Bomben im Jahnstadion erfolgreich entschärft

Kampfmittelräumdienst gibt um 14.45 Uhr Entwarnung / Anwohnerinnen und Anwohner können zurück in ihre Häuser

Haben die Bomben entschärft: Reinhard Dohmen und Marcel Biewald (r.), beide Truppführer des Kampfmittelbeseitigungsdienst. Foto: Thomas Spekowius

Im Jahnstadion wurden am Mittwoch zwei Blindgänger entdeckt. Foto: Thomas Spekowius

In dieser Grube lag eine der beiden Fliegerbomben. Foto: Thomas Spekowius

Die beiden Blindgänger, die bei Untersuchungen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes im Jahnstadion am Mittwochmorgen entdeckt worden waren, sind erfolgreich entschärft worden. Gefunden wurden zwei britische 250-Kilogramm-Fliegerbomben mit Heckaufschlagzünder, die unter dem Sportplatz in einer Tiefe von 1,6 und 2,2 Metern lagen.

In einem Radius von 400 Metern sind hunderte Menschen evakuiert worden. Im Radius von 400 bis 600 Metern galt luftschutzmäßiges Verhalten. Das hieß für betroffene Anwohnerinnen und Anwohner: Aufenthalt nur im Inneren von Gebäuden bei geschlossenen Türen und Fenstern. Betroffen von der Evakuierung waren unter anderem Teile des Gewerbegebiets „Rheinpark“ sowie das Übergangswohnheim an der Niederstraße.

Einsatzkräfte des städtischen Ordnungsdienstes, von Feuerwehr und Polizei sicherten das Gelände ab. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Rund 150 Helferinnen und Helfer waren insgesamt an der Evakuierung beteiligt.

Nach der Evakuierung begann der Kampfmittelräumdienst des Landes NRW gegen 14 Uhr mit der Entschärfung der britischen Fliegerbomben. Rund 45 Minuten später gab der Truppführer Entwarnung. Die Bomben wurden vom Kampfmittelräumdienst zur Entsorgung abtransportiert.

Monheims Ordnungsbereichsleiter Sebastian Johnen: „Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit der extrem zügigen und gut aufeinander abgestimmten Entschärfung. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten war vorbildlich.“

Im Anschluss konnten alle Anwohnerinnen und Anwohner in ihre Häuser zurück. Während der Evakuierung konnten sich Betroffene in der Mensa der Peter-Ustinov-Gesamtschule an der Falkenstraße aufhalten. Sonderbusse der Bahnen der Stadt Monheim fuhren von einer Sonderhaltestelle an der Steinstraße zum Sammelplatz. Rund 100 Menschen wurden hier durch ein Team vom Deutschen Roten Kreuz versorgt.

Die Bevölkerung wurde per Durchsagen und Radio sowie über die Warn-App Nina informiert. Stadt und Feuerwehr vermeldeten zudem über die städtische Homepage [extern]www.monheim.de und den Newsletter sowie den städtischen Facebook-Kanal und die Stadtdisplays alles Wichtige über den Verlauf der Evakuierungs- und Entschärfungsarbeiten. Erstmals hatte die Stadt Monheim am Rhein eine Telefon-Hotline eingerichtet, die von Anwohnerinnen und Anwohnern zur schnellen Information rege genutzt wurde. (pm)

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