Im Foyer der Volkshochschule Monheim am Rhein an der Tempelhofer Straße 15 ist vom 24. bis 28. März die Wanderausstellung „Wir kreiden an – Catcalling ist kein Kompliment!“ zu sehen. Die Ausstellung des SKFM Mettmann in Kooperation mit dem SKFM Monheim am Rhein und der Volkshochschule Monheim am Rhein macht auf verbale Formen sexueller Belästigung aufmerksam.
„Catcalling“ beschreibt Belästigungen ohne direkten Körperkontakt, etwa durch Pfiffe, anzügliche Gesten oder sexistische Kommentare. Für viele Betroffene gehören solche Übergriffe zum Alltag. Dennoch werden sie häufig verharmlost oder als Kompliment dargestellt. Genau hier setzt die Ausstellung an: Sie verdeutlicht, dass es sich um eine Form sexueller Belästigung handelt, die ernst genommen werden muss.
Die Ausstellung arbeitet mit Original-Sprüchen von betroffenen Frauen und Mädchen, die auf Roll-Ups präsentiert werden. Ziel ist es, für das Thema zu sensibilisieren, Vorurteile abzubauen und Betroffenen eine Stimme zu geben. Besucherinnen und Besucher haben zudem die Möglichkeit, anonym eigene Erfahrungen mit „Catcalling“ zu teilen und so Teil der Ausstellung zu werden.
Die Ausstellungseröffnung findet am Mittwoch, 25. März, gegen 13:15 Uhr statt, ansonsten lassen sich die Roll-Ups jeweils zu den regulären Öffnungszeiten der VHS besuchen. Als Gesprächspersonen werden Carina Füller, stellvertretende Leiterin der VHS Monheim am Rhein, Claudia Sciannimanica vom SKFM Mettmann im Fachbereich Gewaltschutz, Johannes Anderski vom SKFM Monheim am Rhein im Bereich Väter- und Männerberatung sowie Regina Konrad, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Monheim am Rhein, vor Ort sein.
Die Wanderausstellung wurde von den Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Mettmann gemeinsam mit der Frauenberatungsstelle des SKFM Mettmann initiiert. (tb)


