Vom Café Elmar mit Geschichten aus dem Zoo bis zum Drama „Andorra“

Der Blick in den städtischen Terminkalender lohnt sich auch in dieser Woche

Das Drama „Andorra“ von Max Frisch wird am Samstag in der Aula aufgeführt. Fotocollage: Monheimer Kulturwerke

Auch in dieser Woche lohnt sich der Blick in den städtischen Terminkalender. Es ist wieder jede Menge los in Monheim am Rhein. Hier eine kleine Auswahl der Termine.

Am Mittwoch, 25. Februar, treffen sich Interessierte von 10 bis 12 Uhr im Literaturcafé in der Bibliothek an der Tempelhofer Straße, um literarische Schätze zu heben, gemeinsam Zeitungsartikel oder aktuelle Lyrik zu lesen, Tondokumenten zu lauschen, Arbeiten schreibender Monheimerinnen und Monheimer kennenzulernen und Neuigkeiten auszutauschen. Anmeldungen sind bis Dienstag per E-Mail an [E-Mail]bibliothek@monheim.de oder unter Telefon +49 2173 951-4130 erforderlich. Die Teilnahme kostet 6 Euro.

Im Café Elmar im Ulla-Hahn-Haus an der Neustraße entdecken Kinder mit ihren Familien am Freitag von 16 bis 18 Uhr tierische Geschichten aus dem Zoo. Ob am Tag oder in der Nacht – die Tiere erleben viele Abenteuer. Welches Tier ist besonders spannend? Diese Frage können sich die Anwesenden gegenseitig beantworten und bei einer anschließenden Kreativaktion die Lieblingstiere gestalten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht notwendig.

Filmspaß in der Bibliothek

Jeden letzten Samstag im Monat können Kinder ab 6 Jahren in der Bibliothek von 10:30 bis 12:30 Uhr bei Popcorn einen Film genießen und anschließend basteln. Der Eintritt ist frei. An diesem Samstag steht ein mutiges Inselmädchen im Mittelpunkt des Films. Sie lebt friedlich am Meer, bis eines Tages eine geheimnisvolle Botschaft von längst vergessenen Vorfahren auftaucht. Darin heißt es, dass sie sich auf eine große Reise begeben muss. Um Anmeldung wird gebeten, per E-Mail an [E-Mail]bibliothek@monheim.de oder per Telefon +49 2173 951-4130.

Im Drama „Andorra“ von Max Frisch geht um das Schicksal des jungen Andri, der von den Bürgerinnen und Bürgern seines erfundenen Heimatlandes Andorra für einen Juden gehalten und deshalb von ihnen mit Misstrauen und versteckter Abneigung behandelt wird. Die fremde Macht, die eines Tages Andorra überfällt, braucht deshalb auch keine Anstrengungen zu unternehmen, um die Rassenvorurteile der Andorraner zu offenem Antisemitismus zu steigern. Grausiger Höhepunkt des Dramas ist die „Judenschau” auf dem Marktplatz. Alle Einwohnerinnen und Einwohner werden von den fremden Soldaten zusammengetrieben und müssen ihre Füße vorzeigen, damit der „Judenschauer” prüfen kann, wer Jude ist und wer nicht. Die Andorraner dulden es, dass Andri beiseite geschafft wird. Max Frischs Parabel aus dem Jahr 1961 über Alltagsrassismus, Ausgrenzung und Antisemitismus zeigt eindrücklich, wie eine Gesellschaft sich in Angst verliert und die Ausgrenzung des vermeintlich Fremden immer mehr zunimmt. Zu sehen ist das Stück am Samstag um 19:30 Uhr in der Aula am Berliner Ring. Karten gibt es noch bei den Monheimer Kulturwerken am Ingeborg-Friebe-Platz, Telefon +49 2173 276-444, E-Mail [E-Mail]info@monheimer-kulturwerke.de. Direkt bestellen kann man auf der Homepage unter[extern] www.monheimer-kulturwerke.de.

Museum auf Haus Bürgel öffnet wieder

Nach der Winterpause öffnet das Museum auf Haus Bürgel am Urdenbacher Weg am Sonntag wieder von 11 bis 17 Uhr seine Türen – traditionell mit dem Kastellerwachen, dem feierlichen Auftakt in die neue Saison. Bei diesem besonderen Ereignis erwacht das römische Kastell zu neuem Leben: Römische Darsteller der „I. Roemercohorte Opladen“ besuchen das Museum und haben einige traditionelle römische Rezepte aus dem überlieferten Kochbuch nach Apicius im Gepäck. Von Vorspeise über Hauptgericht bis hin zum Nachtisch können passend zur Tageszeit gegen eine Spende kleine Probierteller mit abwechslungsreichen Gerichten erworben werden – eben „von den Eiern bis zu den Äpfeln“, wie die Römer zu sagen pflegten. Während die Speisen köcheln und brutzeln, kann man von den Köchinnen und Köchen in römischer Gewandung allerhand Wissenswertes und die eine oder andere Anekdote über die Essgewohnheiten der Römer erfahren. Die Veranstaltung ist im üblichen Museumseintritt enthalten: Erwachsene zahlen 4 Euro, Schülerinnen und Schüler sowie Studierende und Auszubildende bezahlen 2 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie Mitglieder des Fördervereins der NRW-Stiftung, Inhaberinnen und Inhaber der Düsseldorfcard oder der Ehrenamtskarte NRW haben freien Eintritt. Zudem werden Familienführungen (Dauer: etwa eine Stunde) um 12 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr sowie allgemeine offene Führungen durch das Römische Museum (Dauer: etwa 1,5 Stunden) um 11:30, 13:30, 14:30, 15:30 und 16:30 Uhr angeboten. Die Teilnahme kostet zusätzlich 6 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Schülerinnen und Schüler, Studierende und Auszubildende.

In der Marienkapelle, Straße An d’r Kapell, findet am Sonntag um 16 Uhr das 185. Konzert der „Klangwellen 714“-Reihe unter der Schirmherrschaft von Dr. Ulla Hahn und Dr. Klaus von Dohnanyi sowie künstlerischer Leitung von Oliver Drechsel statt. Sigrun Stephan spielt das Clavichord. Der Eintritt ist frei.

Diese und weitere Termine lassen sich im[extern] Terminkalender auf der städtischen Website im Bereich Freizeit und Tourismus finden. Zudem gibt es jeden Dienstag eine Übersicht der Termine im städtischen WhatsApp-Kanal der Stadt. Einfach in der Kanalsuche die Stadt Monheim am Rhein eingeben, Kanal abonnieren und keine News mehr verpassen. (nj) 

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