Nach dem Fund einer britischen Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg auf einem Firmengelände an der Rheinparkallee läuft die Evakuierung des 600-Meter-Radius weiter. Aufgrund eines Langzeitzünders kann der Blindgänger nicht entschärft werden und muss kontrolliert gesprengt werden. Rund 2600 Personen sind von der Evakuierung betroffen.
Inzwischen sind sieben von insgesamt zwölf Evakuierungsbezirken vollständig geräumt. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, zunächst die Wohngebiete zu evakuieren und gehen jetzt davon aus, dass wir mit den Bereichen im Industriegebiet schneller vorankommen“, erklärt Bürgermeisterin Sonja Wienecke. Rund 50 Bürgerinnen und Bürger haben bislang das Angebot der eingerichteten Anlaufstelle in der Peter-Ustinov-Gesamtschule angenommen.
Für die Evakuierung und die Vorbereitung der anschließenden Sprengung sind zahlreiche Kräfte im Einsatz. Derzeit unterstützen 103 Mitarbeitende Feuerwehrkräfte, rund 70 Mitarbeitende der Stadtverwaltung und 55 Polizistinnen und Polizisten die Maßnahmen. Hinzu kommen drei Mitarbeitende des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung.
Wann die kontrollierte Sprengung erfolgen kann, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau sagen. Voraussetzung ist, dass alle zwölf Evakuierungsbezirke vollständig geräumt und gesichert sind. Die Stadt informiert weiterhin fortlaufend über den aktuellen Stand auf der städtischen Website, über den
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