Autor Gino Pacifico erzählt am Donnerstag, 17. September, von 19 bis 21 Uhr im VHS-Saal an der Tempelhofer Straße von bewegenden Wegen der Migration. Das Entgelt für die Lesung beträgt sieben Euro.
Im Chaos von Krieg und Migration erzählt diese Geschichte von Gino Pacifico das miteinander verflochtene Leben zweier Frauen, die mit Hoffnung und Entschlossenheit kämpfen. Layla ist eine syrische Ärztin die ihren Sohn und ihren Mann während der Seereise nach Italien sterben sah, während Alioma, eine Mutter aus Eritrea, das Opfer grausamer Gewalt war. Die beiden begegnen sich in Lampedusa zum ersten Mal, immer noch erschüttert von den Gräueltaten ihrer Länder. Sie trösten sich einander, bevor sich ihre Wege trennen. Layla geht nach Deutschland, wo ihr Ex-Freund als Chirurg arbeitet, während Alioma Rom erreicht, um in einem Familienhaus Aufnahme zu suchen. Trotz der Distanz schreiben sich Layla und Alioma weiter, erleben aber völlig unterschiedliche Herausforderungen und Neuanfänge.
Der Autor Gino Pacifico führt in dieser Erzählung mitten in die Tragödie der erzwungenen Migration ein und zeigt die Verzweiflung und das Leiden der Flüchtlinge, aber auch die Solidarität, die in den dunkelsten Momenten leuchten kann.
Eine Anmeldung ist erforderlich. Sie ist unter Angabe der Kursnummer
26W1903 per E-Mail an
vhs@monheim.de oder direkt auf der Internetseite unter
www.vhs.monheim.de möglich. (nj)


