Raum 2210
Abteilungsleiter Stadtplanung

Als Grundlage für eine sichere und nachhaltige Wärmeversorgung entwickelt die Stadt die sogenannte kommunale Wärmeplanung. So erhalten Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen künftig einen genauen Überblick über die Bedarfe und verschiedene Möglichkeiten für die eigene Versorgung.
Ziel der kommunalen Wärmeplanung ist es, unabhängiger von politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten zu werden und fossile Energieträger durch erneuerbare Energien und effizientere Lösungen wie Wärmenetze, Abwärmenutzung oder Wärmepumpen zu ersetzen. Als strategisches Instrument gibt die Wärmeplanung einen Überblick über Bedarfe, lokale Potenziale für erneuerbare Energien und mögliche Versorgungsoptionen. Sie trifft jedoch keine verbindlichen Entscheidungen für einzelne Gebäude oder Unternehmen und ersetzt keine individuellen Investitionsentscheidungen.
In einem ersten Schritt analysiert die Stadt gemeinsam mit Unternehmen und Energieversorgern den aktuellen Verbrauch und die derzeitige Infrastruktur. Dabei ist der Stadt ein offener Austausch und die Einbindung aller Beteiligten besonders wichtig. Im Anschluss sollen unter anderem erneuerbare Energiequellen untersucht, die technische Umsetzbarkeit der Maßnahmen abgeschätzt, Zwischenziele festgelegt und Maßnahmen priorisiert werden.
So entsteht bis Ende 2028 unter anderem eine Karte, auf der Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen einsehen können, welche Versorgung in welchem Gebiet möglich ist – zum Beispiel Fernwärme, Blockheizkraftwerk, Pelletheizung, Wärmepumpe oder Solarthermie. Weder Unternehmen noch private Haushalte werden allerdings zu unmittelbaren Veränderungen ihrer Wärmeversorgung gezwungen. Die Wärmeplanung soll helfen, Entwicklungen besser einzuschätzen und entsprechende Entscheidungen treffen zu können.
Für Fragen oder Anregungen stehen die Ansprechpersonen per E-Mail an
kwp@monheim.de zur Verfügung.
Präsentation zum Scoping-Termin im April 2026
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