakt-formular Ihr Termin
Stadtverwaltung & Bürgerbüro:
02173 951-0


Mit der Online-Terminvergabe haben Sie die Möglichkeit, längere Wartezeiten zu vermeiden.


Ihr Termin im Bürgerbüro
Nach oben