Zigarettenkippen und Grillgeräte sind Gefahr für trockene Grünflächen

Stadt und Feuerwehr warnen vor falscher Entsorgung und bitten beim Wässern öffentlicher Flächen um Unterstützung

Die anhaltende Dauerhitze trocknet auch die Monheimer Wiesen, Sträucher und Bäume zunehmend aus. In den vergangenen Tagen musste die Feuerwehr der Stadt Monheim am Rhein unter anderem mehrere kleine Brände auf Grünflächen rund um die Volkshochschule und an der Bushaltestelle Baumberger Chaussee löschen. Stadt und Feuerwehr mahnen daher erneut eindringlich, Zigarettenkippen in Mülleimern zu entsorgen und nicht auf den Boden zu werfen.

Glühende Zigaretten und Grillgeräte, die zu nah am Boden stehen, werden in diesen Tagen zu gefährlichen Brandquellen. „Auf allen Wiesen, vor allem an den beiden Bürgerwiesen und im Landschaftspark Rheinbogen, sollten Nutzerinnen und Nutzer besonders vorsichtig sein“, warnt Fritz-Ulrich Axt von der städtischen Abteilung Verkehrs-, Grünflächen und Kanal. Auf städtischen Spielplätzen wie im Rheinbogen gelte ohnehin Rauchverbot. Auch Glasflaschen sollten unbedingt angemessen entsorgt werden. Wehrleiter Hartmut Baur warnt vor dem Brennglas-Effekt: „Die Böden sind extrem trocken. Eine Glasscherbe genügt, um ein Feuer zu entfachen.“

Beim Gießen der städtischen Grünflächen stoßen die Städtischen Betriebe mittlerweile täglich an ihre Leistungsgrenze. Zur Unterstützung ist seit dem vergangenen Wochenende auch die Feuerwehr mit Freiwilligen und Einsatzkräften der Jugendfeuerwehr unterwegs. In Zusammenarbeit mit der Stadt wurde für die kommenden zwei Wochen ein Gießplan erarbeitet, damit so viele Flächen wie möglich gewässert werden können. Kurze Schauer wie am Wochenende können die Situation nicht entschärfen: „Um alle Flächen ausreichend zu wässern, bräuchten wir hier durchgehend zwei Wochen lang einen richtig ergiebigen Landregen. Der ist aber nicht in Sicht“, erklärt Fritz-Ulrich Axt. Er bittet daher auch Bürgerinnen und Bürger, städtische Grünflächen vor der eigenen Haustür regelmäßig zu wässern: „Je mehr Wasser, desto besser – zum Schutz des städtischen Grüns und aller Anwohnerinnen und Anwohner.“ (bh)

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