Demokratie war in NRW nie allein parlamentarisch. Immer wieder haben sich Bürgerinnen und Bürger direkt beteiligt. Aber wie hat sich die direkte Demokratie im größten deutschen Bundesland entwickelt? Und wie wird sie heute gelebt? Wie gestalten Bürgerinnen und Bürger Politik aktiv mit – trotz rechtlicher Hürden und politischer Vorbehalte? In einem VHS-Vortrag wird das am Donnerstag, 15. Oktober, um 19 von Sozialwissenschaftler Alexander Trennheuser an der Tempelhofer Straße erläutert.
Trennheuser hat mit dem Buch „Das direktdemokratische NRW" die erste Gesamtübersicht über direktdemokratische Verfahren auf Landes- und Kommunalebene in NRW vorgelegt. Für ihn sind Volksbegehren und Bürgerentscheide immer Leuchttürme politischer Debatten und Reformen, die das Land beschäftigt haben und bis heute beschäftigen. Der Dozent skizziert die praktischen Erfahrungen sowie die Chancen und Probleme der unterschiedlichen direktdemokratischen Verfahren und gibt einen Ausblick darauf, welche Reformen nötig sein könnten, um parlamentarische wie direkte Demokratie weiter zu vitalisieren.
Eine Anmeldung ist erforderlich. Sie ist unter Angabe der Kursnummer 26W1201 per E-Mail an
vhs@monheim.de oder direkt auf der Internetseite unter
www.vhs.monheim.de möglich. Das Entgelt beträgt 7 Euro. (nj)


