Nach Einkommen gestaffelte Kita-Gebühren, die Einführung einer Katzensteuer, kostenpflichtige Anwohnerparkausweise, Einsparungen bei den Stadträdern oder eine Eigenbeteiligung bei den ÖPNV-Tickets im Monheim-Pass: Die Monheimerinnen und Monheimer haben bereits mehr als 100 Sparvorschläge und Einnahme-Ideen genannt, mit denen der städtische Haushalt nach ihren Vorstellungen stabilisiert werden könnte. Die Beteiligung an der Haushaltsplanung im Mitmach-Portal für das Haushaltsjahr 2027 läuft seit dem 9. September.
„Die Eingabe von Ideen ist in diesem Jahr erstmals auch ohne Anmeldung möglich“, erklärt Olivia Konieczny aus dem Team der Bürgerschaftsbeteiligung. „Die Hürde, vielleicht auch unliebsame Themen einzubringen, soll möglichst gering sein. Jeder konstruktive Beitrag zählt.“ Wichtig sei aber, dass die Vorschläge sachlich formuliert sind, eine konkrete Maßnahme benennen und diese auch tatsächlich in städtischer Zuständigkeit liegt. Beiträge, in denen gleich mehrere unterschiedliche Themen angesprochen werden oder in denen die Vorschläge zu allgemein gehalten sind, können nicht berücksichtigt werden.
Weitere Ideen werden noch bis zum 23. September gesucht. Die Teilnahme ist online unter
www.haushaltsbeteiligung.monheim.de sowie auch analog möglich. Das Team der Bürgerschaftsbeteiligung nimmt Beiträge zudem auch telefonisch unter den Rufnummern +49 2173 951-1580 und -1581 entgegen. Dazu gibt es Befragungen im Stadtgebiet, bei denen Vorschläge formuliert werden können. Die beiden Koordinatorinnen für Bürgerschaftsbeteiligung bei der Stadt sind zudem per E-Mail unter
beteiligung@monheim.de erreichbar.
Nach der Ideenphase prüft die Verwaltung die Vorschläge. Alle gültigen Beiträge werden ab dem 15. Oktober zur Abstimmung gestellt. Die Monheimerinnen und Monheimer können dann diskutieren und darüber abstimmen, welche Spar- und Einnahme-Ideen sie unterstützen und welche nicht. Abschließend befasst sich der Stadtrat mit den Ergebnissen. Hier geht es
direkt zur Beteiligungsplattform. (ts)


