Ein wichtiger Meilenstein bei der Umgestaltung der Rheinpromenade ist erreicht: Ab Montag, 13. Juli, wird die Fahrbahn zwischen Monberg und dem Kreisverkehr am Monheimer Geysir wieder für den motorisierten Verkehr freigegeben. Damit endet die mehrmonatige Sperrung, die für den letzten Bauabschnitt im Bereich der Kulturraffinerie K714 erforderlich war.
Die Rheinpromenade hat sich in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt zu einem attraktiven Aufenthaltsort am Wasser entwickelt. Mit dem Schiffsanleger, dem Hotel, der Skulptur „Leda“ von Markus Lüpertz, dem Monheimer Geysir sowie den neugestalteten Bereichen rund um die Marienkapelle und den Monberg sind bereits zahlreiche neue Anziehungspunkte entstanden. Mit der Kulturraffinerie K714 und der Neuordnung der Verkehrsflächen erhält das Areal nun seinen letzten großen Baustein.
Radfahrende können Fahrbahn mitnutzen
Zwischen der Kreuzung am Monberg und dem Kreisverkehr am Monheimer Geysir gilt künftig eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern. Die Fahrbahn wurde bewusst auf eine Breite von jeweils drei Metern pro Fahrtrichtung reduziert. Begegnungsverkehr bleibt damit problemlos möglich, gleichzeitig soll die Gestaltung überhöhte Geschwindigkeiten vermeiden und den Bereich stärker als Flaniermeile erlebbar machen. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität vor der Kulturraffinerie K714 weiter zu erhöhen und den Platzcharakter des Vorbereichs stärker in den Vordergrund zu rücken.
Auch Radfahrende profitieren von der neuen Verkehrsführung. Sie können künftig die Fahrbahn mitnutzen. Das sorgt insbesondere für einen flüssigeren Verkehrsablauf für den durchfahrenden Radverkehr und entlastet gleichzeitig die Geh- und Radwege entlang der Promenade.
Mit der Verkehrsfreigabe sind die Arbeiten an der Rheinpromenade jedoch noch nicht vollständig abgeschlossen. Ab der kommenden Woche beginnen die Arbeiten an den Außenanlagen vor der Kulturraffinerie K714. Dazu gehören die Gestaltung des Vorplatzes, der Ausbau des östlichen Gehwegs bis zur Kreuzung sowie die Fertigstellung der Wasserachse im Anschluss an den neuen Gehweg. Diese Arbeiten sollen im Herbst abgeschlossen werden. Anschließend werden die Baumbeete und Grünflächen bepflanzt und die neugestalteten Bereiche weiter begrünt. (tb)


