Sojus 7 möchte zwei Tage lang „Draußen Tanzen“

Am Freitag, 3. Juli, beginnt das zweitägige Festival auf der Wiese neben der Freilichtbühne an der Kapellenstraße

Live-Musik, DJs. Theater und viel gute Stimmung erwartet Besucherinnen und Besucher beim nächsten „Draußen Tanzen“-Festival. Fotos: Natascha Guida

Auch nach Anbruch der Dunkelheit wird getanzt.

Zum siebten Mal veranstaltet Sojus 7 das ehrenamtlich organisierte zweitägige "Draußen Tanzen"-Festival.  Am Freitag, 3. Juli, ab 19 Uhr, und Samstag, 4. Juli, 16 Uhr, gibt es auf der Wiese neben der Freilichtbühne an der Kapellenstraße Live-Musik, DJs, Theater und viel gute Stimmung. Der Eintritt ist frei.

Musikalisch legt sich das "Draußen Tanzen"-Team nicht auf ein Genre fest. „Genregrenzen verschwimmen bei uns“, sagt Adrian Breuer, der das Festival vor sieben Jahren initiiert hat und es seitdem maßgeblich mitorganisiert. „Die Hauptsache ist, es geht in die Beine.“ Von New Wave und Fuzz-Rock bis zu Live-Elektronik-Musik und Krautrock wird es eine breite Palette an Musikrichtungen geben.

Zoo/Flora eröffnen am Freitag mit einer frech-eingängigen Punk-Pop-Mischung, die ein wenig in Richtung New-Wave geht. Anschließend präsentieren sich Sloe Noon mit Einflüssen aus britischem Alternative-Rock und den Krautrock-Beats des Ruhrgebiets. Ausklingen wird der Abend mit Sounds aus dem DJ-Kosmos des Sojus 7.

Traditionsgemäß startet der Samstag mit einem Warm up-Programm mit DJ Schlömissimo. Hier kann sich schon warmgetanzt werden, damit das Tanzbein im weiteren Tagesverlauf auf alle Fälle gelockert ist. Dann geht es weiter mit Aparillo, die groovenden Fuzz-Rock mitbringen. Die Kölner Band Schnuppe liefert einen Mix aus Neue Deutsche Welle, Punk und Noise-Pop. Ihre Songs pendeln zwischen Sixties-Garage und Wave. 

Ganz neu im Programm: eine Theateraufführung der Siegersbusch-Akademie vom Zentrum für Film- und Medienkunst in Wuppertal. Gezeigt wird am frühen Samstagabend ein etwa 20 Minuten langer Auszug aus dem Stück „PUNK!“, das im Herbst für vier Vorstellungen im Sojus gastieren wird. 

Im weiteren Tagesverlauf heißt es dann: „Die Ausweise, bitte!“, wenn die Combo Grenzkontrolle Musik aus Protest spielen. Am Samstag darf man sich ebenfalls auf Koda Kosmos freuen, ein innovatives Duo für elektronische Livemusik. Der Name steht für einen klanglichen Kosmos aus pulsierenden Basslines, organischen Melodien und hypnotischen, analogen Synths.

Zu guter Letzt präsentieren sich am Samstag Anti Saunt und spielen melodischen Techno, treibend und hypnotisch. Anti Saunt ist Musikerin, DJ und multidisziplinäre Künstlerin zwischen experimenteller Elektronik, treibenden Clubsounds und emotionalen Klangcollagen. 

Wer noch als Ehrenamtliche oder Ehrenamtlicher beim Festival dabei sein möchte, meldet sich einfach per E-Mail an [E-Mail]sojus7@monheim.de. Willkommen ist etwa Hilfe beim Wertmarken- und Merch-Verkauf, an der Getränketheke, weiteren Aufgaben vor und hinter der Bühne und beim Auf und Abbau. (pm) 

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