Verkehrsführung am Garather Weg wird in den Sommerferien umgebaut

Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit startet – Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Umleitungen einstellen

Der Garather Weg (K13) wird in den Sommerferien zwischen der Stadtgrenze zu Düsseldorf und der Einmündung Geschwister-Scholl-Straße umfassend umgebaut. Die Arbeiten beginnen voraussichtlich am Montag, 13. Juli, und sollen bis Anfang September dieses Jahres abgeschlossen sein. Während dieser Zeit muss der Bereich vollständig gesperrt werden. Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Umleitungen einstellen.

Bauherr der Maßnahme ist der Kreis Mettmann, da es sich beim Garather Weg um eine Kreisstraße handelt. Die Stadt Monheim am Rhein hat die verkehrsrechtliche Anordnung für die Bauarbeiten erteilt und sich dafür eingesetzt, die Arbeiten in die Sommerferien zu legen, um die Auswirkungen auf den Verkehr möglichst gering zu halten.

Hintergrund des Umbaus ist die Verbesserung der Verkehrssicherheit an der Einmündung Garather Weg und Geschwister-Scholl-Straße. Der Knotenpunkt war in den vergangenen Jahren wiederholt Gegenstand der Unfallkommission, nachdem es dort mehrfach zu Verkehrsunfällen mit Radfahrenden gekommen war. Verschiedene Maßnahmen hatten zuvor keine nachhaltige Verbesserung gebracht. Deshalb wurde beschlossen, die Verkehrsführung grundlegend zu verändern.

Querungsstelle mit Mittelinsel wird eingerichtet 

Künftig wird der Radverkehr nicht mehr im Zweirichtungsverkehr auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg geführt. Stattdessen fahren Radfahrende künftig jeweils in ihrer Fahrtrichtung. Dafür wird unmittelbar hinter der Monheimer Stadtgrenze eine neue Querungsstelle mit Mittelinsel geschaffen. Von dort aus wird der Radverkehr über eine Rampe auf die Fahrbahn geleitet und auf einem Schutzstreifen geführt. Im weiteren Verlauf kommen Fahrradpiktogramme auf der Fahrbahn zum Einsatz. Gleichzeitig wird der Einmündungsbereich des Garather Weges eingeengt. Dadurch verkürzen sich die Querungswege für Fußgängerinnen und Fußgänger und die Fahrgeschwindigkeiten des Autoverkehrs werden reduziert.

Während der Bauarbeiten wird der Verkehr umgeleitet. Für den Fuß- und Radverkehr führt die Umleitung über die Stauffenbergstraße zum Radschnellweg. Busse fahren über den Moosweg und den Holzweg. Entlang dieser Strecke werden vorübergehend Halteverbote eingerichtet. Der Autoverkehr wird über das übergeordnete Straßennetz, insbesondere über die Griesstraße, die Berghausener Straße und die Düsseldorfer Straße, umgeleitet. Die Erreichbarkeit der Grundstücke am Garather Weg bleibt für Anliegerinnen und Anlieger während der gesamten Bauzeit gewährleistet. 

Auch beim Öffentlichen Personennahverkehr ergeben sich einige Änderungen. Die Linie 788 wird über den Moosweg und den Holzweg umgeleitet. Damit die Busse die Umleitungsstrecke zuverlässig befahren können, werden dort temporäre Haltverbote eingerichtet. Bei der Linie 789 werden unterschiedliche Umleitungsführungen für den kurzen und den langen Linienweg eingerichtet: Die Linie 789 auf dem kurzen Linienweg fährt anstelle von Düsseldorf-Hellerhof S den Bahnhof Langenfeld-Berghausen S an. Die Linie 789 auf dem langen Linienweg wird über die Berghausener Straße und die Frankfurter Straße geführt. Dabei werden sowohl Langenfeld-Berghausen S als auch eine Ersatzhaltestelle in Düsseldorf-Hellerhof S bedient. (tb) 

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