Bei Sondierungsarbeiten im Zuge vorbereitender Baumaßnahmen auf einem Firmengelände an der Rheinparkallee ist am Mittwochnachmittag, 12. August, eine britische Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Aufgrund eines an der Bombe befindlichen Langzeitzünders ist eine Entschärfung nicht möglich. Der Blindgänger muss daher kontrolliert gesprengt werden.
Im Umkreis von 600 Metern um den Fundort wird derzeit die Evakuierung vorbereitet und durchgeführt. Rund 2600 Personen müssen den betroffenen Bereich verlassen. Straßensperrungen sind bereits eingerichtet. Auch die Schifffahrt auf dem Rhein ist von den erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen betroffen. Für Personen, die während der Evakuierung keine andere Aufenthaltsmöglichkeit haben, hat die Stadt eine Anlaufstelle in der Mensa der Peter-Ustinov-Gesamtschule eingerichtet, die Zuwegung ist über die Falkenstraße möglich. Um den betroffenen Personen die Fahrt dorthin zu ermöglichen, sind Evakuierungsbusse im Einsatz. Diese fahren von den Sammelpunkten an den Kreuzungen Krischerstraße/Niederstraße und Niederstraße/Daimlerstraße zur Anlaufstelle an der Peter-Ustinov-Gesamtschule.
Sprengung des Kampfmittels ist in den Abendstunden geplant
Der Kampfmittelräumdienst ist mit drei Mitarbeitenden vor Ort. Sobald der Evakuierungsbereich vollständig geräumt und gesichert ist, werden die Vorbereitungen für die kontrollierte Sprengung getroffen. Diese wird nach aktuellem Stand voraussichtlich in den Abendstunden erfolgen.
Die Bevölkerung wird über die örtlichen Radiosender sowie die Warn-App NINA über die aktuelle Lage informiert. Stadt und Feuerwehr veröffentlichen zudem fortlaufend wichtige Informationen zum Verlauf der Evakuierung und der anschließenden Sprengung über die städtische Website
www.monheim.de, den städtischen Newsletter, Whatsapp, den Facebook-Kanal der Stadt sowie die Stadtdisplays. Für Fragen rund um die Evakuierung und die geplante Sprengung hat die Stadt eine Servicehotline unter +49 2173 951-38003 eingerichtet. Die Hotline soll nur bei wirklich notwendigen Fragen genutzet, damit die Leitungen für dringende Anliegen frei bleibt. Die Stadt bittet alle Personen im Evakuierungsbereich, den Aufforderungen der Einsatzkräfte unbedingt Folge zu leisten und den betroffenen Bereich zügig zu verlassen. Über den weiteren Verlauf wird fortlaufend informiert. (tb)


