Drei Wochen lang konnten die Monheimerinnen und Monheimer im Mitmach-Portal angeben, wo ihnen in der Stadt eine Sitzgelegenheit fehlt. Mit hoher Priorität hat die Stadtverwaltung die Ergebnisse nun ausgewertet, sodass am Donnerstag bereits die ersten 3 von insgesamt 21 neuen Bänken aufgestellt werden konnten. Die Städtischen Betriebe installierten jeweils eine Sitzbank an der Monheimer Straße am Kreisverkehr Tanzende Häuser, an der Hundespielfläche Am Kielsgraben sowie am Hundeplatz an der Monheimer Bürgerwiese. 18 weitere Bänke folgen nun nach und nach in den kommenden Wochen.
Besonders oft genannt hatten die Monheimerinnen und Monheimer Stellen entlang des Rheins, an den Wegen im Rheinbogen sowie am Radschnellweg. Diesen Wünschen möchte die Stadtverwaltung so gut wie möglich nachkommen: Zwei neue Bänke werden am Fuß- und Radweg zwischen Aalfischerei-Museum und Kielsgraben aufgestellt. Drei kommen an die Kapellenstraße vom Schiffsanleger aus in Richtung Altstadt, eine an den Geysir-Kreisverkehr. Auch dem vielfach geäußerten Wunsch nach einer zusätzlichen Bank an der Boulebahn wird entsprochen. Drei Sitzbänke werden zudem am Radschnellweg in Höhe des Monbagsees platziert. Die genauen Standorte aller 21 neuen Sitzbänke sind als blaue Punkte in der Beteiligungskarte unter
www.monheim.de/sitzbank einsehbar.
„Mit den Ergebnissen können wir die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen bei einem für sie so wichtigen Thema nun punktgenau umsetzen“, freut sich Monheims parteiunabhängige Bürgermeisterin Sonja Wienecke, die die Beteiligung ins Leben gerufen hatte. Das Thema Sitzmöglichkeiten war zuvor immer wieder an die Stadtverwaltung und die Politik herangetragen worden.
71 Vorschläge und 137 Unterstützungen
Die Menschen gaben in der Beteiligung auch Hinweise über den Zustand einzelner Bänke. Auch diese hat der Bereich Bauwesen geprüft und vermerkt. „Die Sitzbänke sind ein erster Schritt“, erklärt Wienecke. „Wir werden auch darüber hinaus immer wieder Bürgerinnen und Bürger bei wichtigen Anliegen beteiligen.“
Im Rheinbogen ist die Stadt größtenteils nicht die Eigentümerin der Flächen und Wege, auch die Hochwasserproblematik muss berücksichtigt werden. Bevor man hier Bänke aufstellen kann, sind erst Abstimmungen mit den Eigentümern sowie die entsprechenden Genehmigungen nötig.
Insgesamt hatte die Bürgerschaft der Stadt vom 13. April bis zum 3. Mai 71 Vorschläge für neue Sitzgelegenheiten mitgeteilt: 57 direkt über die Online-Karte im Mitmach-Portal, 14 an einem der Beteiligungsstände im Stadtgebiet. Zusätzlich wurden online 137 unterstützende Stimmen für einzelne Standorte abgegeben.
Privatpersonen oder Unternehmen, die über die Bürgerstiftung „Minsche vür Minsche“ eine Gänsebank für Monheim am Rhein spenden möchten, können sich direkt an die Stiftung wenden. Alle Informationen dazu gibt online es unter
www.monheimer-buergerstiftung.de. (tb)


