Bei bestem Ausblick aus der vierten Etage am Standort von Segger Microcontroller an der Ecolab-Allee trafen sich vergangene Woche die größeren Arbeitgebenden der Stadt zu den Monheimer Mittagsgesprächen organisiert von der städtischen Wirtschaftsförderung. Bürgermeisterin Sonja Wienecke nutze die Gelegenheit, um den rund zwei Dutzend Unternehmerinnen und Unternehmern einen Einblick in die zweieinhalb geballten Tage zu geben, die sie mit ihrem Team auf der Expo Real verbracht hatte – und um ein bisschen Hoffnung in schwierigen Zeiten zu machen.
Eine zentrale Botschaft in den Gesprächen in München sei die Verlässlichkeit der Monheimer Standortpolitik gewesen. Bürgermeisterin Wienecke habe deutlich gemacht, dass die Stadt an ihrer Gewerbesteuerstrategie festhält und Unternehmen sich weiterhin auf Monheim am Rhein als wirtschaftsfreundliche Partnerin verlassen können. „Viele Makler-, Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften waren sehr interessiert“, sagte Wienecke. „Es werden also ganz sicher noch Unternehmen zu uns kommen in nächster Zeit.“ Zudem versprach die Bürgermeisterin abermals, dass die Stadt an ihrer Gewerbesteuerstrategie festhalten werde und lediglich auf die gesetzlich vorgeschriebenen 280 Prozentpunkte erhöhen wird. Auch mit einer Grundsteuererhöhung plane sie selbst derzeit definitiv nicht.
Ivo Geilenbrügge, Managing Director von dem seit 2018 ansässigen Softwareentwickler Segger Microcontroller mit 100 Mitarbeitenden, zeigte sich begeistert von der „großen Unterstützung“, die sein Unternehmen von der städtischen Wirtschaftsförderung stets erhalten habe. „Wir sind sehr froh, hier in Monheim zu sein“, sagte er.
Das Format Monheimer Mittagsgespräche gibt es bereits seit mehr als 20 Jahren, berichtet Dr. Christoph Hahn von der städtischen Wirtschaftsförderung. Vor allem die größeren Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind im Wechsel Gastgebende und bieten etwa einmal im Quartal den Rahmen für Austausch und Netzwerk. (pm)


