Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus laden die Kunstschule und die Katholische Kirchengemeinde St. Gereon und Dionysius zum Kunstpicknick an das Franz-Boehm-Denkmal neben der Kirche St. Gereon ein. Am Dienstag, 24. März, 15 bis 16:30 Uhr können Interessierte ihre Decke ausrollen und bei mitgebrachten Snacks und Getränken dem Vortrag von Kunstvermittlerin Ninja Walbers lauschen.
Das Kunstwerk erinnert an den Pfarrer und Widerstandskämpfer Franz Boehm, der bis zu seinem Tod im Konzentrationslager Dachau für Menschenwürde, Zusammenhalt und Zivilcourage eintrat. Von 1938 bis 1944 war Boehm katholischer Pfarrer in Monheim am Rhein. Sein Leitspruch „Ich will kein stummer Hund sein“ gelte heute mehr denn je, sagt Barbara Thomas, stellvertretende Vorsitzende des Pfarrgemeinderates: „Die Internationalen Wochen gegen Rassismus bieten genau die richtige Gelegenheit, um sich daran zu erinnern.“
Der Künstler Thomas Kesseler habe mit dem Denkmal „einen wunderbaren Raum geschaffen, um zusammenzukommen“, sagt Kunstvermittlerin Ninja Walbers. „Er wollte die Menschen im Herzen berühren – und wir möchten mit unserem Kunstpicknick die Menschen hier zusammenbringen und ins Gespräch kommen.“ Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Rund um den 21. März, den Internationalen Tag gegen Rassismus, sind im Stadtgebiet verschiedene Aktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geplant. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Das komplette Programm gibt es unter
www.monheim.de/interkultur. (pm)


