
Die Stadt investiert rund 14,5 Millionen Euro in ein neues Gebäude an der Robert-Bosch-Straße, um für die Hilfsorganisationen in Monheim am Rhein eine zentrale Anlaufstelle zu schaffen. Bislang sind die Monheimer Ortsvereine der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) quer über das Stadtgebiet verteilt.
Auch ein Rettungswagen der Feuerwehr und ein mobiler Hausmeister der Stadt bekommen im neuen Haus der Hilfsorganisationen ihren Standort. Für die angrenzenden Städtischen Betriebe wird ein weiteres Streusalzlager errichtet. Der Neubau an der Ecke von Robert-Bosch-Straße und Baumberger Chaussee orientiert sich an den Bedürfnissen der Hilfsorganisationen. Neben einer Halle für die Fuhrparks ensteht ein Verwaltungstrakt mit Büro-, Schulungs- und Aufenthaltsräumen sowie auch Umkleiden. Die Dächer werden begrünt und mit Retentionsboxen versehen; diese speichern Regenwasser und lassen es reguliert abfließen. Das gesamte Gebäude wird barrierefrei sein.
Den Baubeschluss
fasste der Rat am 9. Juli 2025. Am 29. April 2026
bewilligte der Rat zusätzliche Mittel für das Projekt, um den Bedarfen der Hilfsorganisationen entsprechen zu können und optimale Bedingungen für sie zu schaffen. Die Abrissarbeiten der alten Tennis- und Paintballhalle mussten wegen einer Asbestbelastung behutsam erfolgen. Die Hochbauarbeiten starten voraussichtlich noch im Frühjahr 2026. Die Fertigstellung ist für Herbst 2027 geplant.
