E.T. Technologies schlägt vom Rheinpark aus die Brücke in eine andere Welt

BOB-Tour 2014 macht Station bei Großhandelsfirma für Speichermedien und LED-Technologie

In genau einem Monat, am 14. Mai, findet in der Langenfelder Stadthalle die diesjährige Berufsorientierungsbörse BOB 2014 statt.

Wie in den Vorjahren nutzt Haupt-Organisator Hans-Dieter Clauser die Zeit davor wieder für eine mehrwöchige Ausbildungstour durch die lokalen Betriebe in Langenfeld und Monheim, um Auszubildende an ihrem Arbeitsplatz zu besuchen und mit den örtlichen Arbeitgebern und Ausbildern ins Gespräch zu kommen.

Am Freitag, 11. Mai, machte er dabei, begleitet von Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann und Petra Mackenbrock, vom Team der städtischen Wirtschaftsförderung, bei einer der wohl von ihrer betriebswirtschaftlichen Ausrichtung her beweglichsten Firmen auf seiner diesjährigen Rundreise Station. Ziel war kurz vor Ostern die erst im August 2013 im Monheimer Rheinpark vor Anker gegangene Firma E.T. Technologies Deutschland GmbH. Direkt an der Wasserachse, im schönstgelegenen Gewerbegebiet von Monheim am Rhein, wurden sie von dem chinesischen Geschäftsführer Tai Wan sowie dessen Vertriebs- und Ausbildungsleiter Daniel Pitschke in Empfang genommen. Und beide konnten gemeinsam mit den Auszubildenden und angehenden Kauffrauen für Vertriebs- und Büromanagement, Mariola Wenzel und Kübra Karakas, über eine wahrlich spannende und temporeiche Entwicklung in den letzten Jahren berichten.

Die Firma E.T. Technologies existiert im elften Jahr. Was zunächst als ganz kleiner Großhandelsvertrieb für Speicher- und Halbleiterprodukte mit weniger als einer handvoll Leuten begann, wurde von Geschäftsführer Tai Wan bereits nach gut drei Jahren immer mehr in Richtung eines Spezialanbieters für innovative Werbemittel weiterentwickelt. Wer schon mal einen USB-Stick in Form eines Schlüssels, einer Kreditkarte, mit einem simplen Werbeaufdruck oder als kleine Werbe-Figur in Händen gehalten hat, bei dem ist die Chance sehr groß, dass die Brücke für genau dieses Speichermedium vom Rhein aus nach Fernost geschlagen wurde. „Irgendwann ließ sich mit dieser Form der Speicherproduktion einfach mehr wirtschaftlicher Erfolg erzielen“, berichten Wan und Pitschke. Zumal beide neben der bloßen Datenträger-Lieferung auch gleich mit für die inneren Werte sorgen, also für das, was man an Informationen und Werbebotschaften auf einem solchen USB-Stick alles elektronisch packen kann. Auf Erfolgen kann man sich allerdings auch hier nicht ausruhen.

Viel Wandel beim Handel mit Produkten aus Fernost

Inzwischen ist Geschäftsführer Tai Wan dabei, den Markt für LED-Leuchten für sich und seine Firma zu erschließen. Ein echter Massenmarkt, in dem Zeit bares Geld ist – in jeder Hinsicht. „Schauen Sie dieses LED-Panel hier“, zeigt Wan. „Vor einem Jahr war es mit sechs Millimetern Dicke noch das dünnste Panel auf dem Markt. Heute produzieren schon fast alle so“, bekennt er schmunzelnd. Aber das im fernen China vorgelegte Tempo hat auch seine guten Seiten. „Vor sechs Monaten hat ein solches Lichtpanel noch 120 Euro gekostet, jetzt sind es vielleicht noch 60 Euro.“ Und LED-Technik ist bekanntlich im Vergleich zu den quecksilberhaltigen Energiesparlampen und der alten Halogen-Technik nicht nur umweltfreundlich, sondern auch noch extrem strom- und damit kostensparend. Wan: „Die Investition in eine solche Lampentechnik haben Sie heute wegen der rasant sinkenden Preise oft schon nach zwei Jahren raus. Und Licht zum Leben brauchen wir halt alle.“

Hinter E.T. Technologies stecken in Deutschland heute 13 Mitarbeiter, fünf weitere sind es in Fernost – allein im Vertrieb wohlbemerkt. In den Produktionsstätten für die USB-Sticks sind es aktuell 400, in der LED-Produktion schon 1500 Chinesen, die E.T. Technologies zuarbeiten, um den Verkehr auf der direkt am Rhein gelegenen Brücke nach Deutschland ständig auf Hochtouren zu halten. Und auch die Zahl der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Monheim am Rhein wächst stetig. E.T. setzt dabei nicht nur auf Neuankömmlinge von außen, sondern bildet vor allem auch ganz bewusst selbst aus. „Und das tun wir grundsätzlich, um unsere jungen Leute anschließend auch im Unternehmen zu behalten“, betont Pitschke. Von den bisherigen vier Azubis sind drei weiterhin aktiv mit am Brückenbau beteiligt, die vierte eigene Nachwuchskraft ist in Mutterschutz. Mariola Wenzel und Kübra Karakas wollen ihre Prüfungen in diesem Sommer ablegen. Wenn auch die junge Kübra Karakas, die ihr berufliches Glück vor allem in der Buchhaltung gefunden hat, E.T. danach weiterhin die Treue hält, arbeitet dann auch die erste waschechte Monheimerin fest bei dem jungen Monheimer Unternehmen mit dem schnellen Draht nach Asien.

Zur jährlichen Berufsorientierungsbörse (BOB) sind am Mittwoch, 14. Mai, von 11 bis 17 Uhr, wieder alle Jugendlichen aus Monheim am Rhein in die Langenfelder Stadthalle eingeladen. Schirmherren sind Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann und sein Langenfelder Amtskollege Frank Schneider. Bis zu 3000 interessierte Besucher werden erwartet. Nicht nur die Schüler, auch Eltern sind herzlich willkommen.

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