Sie starten direkt von der Schule ins Berufsleben, haben bereits eine andere Ausbildung abgeschlossen oder stellen nach einigen Semestern Studium die beruflichen Weichen nochmal ganz neu: 16 Nachwuchskräfte beginnen in diesem Jahr zwischen dem 1. August und dem 1. Oktober ihre Ausbildung oder ihr duales Studium bei der Stadt Monheim am Rhein. Bürgermeisterin Sonja Wienecke begrüßte jetzt gemeinsam mit Ausbildungsleiterin Esther Schellenberg einen großen Teil der neuen Kolleginnen und Kollegen im Rathaus.
So unterschiedlich wie ihre bisherigen Lebenswege sind auch die künftigen Einsatzbereiche. Sechs angehende Erzieherinnen und Erzieher sowie eine Kinderpflegerin verstärken die städtischen Kitas. Hinzu kommen zwei Verwaltungsfachangestellte, ein Verwaltungsfachwirt und ein Stadtinspektoranwärter. Bei der Feuerwehr beginnen zwei Notfallsanitäterinnen und eine Brandmeisteranwärterin ihre Ausbildung. Das Sojus 7 bildet eine Fachkraft für Veranstaltungstechnik aus. Eine weitere Nachwuchskraft startet im Oktober mit einem dualen Studium der Sozialen Arbeit.
Bei einer kleinen Vorstellungsrunde und für die meisten wohl ersten Begegnung mit der Verwaltungschefin berichteten die neuen Beschäftigten von ihren bisherigen Erfahrungen und den Gründen für ihre Berufswahl. Einige kennen ihren künftigen Arbeitsplatz bereits, weil sie zuvor in anderen Funktionen im Mona Mare, im Sojus 7 oder in einer städtischen Kita tätig waren. Andere hatten bisher noch gar keine Verbindungen zur Stadt.
Erfahrungen und Perspektiven als Bereicherung
„Gerade diese unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven machen unsere Verwaltung reich“, betonte Bürgermeisterin Sonja Wienecke. Zugleich machte sie deutlich, dass die neuen Nachwuchskräfte in ihren künftigen Einsatzbereichen auf viel Unterstützung bauen können: „Sie werden in unserer Verwaltung auf viele tolle und engagierte Menschen treffen. Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten sehr dienstleistungsorientiert, sind offen und herzlich und werden bereit sein, ihr Wissen und ihre Erfahrungen an Sie weiterzugeben.“
Die Bürgermeisterin ermunterte die Nachwuchskräfte zugleich, sich von Beginn an aktiv einzubringen: „Wir wollen Menschen, die mitdenken. Seien Sie neugierig und mutig, stellen Sie Fragen und bringen Sie Ihre eigenen Ideen ein. In der von mir geführten Verwaltung sind Sie ausdrücklich zum kritischen Mitdenken aufgefordert.“
Wienecke berichtete dabei auch von ihrer eigenen Ausbildung in der Solinger Stadtverwaltung. Ihre erste Station im Kassenbereich habe sie zunächst wenig begeistert. Erst durch Einblicke in den Außendienst habe sie verstanden, wofür ihre Arbeit gebraucht wurde. Deshalb sei es wichtig, frühzeitig das Gespräch zu suchen, wenn es Schwierigkeiten oder Zweifel gebe. Mit ihren zahlreichen unterschiedlichen Aufgabenfeldern biete die Stadtverwaltung viele Möglichkeiten, neue Erfahrungen zu sammeln und sich beruflich weiterzuentwickeln.
Die Stadt Monheim am Rhein konzentriert ihre Nachwuchsgewinnung derzeit vor allem auf die Kernbereiche der Verwaltung. Auch wenn der Personalbestand insgesamt reduziert werden soll, bleibt die eigene Ausbildung unverzichtbar. In den kommenden Jahren werden zahlreiche erfahrene Beschäftigte in den Ruhestand gehen. Zugleich wechseln Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer heute häufiger den Arbeitgeber als frühere Generationen, die Fluktuation ist größer geworden.
„Wir bilden in aller Regel für den eigenen Bedarf aus und wollen unseren Nachwuchskräften eine langfristige Perspektive bieten“, betont Ausbildungsleiterin Esther Schellenberg. Und Bürgermeisterin Sonja Wienecke brachte es gegenüber den neuen Kolleginnen und Kollegen noch direkter auf den Punkt: „Wir haben Sie ausgesucht, weil wir Sie behalten wollen.“
Wer sich ebenfalls für eine Ausbildung oder ein duales Studium bei der Stadt Monheim am Rhein interessiert, findet auf
www.monheim.de/ausbildung zahlreiche Informationen. Die Ausschreibungen für die Ausbildungsplätze im nächsten Jahr erfolgen im Laufe des Herbstes. (ts)


