Abteilungsleiterin Interkulturalität und Städtepartnerschaften
Vielfalt wird in Monheim am Rhein wertgeschätzt und gelebt. Die Stadt Monheim am Rhein versteht sich als „Stadt für alle“, in der Inklusion und Chancengleichheit umfassend verwirklicht werden. Dazu fördert die Stadtverwaltung die Begegnung, den Dialog und das Miteinander verschiedener Menschen und Kulturen. Monheim am Rhein soll sich so zu einem Ort entwickeln, in dem Teilhabe für alle aktiv ermöglicht und niemand ausgegrenzt wird.
Politische Vertretung aller Menschen mit internationaler Familiengeschichte und Fachgremium für das Zusammenleben in Vielfalt ist der
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration. Erfahrungen mit Vielfalt und Kontakt mit anderen Kulturen ermöglichen neben den Begegnungen vor Ort auch der lebendige Austausch mit den
sechs Partnerstädten und die kostenlosen
Interrail-Pässe für junge Monheimerinnen und Monheimer.
Mit den Interkulturellen Fairen Wochen hat die Stadt Monheim am Rhein einen eigenen Aktionszeitraum geschaffen, bei dem die lokale und die globale Perspektive verknüpft und das Zusammenleben in der Stadt und auf der Welt beleuchtet werden. Monheim am Rhein setzt sich als Stadt für alle und als Fairtrade-Stadt vor Ort und weltweit für ein gutes und faires Miteinander ein – und dafür braucht es alle Engagierten aus den unterschiedlichsten Bereichen des Stadtlebens.
Die Aktionswochen sind wichtiger Bestandteil dieses Engagements. Akteurinnen und Akteure zeigen mit ihren Aktionen und Veranstaltungen, wie Vielfalt und globale Verantwortung in Monheim am Rhein gelebt werden: Ein fairer Tee in der Moschee, Brücken bauen durch gemeinsamen Sport mit fairen Snacks und Fußbällen, gemeinsame Kunstaktionen, Lesungen und Ausstellungen, faire Kochaktionen in der Kita, interkulturelles faires Frühstück mit Seniorinnen und Senioren oder gemeinsames Stricken für den guten Zweck. Die Interkulturellen Fairen Wochen bieten ideale Möglichkeiten für Begegnung, Austausch und den Blick über den eigenen Tellerrand. Sie laden alle Monheimerinnen und Monheimer dazu ein, die Welt und Monheim am Rhein mit anderen Augen zu sehen, interessante Angebote zu entdecken und mitzumachen. Auch der Einzelhandel beteiligt sich: Auf dem jährlichen Programmflyer finden sich zahlreiche faire, nachhaltige Angebote, die die Monheimer Lokalhelden in ihren Sortimenten anbieten.
Die Stadt Monheim am Rhein lädt in jedem Jahr Aktive aus unterschiedlichen Bereichen zur Teilnahme an den Internationalen Wochen gegen Rassismus ein. Die Aktionswochen finden jährlich rund um den 21. März, den Internationalen Tag gegen Rassismus, statt.
Während des Aktionszeitraums zeigen verschiedene Engagierte mit ihren Aktionen, dass die Stadtgesellschaft stark und solidarisch zusammensteht. Die Aktionswochen bieten daher ideale Möglichkeiten, sich für eine plurale und friedliche Gesellschaft einzusetzen und das vielfältige Engagement in der Stadt zu zeigen. Mit ihren Beiträgen – ob Vorträge oder Workshops, Themenabende und Diskussionen, kulturelle, sportliche, oder andere gesellschaftliche Aktivitäten – tragen die Engagierten dazu bei, Begegnungen zu schaffen, eigene Einstellungen kritisch zu hinterfragen und sich bewusst gegen Ausgrenzung und Diskriminierung zu positionieren. Gemeinsam wird ein Zeichen gegen Rassismus und für eine weltoffene und tolerante Stadt gesetzt, in der Respekt, Vielfalt und eine Kultur des Miteinanders für alle und von allen gelebt wird.
Im Rahmen der Internationale Wochen gegen Rassismus beteiligt sich die Bibliothek mit einer besonderen Aktion unter dem Motto „Besonders zusammen“. Während des gesamten Aktionszeitraums präsentiert die Bibliothek zu den regulären Öffnungszeiten eine Themenausstellung mit Büchern und weiteren Medien rund um die Themen Vielfalt, Zusammenhalt, Antirassismus und interkulturelles Miteinander.
Die Ausstellung lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, neue Perspektiven zu entdecken, sich mit unterschiedlichen Lebensrealitäten auseinanderzusetzen und ein starkes Zeichen für Respekt und Solidarität zu setzen.
Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Monheim am RheinAnlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus und des Weltfrauentags laden die Awo-Begegnungsstätte Gertrud-Borkott-Haus, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Monheim am Rhein, Regina Konrad, und die Niederrheinische Islam Akademie zu einem interreligiösen Abend ein. Fachfrauen verschiedener Glaubensrichtungen beleuchten das Leben und Wirken von Frauen, die aus ihrem Glauben heraus gesellschaftliche Impulse gesetzt haben und bis heute Orientierung geben. Die Veranstaltung macht weibliche Beiträge sichtbar, würdigt ihre Bedeutung und eröffnet einen Dialog zwischen unterschiedlichen religiösen Perspektiven.
Eingeladen sind alle Interessierte, die neugierig auf interreligiöse Begegnung und Austausch sind – unabhängig von religiöser Zugehörigkeit oder Vorkenntnissen. Ein gemeinsames Fastenbrechen schafft dabei einen offenen Rahmen für respektvolle Gespräche in angenehmer Atmosphäre und trägt dazu bei, Vorurteile abbzuauen und das Miteinander zu stärken.
Das Jugendparlament möchte im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus ebenfalls ein Zeichen setzen und lädt zum Moonlight Iftar ein. Das Moonlight Iftar ist ein Gemeinschaftsabend, bei dem die Teilnehmenden gemeinsam das Fasten brechen, Erfahrungen austauschen und den Ramadan kennenlernen. Die Aktion wird von Jugendlichen für Jugendliche organisiert und ist offen für alle Interessierte, unabhängig von religiösem Hintergrund.
Vor dem gemeinschaftlichen Iftar gibt es kurze Impulse zur Bedeutung des Ramadan. Ziel ist ein interkultureller Austausch zwischen den Jugendlichen, um die Gemeinschaft und den Zusammenhalt zu stärken und Vorurteile untereinander abzubauen.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Wie bereits in den letzten Jahren organisiert der Verein Rollkultur Monheim im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus eine besondere Stadtaktion: Eine gemeinsame Tour durch die Altstadt führt zu den Orten, an denen Stolpersteine verlegt wurden. Mit dieser Initiative möchte der Verein an die Opfer des Nazi-Regimes erinnern. Nach einem Moment des Innehaltens und Gedenkens an die Opfer werden die Messingsteine geputzt und poliert und damit sichtbar gewürdigt.
Aufgerufen sind Menschen aller Altersgruppen, die sich als Gegner von Faschismus, Krieg und autoritären Regimen verstehen.
Teilnehmende werden gebeten, eigene Putzmaterialien mitzubringen. Genaue Informationen zu den erforderlichen Materialien finden Interessierte auf der
offiziellen Website der Stolpersteinaktion.
Startpunkt der gemeinsamen Route ist die Kirche St. Gereon. Von dort aus machen sich die Teilnehmenden auf den Weg durch die Altstadt.
Wichtig: Bei Regen gibt es einen Alternativtermin: 28. März. Der Verein ist erreichbar unter
rollkultur.monheim@gmail.com
Die Kontroverse um Rasse und Rassismus hat eine lange und tief verwurzelte Geschichte in der Philosophie. Die Anfänge der wissenschaftlichen und philosophischen Debatten und die beiden Begriffe lassen sich bis in die Aufklärungszeit zurückverfolgen und sind auch heute noch aktuell. Wie ist der Begriff Rasse als wissenschaftliches Konzept zustande gekommen und warum? Welche Rolle haben unterschiedliche Begriffe für den Rassismus gespielt? Diese und weitere Fragen werden sowohl philosophisch als auch historisch interaktiv diskutiert.
Reza Mosayebi ist Privatdozent und Akademischer Oberrat am Institut für Philosophie der Ruhr-Universität Bochum. Seine Forschungsschwerpunkte sind Rechts-, Politik- und Moralphilosophie, Kantische Philosophie sowie Kritische Philosophie der Rasse.
Website der VHS Wenn man Kindern eine gute Zukunft sichern will, muss man zuallererst die Demokratie verteidigen. Natascha Sagorski, bekannte Aktivistin und zweifache Mutter, zeigt Familien, wie sie sich auch mit wenig Zeitaufwand in ihrem unmittelbaren Wirkungskreis für eine gerechtere Welt einsetzen können: an Demos teilnehmen, Petitionen unterstützen, sich im Elternbeirat engagieren. Dazu gehört auch, Kindern und Jugendlichen ein offenes Mindset für Politik und das passende Handwerkszeug mitzugeben, wie zum Beispiel Gesprächshilfen. Das richtige Buch zur richtigen Zeit: Es zeigt Eltern Wege aus der politischen Ohnmacht und ermutigt Familien, aktiv gegen Demokratieverdrossenheit, Rechtsruck und Populismus anzugehen.
Natascha Sagorski, Autorin und PR-Beraterin, gilt als prominente Stimme für die Verteidigung der Rechte von Familien und setzt sich unter anderem für einen gestaffelten Mutterschutz nach Fehlgeburten ein. Für ihren Mut zur Veränderung wurde sie vom Institut der Süddeutschen Zeitung und den Wirtschaftsjunioren ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrer Familie bei München.
K-26S-U507
Auch in diesem Jahr findet wieder eine Strick- und Häkelaktion im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus statt. Das gemeinsame Stricken und Häkeln ist inzwischen zu einem festen und geschätzten Programmpunkt geworden. Unter dem Motto „Masche für Masche gegen Rassismus“ setzen die Teilnehmenden ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Solidarität und Zusammenhalt.
Die Stricklieseln treffen sich im Café und Concept Store Kellerkind, um gemeinsam eine „Decke gegen Rassismus“ zu gestalten. Jedes gehäkelte oder gestrickte Stück steht symbolisch für Gemeinschaft und Verbundenheit. Die fertige Decke wird anschließend feierlich an das Moki-Zentrum übergeben. Eingeladen sind alle, die Freude am Handarbeiten haben – ganz gleich ob Anfängerinnen und Anfänger oder erfahrene Strickende. Neben der kreativen Arbeit bietet die Aktion Raum für Begegnung, Austausch und ein gemeinsames Engagement für eine offene und respektvolle Gesellschaft.
Damit ausreichend Wolle, Häkelnadeln und weiteres Material vorbereitet werden können, ist eine Anmeldung erforderlich. Eigene Materialien dürfen mitgebracht werden.
igburnus@t-online.de Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus lädt das Bündnis „Laut für Liebe“ herzlich zu einer besonderen Kinovorstellung ein. Gezeigt wird der vielfach ausgezeichnete Film „The Zone of Interest" von Regisseur Jonathan Glazer, mit Sandra Hüller und Christian Friedel. Er erzählt vom Leben der Familie des Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß, die ihr idyllisch wirkendes Zuhause direkt angrenzend an die Mauern des Konzentrationslagers Auschwitz hatte.
„The Zone of Interest“ macht die Banalität des Bösen spürbar. Dabei richtet der Film den Blick bewusst nicht auf explizite Gewaltdarstellungen, sondern auf diese erschütternde Gleichzeitigkeit von Alltäglichkeit und Verbrechen. Er zeigt, wie der Holocaust nicht im Ausnahmezustand, sondern mitten im scheinbar gewöhnlichen Leben organisiert und ermöglicht wurde.
Mit dieser Vorführung möchte das Bündnis im Kontext der Aktionswochen ein Zeichen gegen Rassismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit setzen. Erinnerung ist kein Blick zurück allein – sie ist Auftrag für die Gegenwart, so die Veranstaltenden. Das Bündnis freut sich im Anschluss auf einen eindrucksvollen, nachdenklichen und gemeinsamen Austausch.
Tickets erhältlich hier unter in zwei Kategorien: 5 Euro regulär, 7,50 Euro Unterstützerticket zugunsten des Bündnisses „Laut für Liebe" Das Moki-Café Monheim lädt Monheimer Familien mit Kindern unter drei Jahren zu einem interkulturellen Frühstück ein. Das Frühstücksbuffet beinhaltet verschiedene mitgebrachte Spezialitäten, die die bunte Vielfalt der Monheimer Familien wiederspiegelt. Ältere Kinder können nicht mitgebracht werden. Kosten fallen für Teilnehmende keine an. Alle Teilnehmenden sind gerne eingeladen, leckere Spezialitäten für das bunte Buffet mitzubringen.
In der AWO-Begegnungsstätte Louise-Schroeder-Haus wird anlässlich des Ende des Fastenmonats Ramadan ein gemeinsames Bayram-Frühstück veranstaltet. Zu diesem besonderen Anlass sind die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses ebenso eingeladen wie Interessierte aus der Stadtgesellschaft. Auch Nachbarinnen und Nachbarn aus den beiden Moscheegemeinden sowie aus den Kirchengemeinden sind herzlich willkommen.
Das gemeinsame Frühstück in entspannter Atmosphäre soll einen offenen Raum für Begegnung und Austausch schaffen. Die Begegnungsstätte möchte dazu beitragen, Vorurteile abzubauen, Verständnis zu fördern und das gegenseitige Vertrauen zu stärken und somit ein bewusstes Zeichen für ein respektvolles und solidarisches Miteinander setzen.
schroederhaus@awo-monheim.deDie Kunstschule setzt in Kooperation mit allen drei weiterführenden Schulen das Street-Art-Projekt „Say it! Spray it! – Dein Statement für Respekt“ um. Ziel des Projekts ist es, Schülerinnen und Schülern einen kreativen Raum zu eröffnen, in dem sie sich mit Alltagsrassismus und Diskriminierung auseinandersetzen und ihre eigene Haltung für ein respektvolles Miteinander sichtbar machen.
Im Rahmen von zwei Workshop-Wochenenden setzen sich die Teilnehmenden zunächst inhaltlich mit dem Thema auseinander und entwickeln anschließend eigene Schablonen mit klaren Botschaften und Symbolen für ein respektvolles Miteinander, gegen Rassismus und Ausgrenzung. Die Motive werden auf Plakate gesprüht und mit Kreidefarbe im Stadtraum sichtbar gemacht, um Öffentlichkeit herzustellen und Gespräche anzustoßen.
Den Höhepunkt und zentralen Bestandteil des Projekts bildet die Ausstellung in der Altstadtkirche. Dort werden alle entstandenen Arbeiten gebündelt präsentiert und in einem würdigen Rahmen vorgestellt. Die Ausstellung macht die Perspektiven und Anliegen der Jugendlichen sichtbar und lädt Besucherinnen und Besucher zum Austausch ein. Die Eröffnung findet am Freitag, 27. März, um 15 Uhr statt. Am Samstag, 28. März, ist die Ausstellung öffentlich zugänglich von 11 bis 17 Uhr.
Im Ulla-Hahn-Haus wird im Rahmen der Aktionswochen die Ausstellung „Lucida Utopia – die Zukunft leuchtet!“ präsentiert – ein interdisziplinäres Kunstprojekt des Künstler-Kollektivs Demmer. Die Installation verbindet Lichtkunst, Erzählkunst und visuelle Gestaltung und greift Themen wie Vielfalt, Zusammenhalt und Zukunftsperspektiven künstlerisch auf.
Begleitend zur Ausstellung finden Workshops mit Schulklassen der Jahrgänge 5 bis 10 statt. Unter der Leitfrage „Wenn du dir etwas wünschen darfst – wie stellst du dir die Zukunft vor?“ setzen sich die Schülerinnen und Schüler kreativ mit ihren Ideen und Visionen auseinander. Die dabei entstehenden Ergebnisse werden im Rahmen der Ausstellung präsentiert.
Zum Abschluss der Aktionswochen sind Interessierte herzlich zur öffentlichen Abschlussveranstaltung im Café Elmar eingeladen. Dort besteht die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen, die Workshop-Ergebnisse zu entdecken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung schafft einen offenen Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Nachdenken über ein vielfältiges und respektvolles Miteinander.
www.monheim.de/Ulla-Hahn-Haus Während des Ramadan lädt die türkische Gemeinde jeden Freitag und Samstag in ihre Räumlichkeiten zum „Cake after Iftar“ ein. In der gemütlichen Teestube der Osman-Gazi-Moschee sind alle Interessierten herzlich willkommen, nach dem Iftar, dem Fastenbrechen, zusammenzukommen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
In gemütlicher Atmosphäre möchte die Gemeinde mit diesen Abenden Raum für Begegnung, Austausch und offenen Dialog schaffen, um durch persönliche Gespräche das gegenseitige Verständnis zu stärken und Menschen miteinander zu verbinden.
Für Kaffee, Tee und Kuchen sorgt die Jugendgruppe der Gemeinde. Die Speisen und Getränke werden gegen eine Spende angeboten.
Nach dem ersten erfolgreichen Mädchen-Fussballturnier im letzten Jahr richtet der Sportverein Inter Monheim auch in diesem Jahr erneut ein Fußballturnier für Mädchenmannschaften aus. Mit dem Turnier setzt der Verein wieder ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung – auf dem Spielfeld ebenso wie darüber hinaus. Inter Monheim steht für Vielfalt und Offenheit: Das zeigt sich in der Zusammensetzung der Jugendmannschaften, im Trainerteam sowie im Vorstand. Unterschiedliche Hintergründe, Kulturen und Lebenswege prägen das Vereinsleben und machen es stark.
Neben dem Turnier gibt es Gelegenheit zum Austausch und zur Begegnung. Ein großes Grillfest sorgt zusätzlich für eine offene und gemeinschaftliche Atmosphäre.
Unter dem Motto „Fußball vereint – #FairPlayGegenRassismus“ lädt Chancen e.V. in Kooperation mit Skill Academy zu einem Indoor-Fußballturnier für Grundschulkinder im Alter von 6 bis 10 Jahren ein. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur der sportliche Wettkampf, sondern vor allem der gemeinsame Gedanke von Fairness, Respekt und Zusammenhalt.
Ziel des Projekts ist es, Kinder bereits im Grundschulalter spielerisch für die Werte von Fair Play, Vielfalt und Antirassismus zu sensibilisieren. Neben dem Fußballspielen wird es dazu einen Input von einer Expertin geben, die als Referentin den Kindern das Thema Fairness, Respekt und Antirassismus altersgerecht näherbringt.
Die Einnahmen aus dem Essens-Verkaufsstand werden vollständig in die Anti-Rassismus-Projekte von Chancen e.V. investiert. Damit werden unter anderem zukünftige Turniere sowie Materialien für die Bildungsarbeit finanziert, sodass die Wirkung der Aktion weit über den Turniertag hinaus reicht.
info@chancen-verein.de
Die Kunstschule und die Katholische Kirchengemeinde St. Gereon und Dionysius laden im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus zu einem gemeinsamen Kunst-Picknick ein. Veranstaltungsort ist das Franz-Boehm-Denkmal an der Kirche St. Gereon.
Das Kunstwerk erinnert an den Pfarrer und Widerstandskämpfer Franz Boehm, der bis zu seinem Tod im Konzentrationslager Dachau für Menschenwürde, Zusammenhalt und Zivilcourage eintrat. Von 1938 bis 1944 war Boehm katholischer Pfarrer in Monheim am Rhein. Sein Leitspruch „Ich will kein stummer Hund sein“ gilt heute mehr denn je.
Alle Interessierten, die mehr über das Kunstwerk und die Person Franz Boehm erfahren und im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus miteinander ins Gespräch kommen möchten, sind herzlich eingeladen. Mitzubringen sind ein Kissen oder eine Decke zum Sitzen sowie ein Snack und ein warmes oder kaltes Getränk.
Der städtische Integrationspreis wird seit 2008 verliehen. Die mit 1000 Euro dotierte Auszeichnung geht an Privatpersonen und an Vereine, Verbände, Institutionen, Initiativen und juristische Personen, die in Monheim am Rhein für Vielfalt eintreten, sich gegen Diskriminierung, Rassismus und Benachteiligung einsetzen, Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe fördern oder sich für die Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte engagieren.
Über die Vergabe des Integrationspreises befindet eine neunköpfige Jury. Kriterien für die Bewertung der vorgeschlagenen Projekte und Maßnahmen sind beispielsweise ihre Pionierfunktion, ihr innovativer Ansatz, ihre Nachhaltigkeit sowie der Anteil an ehrenamtlichem Engagement.
Richtlinien zur Verleihung des Integrationspreises
Das erste Integrationskonzept für die Stadt wurde 2012 als Grundlage für die Integrationsarbeit einstimmig vom Rat beschlossen. Seitdem wird das Thema konsequent verfolgt und weiterentwickelt. Dazu wurde das Konzept 2016 und 2021 in einem partizipativen Prozess fortgeschrieben.
Die zweite Fortschreibung setzt neue inhaltliche Schwerpunkte, um ein modernes Integrationsverständnis in einer pluralistischen Stadtgesellschaft zu etablieren. Dabei werden Ansatzpunkte herausgearbeitet, um Miteinander, Chancengerechtigkeit und Teilhabe zu stärken und strukturelle Benachteiligung, Diskriminierungen und Rassismus gezielt abzubauen. Nach einer Beschreibung der Ausgangslage, der Kernziele und des Prozesses bilden vier Handlungsfelder das Kernstück des Konzeptes. Die Handlungsfelder bündeln Themen, die wichtig für ein zukunftsfähiges Integrationsverständnis sind. Die Maßnahmen zu jedem Handlungsfeld legen fest, wo in den kommenden Jahren Entwicklungsschwerpunkte gesetzt werden, um die Ziele zu erreichen. So verknüpft das Konzept die Arbeit zu Themen rund um Vielfalt und Integration aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und berücksichtigt Schnittstellen, um eine langfristige Wirkung für die gesamte Stadtgesellschaft zu erzielen. Richtungsweisend war daher auch der Austausch mit den beteiligten Akteurinnen und Akteuren, die ihre Expertise aus ihren jeweiligen Tätigkeitsbereichen mitbringen und deren Rückmeldungen in die Entwicklung der Maßnahmen eingeflossen sind. Durchgeführt wurde die Fortschreibung zusammen mit dem Moderationsbüro „Prasanna Oommen – Moderating Change“.
Seit Juni 2021 ist die Stadt Mitglied der
Europäischen Städte-Koalition gegen Rassismus. Die Koalition ist ein europäisches Netzwerk von Städten, die sich gemeinsam für eine Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung einsetzen, Erfahrungen mit anderen Städten auf internationaler Ebene austauschen und Maßnahmen und Strategien entwickeln. Die Stadt Monheim am Rhein ist in den Generalversammlungen der Städtekoalition vertreten.
Als Mitglied verpflichtet sich die Stadt zur Umsetzung des
Zehn-Punkte-Aktionsplans gegen Rassismus. Er ist ein Instrument, mit dem die Maßnahmen zur Förderung von Chancengleichheit und Vielfalt sowie zur Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung sichtbar gemacht, weiterentwickelt und ausgebaut werden. Der Zehn-Punkte-Aktionsplan der Stadt integriert Empfehlungen und Ergebnisse aus dem Handlungskonzept Interkulturelle Bildung und dem Integrationskonzept.
Abteilungsleiterin Interkulturalität und Städtepartnerschaften
Ein mehrsprachiges Informationsangebot für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte macht der Kreis Mettmann auf seiner Internetseite
Wichtige Gedenk- und Feiertage der Religionen und Kulturen verzeichnet der Interkulturelle Kalender. Die Jahresübersicht informiert über christliche, islamische, jüdische, buddhistische und hinduistische Feste und weitere internationale Daten.