Städtische Feuerwehr nimmt neuen Rettungswagen in Betrieb

Beste Voraussetzungen für die Versorgung von Notfallpatienten

Feuerwehrleiter Hartmut Baur (l.) und der derzeitige Rettungsdienstleiter Torsten Schlender (r.) übergeben den neuen Rettungswagen an die RTW-Besatzung. Foto: Patrick Schüller

Die Mannschaft der Monheimer Feuer- und Rettungswache hat einen neuen Rettungswagen in Betrieb genommen. Das Neufahrzeug ersetzt ab sofort ein zwölf Jahre altes Vorgängermodell, das seinerseits, zum Transporter umgerüstet, ein mit 22 Jahren noch viel älteres Fahrzeug aus dem Feuerwehr-Fuhrpark ablösen wird.

Die Notfallrettung in Monheim am Rhein wird derzeit täglich über zwei Rettungswagen im 24-Stunden-Dienst abgedeckt. Hinzu kommt noch ein Krankentransportwagen der Monheimer Hilfsorganisationen im Tagdienst. Ein Rettungswagen, kurz RTW, kommt immer dann zum Einsatz, wenn lebensbedrohliche Erkrankungen oder Verletzungen gemeldet werden. Hierzu zählen die klassischen Krankheitsbilder wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder auch der Haus- und Betriebsunfall. Besetzt werden die RTWs durch Rettungsassistenten oder Notfallsanitäter der städtischen Feuerwehr.

„Die Feuerwehr Monheim am Rhein setzt als Träger des Rettungsdienstes in Abstimmung mit dem Kreis Mettmann auf modernste Medizintechnik. Auf all unseren Rettungswagen werden beispielsweise automatisierte Gerätschaften zur Herz-Lungen-Wiederbelebung eingesetzt“, erläutert Torsten Schlender, als derzeitiger Rettungsdienstleiter. „Das stellt einen hohen Standard außerhalb der Normvorgaben dar. Modernste Beatmungstechnik ermöglicht zudem eine hervorragende Primärversorgung von Notfallpatienten. Das neue Fahrzeug hat zudem das bestmögliche Raumangebot, um eine adäquate Patientenversorgung, insbesondere bei Schwerverletzten oder reanimationspflichtigen Patienten durchführen zu können,“ so Schlender. – Bei Auslastung aller Rettungswagen übernehmen die Besatzungen des Löschgruppenfahrzeuges und der Drehleiter zusätzlich die medizinische Erstversorgung, bis der nächste freie RTW eintrifft. So ist gewährleistet, dass jeder Notfallpatient schnellstmöglich medizinisch erstversorgt wird.

Der neue Rettungswagen wurde von der Aufbaufirma Fahrtec in Neubrandenburg auf einem Mercedes-Benz Sprinter realisiert. „Mit diesem Wagen haben wir die Patientenversorgung im Stadtgebiet nochmal optimiert“, resümiert Feuerwehrleiter Hartmut Baur. „Das ist auch gut so. Denn mit 5.195 Einsätzen im Rettungsdienst allein im letzten Jahr müssen wir uns auf Fahrzeug- und Gerätetechnik absolut verlassen können.“

Die Kosten für das neu angeschaffte Fahrzeug refinanzieren sich auf Dauer über die Nutzungsgebühren, die von den Krankenkassen für die Einsatzfahrten erstattet werden. (ts)

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