Zweite Bürgerinformation zum geplanten Bau zweier islamischer Gemeindezentren

Start am Mittwoch, 21. September, in der Aula, ist um 19 Uhr – Einlassbeginn bereits ab 18 Uhr

Rund 900 Monheimerinnen und Monheimer verfolgten am 30. Juni die erste Bürgerinformation zur geplanten Unterstützung der beiden Monheimer Moscheevereine durch die Stadt beim Bau ihrer neuen Gemeindezentren. Foto: Thomas Spekowius

Wie bereits Ende Juni angekündigt, lädt die Stadt zu einem zweiten Bürgerinformationsabend über die geplante Unterstützung der beiden in Monheim am Rhein beheimateten Moscheevereine beim angestrebten Bau zweier islamischer Gemeindezentren ein. Er wird am kommenden Mittwoch, 21.September, ab 19 Uhr, in der Aula am Berliner Ring (Berliner Ring 7) stattfinden. Einlassbeginn ist dann bereits ab 18 Uhr.

„Damit möchten wir allen Monheimerinnen und Monheimern erneut die Möglichkeit geben, sich aus erster Hand über die in den letzten Wochen überarbeiteten Pläne zu informieren und diese mit uns gemeinsam zu diskutieren“, lädt Bürgermeister Daniel Zimmermann ein. Da das lokale Interesse weiter groß ist, gilt auch die Einladung zu dieser Bürgerinformation wieder ausschließlich den Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Monheim am Rhein. Alle Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung werden daher gebeten, sich entsprechend ausweisen zu können und möglichst bereits ab Einlassbeginn um 18 Uhr vor Ort zu sein. Monheimerinnen und Monheimer mit gültigem EU-Pass, in dem keine Adresse verzeichnet ist, werden gebeten, ihren Pass dennoch mitzubringen, um sich vor Ort ausweisen zu können. Ihnen wird dann, nach Prüfung über entsprechend vorbereitete Meldelisten des Bürgerbüros, Einlass gewährt. Das Gleiche gilt für alle Monheimerinnen und Monheimer, die im Besitz eines Elektronischen Aufenthaltstitels sind. Als auswärtige Gäste sind lediglich angemeldete Pressevertreter zugelassen. Am 30. Juni waren rund 900 Menschen zur Aula gekommen, die als größte überdachte  Versammlungsstätte im Stadtgebiet etwa 750 Menschen im Saal Platz bietet. Vielen blieb daher nur die eingerichtete Audioübertragung zum Verfolgen der Diskussion.

Ortswechsel auf das alte Freibadgelände

Neben dem Bürgermeister werden am Mittwoch auch wieder die Vertreter der beiden seit über 30 Jahren in Monheim am Rhein beheimateten Moscheevereine über ihre inzwischen weiter konkretisierten Pläne Auskunft erteilen und für Fragen zur Verfügung stehen. Schon vor der ersten Bürgerinformation am 30. Juni hatte Bürgermeister Zimmermann versprochen: „Wir werden ein umfassendes Bild liefern, alles zeigen, was zu zeigen ist, und dabei alle Fakten auf den Tisch legen.“ Daran hat sich nichts geändert. Geändert haben sich in den letzten Wochen jedoch nochmal Pläne für die Unterstützung der beiden Gemeinden. Wesentlich dabei: Nach der geforderten Überprüfung aller 15 potenziellen Grundstücke, die als mögliche Standorte für den Bau der beiden Gemeindezentren überhaupt im Stadtgebiet in Frage kamen, hat die Verwaltungsspitze inzwischen vorgeschlagen, der türkisch-islamischen Moscheegemeinde statt des zunächst avisierten Grundstücks auf dem Gelände der alten Wilhelm-Busch-Schule nun die frühere Liegewiese des Freibads als Grundstück über einen zweckgebunden Zuschuss von 460.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Zimmermann: Damit kommen wir vor allem den Fraktionen entgegen, die an der Friedenauer Straße künftig eher Wohnbebauung sehen.“ Die ist hier in deutlich größerer Anzahl und in bis zu viergeschossiger Bauweise möglich – auf dem alten Freibadgelände, das sich im Besitz der Allwetterbad der Stadt Monheim am Rhein GmbH befindet, wäre dies in der Form nicht zu realisieren gewesen. „Es ist daher ein guter Kompromiss“, betont Monheims Bürgermeister. Er stellt das Ergebnis der Verwaltungsarbeit in den letzten Wochen und der bereits ersten erfolgten Diskussionen der überarbeiteten Vorlage im Integrationsrat am 31. August und im Ausschuss für Generationen, Kultur, Soziales und Ordnung am 8. September dar. An diesem Donnerstag ,15. September, steht das Thema „Bereitstellung von Grundstücken zum Bau zweier islamischer Gemeindezentren“ als TOP 10 auf der Tagesordnung des Haupt- und Finanzausschusses. Beginn im Ratssaal ist um 18 Uhr. Am 28. September soll in der Ratssitzung (Beginn 17 Uhr) die endgültige Entscheidung fallen.

Wohnbebauung auf den heutigen Moschee-Grundstücken

In die weitere Diskussion mit einfließen dürfte auch die Tatsache, dass die Stadt mit den beiden Gemeinden inzwischen Gespräche über den Ankauf ihrer beiden alten Eigenimmobilien an der Niederstraße und Opladener Straße führt. „Neben der Sicherheit für die beiden Moscheevereine, dass Sie ihren heutigen Besitz zu einem fairen und bereits gutachterlich ermittelten Preis verkauft bekommen, stellen wir hierüber zugleich sicher, dass es bei genau zwei Standorten für die beiden islamischen Gemeinden im Stadtgebiet bleiben wird“, betont Bürgermeister Daniel Zimmermann. An beiden Alt-Standorten kann sich die Stadt vor allem Wohnbebauung vorstellen, an der Niederstraße möglicherweise auch einen kleineren Gewerbebetrieb. Die marokkanische Gemeinde soll wie geplant auf einen Teilbereich des alten Menk-Geländes an der Opladener Straße umziehen. Alle Unterlagen stehen im [intern]Ratsinformationssystem. (ts)

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