Bergischer Saal erstrahlt in Helligkeit und Farbenpracht


Der 54 Jahre alte Sitzungsraum im Rathaus wurde saniert und modernisiert


In frischem Glanz erstrahlt der 54 Jahre alte Bergische Saal des Rathauses. Das städtische Gebäudemanagement ließ den Sitzungs- und Tagungsraum in den vergangenen Wochen gründlich sanieren. Zugleich wurde die Technik auf den aktuellen Stand gebracht.

Die gesamte Elektroanlage wurde überarbeitet; neue mit Dimmern ausgestattete Leuchten sorgen für mehr Helligkeit. Die abgehängte Decke wurde erneuert und zusätzlich gedämmt. An der Decke hängt nun zudem ein Beamer für Computer-Präsentationen. Der Parkettboden wurde abgeschliffen und geölt, die Wände mit einer Glasfasertapete versehen und gestrichen. Eine Fachfirma reinigte die Polsterstühle.


Die noch im ursprünglichen Zustand befindlichen bleiverglasten Holzfenster waren undicht geworden. Sie wurden durch Kunststoffrahmen ersetzt. Die farbenprächtige Bleiverglasung der alten Fenster wurde in eine Isolierverglasung eingebettet und in die neuen Fenster eingesetzt.

Auch Lüftung und Heizung wurden verbessert. „Bisher war es im Bergischen Saal mitunter unerträglich warm oder zu kalt. Das dürfte vorbei sein“, erläutert Kurt Hundenborn, Leiter des Gebäudemanagements. Insgesamt wurden rund 32.000 Euro investiert.


Im Bergischen Saal tagte früher der Gemeinderat

Über die Geschichte des Bergischen Saals berichtet Stadtarchivar Michael Hohmeier.

Als in den Jahren 1952/53 das 1938 eröffnete Rathaus erstmals erweitert wurde, entstand in den Innenhof hinein ein Anbau. Der erste Stock war reserviert für den neuen Sitzungssaal, der seit 1988 den Namen „Bergischer Saal“ trägt.

Bei der Eröffnung am 18. März 1954 erinnerte Amtsbürgermeister Konrad Thelen „an die guten alten kommunalpolitischen Gepflogenheiten und Traditionen und dass man sich hier auch in Zukunft von dem einen Gedanken leiten lassen möge, nur das zu tun, was im Interesse der Einwohner liegt.“

Zur selben Zeit entstanden die Buntglasbilder mit Motiven aus der Stadtgeschichte, die nach wie vor ein Blickfang sind. Nach einer Idee von Amtsbaumeister Kuno Kockenberg entwarf der Glasmaler Paul Weigmann, von dem weitere Arbeiten in den Kirchen St. Gereon und St. Dionysius zu sehen sind, ein historisches Panorama.

Die Opladener Firma Heinrich Wöllenstein, bei der Weigmann beschäftigt war, übernahm die technische Ausführung. Im Dezember 1953 nannte das Unternehmen die darzustellenden Themen: „Der Anfang und das Werden der Gemeinde vom Fischfang über Heimindustrie, Stillstand und Wiederaufschwung, industriemäßige Entwicklung. Die kulturellen Anschaffungen und Betreuungen, die Erholung und Ausspannung der Bewohner und einen Hinweis auf die künftigen Planungen und Erweiterungen.“

Dieses Spektrum griff auch der Meerbuscher Künstler Helmut Martin-Myren (1934–2001) auf, als er 1989 die Intarsienwand im Bergischen Saal gestaltete. Für die verarbeiteten 53 verschiedenen Holzsorten bekam er einen Eintrag ins „Guinness-Buch der Rekorde“.

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