Stadtautos starten gleich zu Beginn voll durch

Kommt das Angebot weiter so gut an, ist eine rasche Ausweitung denkbar

Die Stell- und Ladeplätze am Haus der Chancen, auf der Krischerstraße und auf dem Rathausparkplatz sind zugleich Abhol- und Rückgabeorte für die Stadtautos. Das Parken ist hier nur für die stadtblauen Stromer erlaubt. Foto: Michael Hotopp

Nur eine Woche nach dem Anfahren des neuen Monheimer Stadtauto-Angebots haben sich bereits über 230 Monheimer Bürgerinnen und Bürger sowie städtische Bedienstete beim Car-Sharing-Anbieter Mikar registriert. Ein guter Start.

Am Montag waren bereits über 30 Fahrten gefahren und 45 weitere gebucht – über zwei Drittel davon von städtischen Bediensteten, die die neun kleinen Elektro-Wagen und zwei neunsitzigen Renault-Transporter vor allem werktags als Dienstfahrzeuge nutzen. „Das entspricht mindestens unseren Erwartungen“, resümiert Projektkoordinator Marc Steven, der im Rathaus unter anderem das Bürgerbüro leitet, dessen Info nun auch zur Mikar-Legitimierungsstelle geworden ist.

Inzwischen ist an die Stadtverwaltung auch schon der Wunsch nach weiteren Fahrzeugstandorten, zum Beispiel im Stadtteil Baumberg, herangetragen worden. Diese Optionen werden bereits geprüft. Doch es gilt hier noch ein wenig abzuwarten. „Denn jetzt liegt es auch an den Bürgerinnen und Bürgern. Wenn wir merken, dass das Angebot auch von der Bevölkerung gut angenommen wird, wird unser Carsharing-Partner Mikar schon aus rein betriebswirtschaftlichen Gründen ganz schnell auf weitere Standorte setzen“, verspricht Steven, und erläutert noch einmal das Prinzip: „Nicht wir als Stadt vermieten diese Wagen, sondern wir sind als Auftraggeberin selbst Kundin. Nur durch diese garantierte Übernahme von Nutzungszeiten konnten wir die Carsharing-Spezialisten aus Süddeutschland davon überzeugen, mit ihren bemerkenswert guten Konditionen zu uns zu kommen. Und um die Fahrzeuge tatsächlich auch als Dienstfahrzeuge nutzen zu können, sind sie in einem ersten Schritt natürlich auch in direkter Nähe zum Rathaus und am Haus der Chancen mit ihren Ladestationen platziert worden.“

So funktioniert die Ausleihe

Seit Anfang Mai teilen sich die städtischen Bediensteten und Monheims Bürgerinnen und Bürger neun kleine Renault ZOEs und zwei große Renault Master Kombi zur mobilen Nutzung. Die neun ZOEs werden elektrisch betrieben. In Monheim am Rhein werden sie mit 100 Prozent Ökostrom der MEGA betankt. Und auch vor längeren Strecken braucht man mit den kleinen Stromern keine Angst zu haben. Registrierte Stadtauto-Fahrerrinnen und -Fahrer können ihre Fahrzeuge, die es mit vollen Batterien und bei optimalen Bedingungen gemäß vereinheitlichtem WLTP-Messwert über 300 Kilometern weit schaffen, schnell und unkompliziert nachladen. Das in den ZOEs enthaltene smarte e-Cable erlaubt den automatischen Start des Ladevorgangs nicht nur an allen MEGA-, sondern außerorts auch an sämtlichen Innogy-Ladestationen ohne vorherige Anmeldung oder Registrierung. Das Laden, egal wo, ist bei sämtlichen elektrisch betriebenen Stadtautos schon im Tarif mit inbegriffen und somit komplett kostenlos. Zu haben sind die ZOEs bereits ab 3,90 Euro pro Stunde. Der 24-Stunden-Tarif beträgt 24,90 Euro – bei unbegrenzter Kilometerleistung.

Die beiden Renault Master Kombi sind dieselbetriebe Neunsitzer. Sie können fortan unter anderem für Vereinsausflüge oder andere private Fahrten mit größeren Gruppen genutzt werden. Der Stundenpreis liegt hier bei 4,90 Euro, die Tagespauschale, inklusive 300 Freikilometern, bei 39,90 Euro. Auch jeder weitere Kilometer wird danach mit lediglich 10 Cent berechnet.

Abhol- und Rückgabepunkte für die Fahrzeuge sind auf der Krischerstraße, in Höhe Hausnummer 3, auf dem Rathausparkplatz und am Haus der Chancen, Friedenauerstraße 17c. Mit dem Wiederanschluss an die besonders gekennzeichneten Stadtauto-Stromtankstellen, die anders aussehen als die öffentlichen Stromtanken der MEGA, endet Dank der e-Cable-Technologie automatisch die Ausleihe.

Und so funktioniert die Buchung: Für die Bereitstellung der Stadtautos arbeitet die Smart City Monheim am Rhein mit dem Car-Sharing-Anbieter Mikar zusammen. Zur Online-Registrierung werden die Führerscheindaten und eine Bankverbindung benötigt. Per E-Mail gibt es dann von Mikar das Vertragsformular zum Ausdruck. Der unterschriebene Vertrag ist anschließend zusammen mit dem Führerschein und einem Ausweis im Bürgerbüro (Rathaus, Rathausplatz 2) vorzulegen. Per Post erhalten Stadtauto-Fahrerinnen und -Fahrer nach der Registrierung dann ihre Mikard. Sie ist der Schlüssel, mit dem das gebuchte Fahrzeug geöffnet werden kann. Per App können gemietete Stadtautos sogar schon einen Werktag nach Buchung genutzt werden. Die Mikar-App steht jedoch erst bereits legitimierten Stadtauto-Fahrerinnen und -Fahrer zur Verfügung. Zuvor muss also eine einmalige Online-Registrierung erfolgen. Alle Infos gibt es www.monheim.de/stadtauto sowie auf www.mikar.de. (ts)

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