Vortrag über das Gladiatorenwesen auf Haus Bürgel

Am 9. Februar spricht Dr. Siegwart Peters unter anderem über Anfänge, Regeln und Waffen

Das Gladiatorenwesen prägte Alltag, Literatur und Kunst im Römischen Reich. Dr. Siegwart Peters erläutert die Geschichte der Kämpfer. Foto: Thomas Lison

Im Römischen Reich erfreuten ritualisierte, tödliche Zweikämpfe ein großes Publikum. Die Geschichte der Gladiatoren beleuchtet am Samstag, 9. Februar, 15 Uhr, ein Vortrag mit Dr. Siegwart Peters auf Haus Bürgel.

Peters will die Anfänge erläutern, den Ablauf und die Regeln einer ganztägigen Gladiatur schildern, die einzelnen Waffengattungen vorstellen und die Ausbildung der Gladiatoren illustrieren. Die ersten Kämpfe gab es bereits 264 v. Chr. Begonnen hat diese Entwicklung mit Zweikämpfen nach einer Beerdigung, deren Weiterentwicklung zum bekannten Gladiatorenwesen der römischen Kaiserzeit führte. Im Alltag, Inschriften, Literatur und Kunst war das Gladiatorenwesen bis zum Anfang des 5. Jahrhunderts ein fester Bestandteil – trotz mehrfacher Verbote.

Die Teilnahme kostet 5 Euro. Anmeldungen werden unter Telefon 02173 951-8930 oder per E-Mail an [E-Mail]hausbuergel@monheim.de entgegen genommen. (bh)

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