Nach dem Fund einer britischen Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg auf einem Firmengelände an der Rheinparkallee ist die Evakuierung des 600-Meter-Radius inzwischen abgeschlossen. Rund 2600 Personen mussten den betroffenen Bereich verlassen.
Aktuell wird die Sprengstelle für die kontrollierte Sprengung vorbereitet. Dabei kommen nun die drei Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf zum Einsatz. Für die Sprengung werden rund zwei Kilogramm Sprengstoff verwendet.
Um die Auswirkungen der Sprengung möglichst gering zu halten, wird die Sprenggrube, in der sich die Bombe befindet, mit rund 100 Tonnen Sand verfüllt. Der Sand wird derzeit vom städtischen Baubetriebshof zur Sprengstelle transportiert. Zusätzlich bringt die Feuerwehr über der Sprenggrube ein sogenanntes Big Pack aus Kunststoffgewebe an, das mit rund 25 Kubikmetern Wasser gefüllt wird und als zusätzliche Schutzmaßnahme dient.
Sobald die Vorbereitungen abgeschlossen sind, kann die kontrollierte Sprengung erfolgen. Über den weiteren Verlauf informiert die Stadt fortlaufend über ihre Informationskanäle
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