Punkrock muss kurz und knackig sein? Nicht unbedingt, finden Torpedo Mayer. Für ihre neue Maxi-Single „Alles Gold 7:13“ hat die vierköpfige Monheimer Band einen ihrer Songs kurzerhand auf sieben Minuten und 13 Sekunden verlängert. Gefeiert wird die Veröffentlichung am Freitag, 6. November, ab 20 Uhr im Café des Sojus 7 an der Kapellenstraße 36–40. Auf dem Programm stehen ein Kurzkonzert, eine Videopremiere und Musik vom Plattenteller. Der Eintritt ist frei.
Eigentlich hatten sich Torpedo Mayer für ihr Debütalbum „Die Schönheit des Scheiterns“, das im Frühjahr 2026 erschien, klare Regeln gesetzt: Die Songs sollten auf das Wesentliche reduziert sein, ohne unnötigen Ballast, dafür mit jeder Menge Rock’n’Roll-Energie. Für ihre neue Veröffentlichung werfen die vier Musiker diesen Vorsatz nun über Bord. Mit „Alles Gold 7:13“ erscheint eine ungewöhnlich lange Version ihres Songs „Alles Gold“ – und das ausgerechnet auf einer 12-Zoll-Maxi-Single, einem im Punkrock eher selten gewordenen Format.
Dass die Band ihre neue Veröffentlichung ausgerechnet im Sojus 7 feiert, ist kein Zufall. Dort wurden nicht nur die Songs aufgenommen, sondern auch das dazugehörige Musikvideo gedreht. Zudem sind Alex am Bass, Basti an der Gitarre, Mattez am Schlagzeug und Sänger Siggi dem soziokulturellen Zentrum seit Jahrzehnten eng verbunden. Bei der Release-Party können sich die Gäste zunächst auf ein Kurzkonzert und die Premiere des neuen Musikvideos freuen. Anschließend wechseln die vier Musiker hinter das DJ-Pult.
Passend zur neuen Veröffentlichung kommen dabei ausschließlich 12-Zoll-Maxis aus den 1980er- und frühen 1990er-Jahren auf die Plattenteller. Die Maxi-Single „Alles Gold 7:13“ erscheint am Tag der Veranstaltung beim Hamburger Label Pauli Punker Records. Neben der verlängerten Version des Titelsongs sind darauf drei weitere Stücke zu hören: ein Electro-Remix von Kollektiv Sheesh, eine Liveaufnahme von „Ich komm nicht in den Klub“ aus dem argentinischen Rosario sowie der neue Song „Disco neben dem Pissklo“.
Die Release-Party beginnt am Freitag, 6. November, um 20 Uhr im Café des Sojus 7, Kapellenstraße 36–40. Der Eintritt ist frei. (tb)


