Wohnprojekte

[intern]Bebauungsplan 71B "Hasholzer Grund"
öffentliche Auslegung gem. § 3 (2) BauGB vom 9. Juli – 14. August 2018

Wohnraum in Monheim am Rhein wird immer begehrter. An der [intern]Friedrichstraße, an der Straße [intern]Am Hang, am [intern]Hasholzer Grund, an der [intern]Robert-Koch-Straße und mit dem [intern]Sophie-Scholl-Quartier und [intern]Unter den Linden soll deshalb neuer Wohnraum entstehen.


Wohnen an der Robert-Koch-Straße

An der Robert-Koch-Straße stehen mehrere eingeschossige Flachdachhäuser. Um die Wohnfläche zu vergrößern, wünschen sich Eigentümer jetzt ein weiteres Stockwerk. Da die in diesem Bereich festgesetzte maximale Firsthöhe bei 47 Metern liegt, muss der Bebauungsplan geändert werden.

Die festgesetzte Eingeschossigkeit mit einer maximalen Firsthöhe von 47 Metern soll durch durch zwei Vollgeschosse und eine maximale Firsthöhe von 50,20 Metern ersetzt werden. Im westlichen Plangebiet wird die Geschossflächenanzahl von 0,6 auf 0,8 angehoben. Das Plangebiet befindet sich inmitten eines durch Reihen- und Doppelhäusern geprägten Wohngebiets.


Wohnen am "Hasholzer Grund"

Im Baumberger Osten sollen weitere Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser entstehen. Nach einem Gutachterverfahren wurde im vergangenen Jahr ein Rahmenkonzept entwickelt, das die gesamte Fläche von der neuen Bezirkssportanlage bis zum Wolfhagener Weg in vier Baufelder teilt. Auf Baufeld 1, am Waldbeerenberg, werden seit einem Jahr ein Kunstrasen-Fußballplatz und verschiedene Wohnungen realisiert. Doch die Nachfrage nach Einzel-, Doppel- und Mehrfamilienhäusern ist weiterhin hoch.

Das Baufeld 2, der Hasholzer Grund, ist eine der letzten freien Entwicklungsflächen im Außenbereich der Stadt Monheim am Rhein. Durch nahe gelegene Erholungsflächen, die vorhandene Infrastruktur und die gute Verkehrsanbindung ist das Gebiet für eine wohnungsbauliche Entwicklung für junge Familien besonders geeignet. Die ersten Pläne zum Bebauungsplan 71B „Hasholzer Grund“ wurden im Oktober 2017 im Bürgerhaus Baumberg präsentiert.

Bebauungsplan 71B "Hasholzer Grund"

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Wohnen an der Friedrichstraße

Die Postfiliale an der Friedrichstraße ist seit vier Jahren geschlossen. Während im Verteilzentrum in der ersten Etage des Gebäudes noch Briefe sortiert werden, bietet sich Passanten im unteren Bereich ein eher trostloser Anblick. Bald zieht die Post aus dem Gebäude aus. Die Stadt Monheim am Rhein möchte die Chance nutzen, die beiden Einkaufsbereiche der Innenstadt mit einem neuen Wohngebäude zu verbinden.

Die Nachfrage nach Wohnraum in Monheim am Rhein ist nach wie vor hoch. Dabei versucht die Stadt, Flächen in der Innenstadt zu verdichten und attraktiver zu gestalten. Die geplante Architektur soll nun ein deutliches Signal setzen, sich an der hohen Bebauung in der Nachbarschaft orientieren und so den Eingangsbereich in die Innenstadt markieren. „Wir möchten am Knotenpunkt zum Berliner Viertel einen Anker setzen, um die beiden Bereiche attraktiv miteinander zu verbinden“, erläutert Thomas Waters, Leiter des städtischen Bereichs Stadtplanung und Bauaufsicht.

Im Erdgeschoss des Gebäudes könnten Gewerbeflächen entstehen, darüber sind Wohnungen geplant. Die Mauer am Aufgang aus der Unterführung des Berliner Rings soll entfernt werden, so dass sich der Eingangsbereich in die Geschäftsstraße offen und ansprechend präsentiert und die zukünftigen Ladenlokale ebenerdig erreichbar sind. Das Nachbargebäude mit dem Textil-Discounter Kik wird mit in die Planung integriert. Der positive Effekt der Planungen soll sich so auf den gesamten Bereich bis zum Ernst-Reuter-Platz auswirken.

Das Objekt wurde bereits durch den Projektentwickler S.A.N Investments, ansässig im Rheinpark, erworben. Das Unternehmen investiert in Sanierungs- oder Agrarflächen kleinerer und mittelgroßer deutscher Städte, wie Euskirchen, Mettmann oder Monheim am Rhein. Ziel ist es, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen und positive Impulse im Hinblick auf die Stadtentwicklung zu setzen. Zu den Auftraggebern der Investoren zählen unter anderem die Hotelkette Radisson Blu, Google und Hewlett Packard.

Die ersten Pläne wurden am 21. September im Ratssaal präsentiert. Die Ideen der Bürger fließen in die weitere Plankonzeption mit ein. Nachdem der Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt, Bauen und Verkehr die Pläne beraten hat, werden sie einen Monat lang öffentlich ausgelegt.


Wohnen "Am Hang"

Das Plangebiet „Am Hang“ ist derzeit mit zwei Wohngebäuden, einer Garagenanlage und einigen Nebengebäuden bebaut. Die neue Planung soll innerhalb dieses Gebiets eine Neustrukturierung ermöglichen, die den Charakter der Umgebung berücksichtigt.

Das Bebauungskonzept sieht vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 37 Wohnungen auf einer Grundstücksfläche von insgesamt rund 3700 Quadratmetern vor. Es sind vorwiegend Drei- bis Vierzimmerwohnungen geplant. Die Wohnhäuser haben jeweils drei Vollgeschosse und zusätzlich ein Staffelgeschoss. Dabei ist eine zeitgemäße Gestaltung mit Flachdächern vorgesehen.

Im Oktober 2016 hat zum Thema eine Bürgeranhörung stattgefunden. Nachdem über die Stellungnahmen zur öffentlichen Auslegung im Fachausschuss diskutiert wurde, wird die Planung für einen Monat öffentlich ausgelegt. Abschließend kann durch den Rat der Stadt Monheim am Rhein der Satzungsbeschluss für den vorliegenden Plan gefasst werden.


Wohnen im "Sophie-Scholl-Quartier"

Der Förderschulstandort in Baumberg an der Geschwister-Scholl-Straße wurde im Sommer 2017 geschlossen. Um das Areal mit dem angrenzenden Einkaufszentrum am Holzweg, der Lieselott-Diem-Halle sowie der umgebenden Wohnbebauung in seiner Bedeutung für Wohnen und Einzelhandel zu würdigen, wird für eine nachhaltige Quartiersentwicklung ein städtebaulich konkurrierendes Gutachterverfahren durchgeführt.

Die Ergebnisse werden anschließend bauleitplanerisch umgesetzt. Vorhandene und geplante Geschäftslagen sollen miteinander architektonisch und städtebaulich vernetzt werden. Die Sporthalle und die Kita bleiben bestehen und werden in die Planung integriert. Großes Augenmerk soll auf die Grünflächen als verbindendes Element gelegt werden. Im April 2016 wurden in einem Bürgerworkshop erste Ideen präsentiert, eine Abschlusspräsentation fand im Juni 2016 statt.


Wohnen "Unter den Linden"

Auf dem Gelände der Haupt- und Realschule im Berliner Viertel soll neuer Wohnraum entstehen. Das alte Schulgebäude wird dafür abgerissen.

Dabei ist qualitativ hochwertiger Wohnraum ebenso angedacht wie bezahlbare Mieten für Haushalte mit geringerem Einkommen. Ziel einer neuen Bebauung ist es, das Berliner Viertel von innen heraus zu stärken und das Image durch eine attraktive Architektur aufzuwerten. Am Ende soll ein lebendiges Wohnquartier mit einer neuen Grünvernetzung zum Thema „Linden“ und Freizeitnutzung entstehen. Vorhandene Strukturen werden aufgegriffen und mit den neuen Ideen verknüpft.

Die Stadt hat im April 2016 zu einem Bürgerworkshop eingeladen, dabei traten drei Planungsbüros in einer Art Wettbewerb gegeneinander an. Die fertigen Konzepte wurden der Öffentlichkeit im Juni 2016 vorgestellt.


Wohnen und Kita an St. Dionysius

Rund um die Kirche St. Dionysus und den Kirberger Hof soll zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die historische Bedeutung des Kirchhügels. Das Plangebiet liegt im Südwesten des Ortsteils Bamberg und umfasst eine Gesamtfläche von 3,43 Hektar.

Im Rahmen eines konkurrierenden Gutachterverfahrens mit drei Planungsbüros wurde 2015 ein städtebauliches Gesamtkonzept entwickelt. Die ersten Ideen wurden bei einem Bürgerworkshop im September 2015 diskutiert, im März 2016 wurden die Ergebnisse bei einem Bürgerinformationsabend präsentiert. Die Kirchengemeinde führte 2016 einen Wettbewerb für den Neubau des „Pfarrzentrums Kirchberg“ durch. Der Siegerentwurf von Heiermann Architekten und urbanegestalt PartGmbH dient nun als Grundlage für die weitere Planung.

Der östliche Teil des Kirchengrundstücks soll umstrukturiert und langfristig nachverdichtet werden. Denkbar ist ein neuer Wohnhof, in den sich sowohl die bestehende Kindertagesstätte als auch ein Neubau integrieren lässt. Mit der geplanten Bebauung könnte eine neue Adresse an der Berghausener Straße geschaffen werden. Alle Bausteine werden über eine großzügige Wegeverbindung für den Fuß- und Radverkehr zwischen Berghausener Straße im Süden und Humboldtstraße im Norden miteinander verbunden. Die maximal zulässigen Gebäudehöhen orientieren sich an der Traufhöhe der Kirche.

Um langfristig eine angemessene Raumkante und eine Adresse zur Berghausener Straße zu schaffen, soll an der Straße ein dreigeschossiger Gebäuderiegel entstehen. Im nördlichen Bereich wird die maximale Gebäudehöhe beschränkt, um die Wirkung der geplanten Wohngebäude auf den Kirberger Hof sowie die westlich angrenzende zweigeschossige Bebauung zu minimieren.

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