Uwe Trost: Ein ganzes Berufsleben bei der Stadt

Vierzig Jahre im Dienst / Große Verantwortung in vielen leitenden Funktionen

Die Stadtverwaltung ist sein Beruf, und das seit vierzig Jahren: Uwe Trost (59), Mitglied des Verwaltungsvorstands und Leiter des Bereichs Ordnung und Soziales, feiert heute Dienstjubiläum. Dem Städtischen Verwaltungsdirektor und Diplom-Verwaltungswirt gratulierte im Rathaus Bürgermeister Daniel Zimmermann im Namen der gesamten Belegschaft. „Große Erfahrung, Weitsicht und Tatkraft zeichnen Uwe Trost aus. Diese Eigenschaften hat er in zahlreichen verantwortungsvollen Funktionen immer wieder unter Beweis gestellt und damit dem Gemeinwohl gedient“, sagte Zimmermann.

Uwe Trost begann 1972 eine Ausbildung bei der Stadtverwaltung. „Die damalige Zeit war beherrscht von einem stürmischen Wachstum, mit dem die Verwaltung Schritt halten musste. Die Einwohnerzahlen gingen beständig in die Höhe, und für die vielen hinzugezogenen Familien mussten zusätzliche Kindergärten, Schulen, Sporteinrichtungen und anderes mehr geschaffen werden. Diese Zeit war aber auch geprägt von der vorübergehenden Eingemeindung Monheims nach Düsseldorf“, schildert Trost frühe Eindrücke.

Nach der Ausbildung wurde Trost mit Aufgaben im Ordnungs-, Sozial-, Rechts- und Hauptamt betraut. Im Jahr 1990 berief ihn der damalige Stadtdirektor Hans-Joachim Wegner zum Leiter des neugeschaffenen Amts für Wirtschaftsförderung und Öffentlichkeitsarbeit. „Ein anderes großes Thema der Neunzigerjahre waren neue Steuerungsmodelle für die Verwaltung. Diesen Prozess habe ich ab 1995 koordiniert. Wir begannen mit dem produktorientierten Haushalt und der dezentralen Ressourcenverantwortung, wir haben neue Instrumente zur Personalführung entwickelt und die heute an jedem Arbeitsplatz selbstverständliche Computer-Technik eingeführt“, berichtet Trost.

Nachdem die Verwaltung die überkommene Ämterstruktur abgeschafft hatte, war Uwe Trost von 1998 bis 2006 Chef der Zentralen Dienste. Federführend war er am Abschluss der Public Private Partnership (PPP) für die Schulgebäude im Stadtgebiet beteiligt. Trost: „Wir waren in Sachen PPP nicht nur vom Land ausgewählte Pilotkommune, sondern sogar bundesweit die erste, die ein solches Modell zur Sanierung, Modernisierung, Bauunterhaltung und -bewirtschaftung erfolgreich realisiert hat.“

Als Trost 2006 die Leitung des Bereichs Schulen und Sport übernahm, kamen neue große Aufgaben auf ihn zu. „Es ging um nichts weniger als die Zukunft unserer Schulen. Zum einen mussten wir bei den Grundschulen auf die rückläufigen Kinderzahlen reagieren, zum anderen galt es, das Angebot der weiterführenden Schulen neu auszurichten. Es waren schwierige und weitreichende Entscheidungen zu treffen, die teils heftig umstritten waren. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen: Heute sind alle Grundschulstandorte sicher. Und mit der Einführung der Sekundarschule verfügen wir auch weiterhin über ein differenziertes weiterführendes Schulangebot.“

Seit Juni dieses Jahres leitet Trost den Bereich Ordnung und Soziales, ist im Verwaltungsvorstand aber weiterhin für Schulfragen zuständig. Der gebürtige Wuppertaler, der verheirat ist und vier Kinder hat, ist Monheim nicht nur dienstlich eng verbunden. Trost ist Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des St. Josef-Krankenhauses, Vorstandsmitglied der Interessengemeinschaft Urdenbacher Kämpe – Haus Bürgel und Ehrenbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr.

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