Gegenstände, die nach der Beschädigung der Grabstätten auf dem Monheimer Waldfriedhof sichergestellt wurden, werden am Montag, 16. März, an die Angehörigen ausgegeben. Von 11 bis 14 Uhr ist die Polizei vor Ort und steht für Rückfragen zur Verfügung. Für die Ausgabe sollten Betroffene ein Foto ihres entwendeten Eigentums vorlegen können. Weitere Termine folgen.
Auf dem Monheimer Waldfriedhof wurden in der Nacht von Freitag, 6. März, auf Samstag, 7. März, mindestens 144 Grabstätten beschädigt. Die Polizei hat ermittelt, welche Gräber im Einzelnen betroffen sind und alle Schäden dokumentiert. Urnen oder Überurnen vom Waldfriedhof wurden von den Täterinnen und Täter nicht entwendet.
Bereits am Samstagnachmittag hatte die Grenzpolizei einen 16-jährigen und einen 23-jährigen Tatverdächtigen vorläufig festgenommen. In ihrem Fahrzeug wurden rund 300 Kilogramm Metall sichergestellt. Der Polizei liegen Fotos von den sichergestellten Gegenständen vor. Geschädigte haben am Montag die Möglichkeit, diese Fotos einzusehen und sich in eine Liste für die Polizei einzutragen, sofern sie ihre Gegenstände wiedererkennen. Die Polizei wird anschließend Kontakt mit den betreffenden Personen aufnehmen. (bh)


