Landesweite Anerkennung für „Unter den Linden“

Wohnungsmarktbericht hebt das Monheimer Quartier als Positivbeispiel hervor

Das Wohnquartier wurde auf einem 2,2 Hektar großen Areal realisiert und weist insgesamt 232 Wohneinheiten auf. Foto: Tim Kögler

Das Wohnquartier „Unter den Linden“ ist im aktuellen Wohnungsmarktbericht Nordrhein-Westfalen 2025 der NRW.Bank ausdrücklich als gelungenes Beispiel moderner Quartiersentwicklung genannt worden. In einem landesweiten Bericht, der die schwierigen Rahmenbedingungen im Wohnungsbau analysiert, wird das Projekt als Positivbeispiel für zukunftsfähige Flächenumnutzung und gemeinschaftsorientiertes Wohnen vorgestellt.

„Gerade vor dem Hintergrund hoher Baukosten, herausfordernder Kapitalmarktbedingungen und gestiegener energetischer Anforderungen ist diese Würdigung besonders bedeutsam. Der Bericht macht deutlich, dass Wohnungsbau in Nordrhein-Westfalen weiterhin mit erheblichen Hemmnissen konfrontiert ist“, so Daniel Fieweger, Geschäftsführer der Monheimer Wohnen GmbH. „Umso stärker wirkt die Erwähnung eines Projekts, das zeigt, wie qualitativ hochwertiger und zugleich bezahlbarer Wohnraum dennoch erfolgreich realisiert werden kann.“

Früheres Schulgelände weist jetzt 232 Wohneinheiten auf

Das 2,2 Hektar große Areal, auf dem früher eine Schule stand, wurde unter der Leitung der Monheimer Wohnen GmbH zu einem lebendigen Wohnquartier entwickelt. Insgesamt sind 232 Wohneinheiten in elf Gebäuden entstanden, davon 68 öffentlich gefördert. Damit leistet das Quartier einen konkreten Beitrag zur Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum – ein zentrales Thema, das auch im Wohnungsmarktbericht als Investitionsanreiz neben der hohen Nachfrage ausdrücklich benannt wird.

Die NRW.Bank hebt in ihrer Darstellung hervor, dass „Unter den Linden“ hochwertige Architektur, soziale Durchmischung und hohe Lebensqualität verbindet. Zwei- bis fünfgeschossige Gebäude mit offenen Wohnformen, Mietergärten in den Erdgeschossen sowie Dachterrassen schaffen attraktive Wohnangebote für unterschiedliche Zielgruppen.

Das weitgehend autofreie und fußgängerfreundliche Konzept stärkt die Aufenthaltsqualität und fördert nachbarschaftliche Begegnungen. Auch das integrierte Mobilitätskonzept wird im Bericht dargestellt: 235 Pkw-Stellplätze – davon 185 in der Tiefgarage – sowie 450 Fahrradstellplätze sichern eine zeitgemäße, nachhaltige Mobilität. Ergänzt wird das Quartier durch ein Quartiersbüro, das den direkten Kontakt zwischen Mietenden und der Monheimer Wohnen GmbH stärkt und damit aktiv zur Stabilität und Identifikation im Wohnumfeld beiträgt.

Für Monheim am Rhein ist die Aufnahme in den Wohnungsmarktbericht mehr als eine Randnotiz. Sie ist eine landesweite Anerkennung dafür, dass hier eine Flächenumnutzung strategisch, sozial ausgewogen und mit langfristiger Perspektive umgesetzt wurde. In einem Bericht, der die Herausforderungen des Wohnungsmarktes nüchtern analysiert, steht „Unter den Linden“ für Lösungsorientierung und kommunale Handlungsfähigkeit. (tb)

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